Bisher hatten wir alle Wegbegleiter immer bei meinen Eltern im Garten beerdigt. Als dann im Oktober 2015 sehr unvermittelt unsere Pepper mit nur 2,5 Jahren starb hätte ich sie lieber hier bei uns im Garten vergraben. Mein Mann aber, der abgöttisch an Pepper hing wollte sie einäschern lassen und ich habe nachgegeben. Ich fand es einfach nur schrecklich die Tage zu warten bis wir ihre Urne bekamen und ich kriegte irgendwie keinen Abschluss. Es war komplett anders, als sonst, wenn ich ein Tier beerdigt hatte. Ich hing total in der Luft irgendwie. Als der Anruf kam, daß ich sie wieder in der Praxis abholen kann bin ich tränenblind zur Praxis geflogen, statt vernünftigerweise zu warten, bis mein Mann von der Arbeit kam. Aber irgendwie war da nur der Gedanke, daß sie beim TA immer so eine Angst hatte und sie so schnell wie möglich nachhause sollte. Ihre Asche stand dann 2 Tage hier im Wohnzimmer und damit kam ich so gar nicht klar. Es war für mich total irreal, daß in der Urne meine Pepper sein sollte. Nach 2 Tagen haben wir dann die Urne in ihrem Lieblingsblumenbeet, wo sie gerne verbotenerweise gebuddelt hat mit ihrem Lieblingsspielzeug und einer Handvoll Koifutter (hat sie für ihr Leben gerne den Kois aus dem Wasser geklaut) begraben.
Ich würde keinen Hund mehr verbrennen lassen, sondern wieder sofort beerdigen.