Beiträge von SabineAC69

    Wir haben sie futtermäßig eingestellt und deswegen das Proednisolon sofort abgesetzt; das geht wohl mit auf die Leber.

    Das ist bei Euch keine Option, wenn ich das so lese, oder? :/ Ist vermutlich nach der Bildung von Metastasen auch relativ sinnlos..

    Ohne Prednisolon geht bei uns leider gar nicht. Das hatten wir vor 4 Jahren versucht, als sie Atopica anfing zu nehmen, da bei einigen IBD Hunden, ja dann Predni abgesetzt werden kann. Bei Abby funktionierte dies leider nicht.

    Ich hatte sonst immer sehr schnell wieder Zweithunde. Mila ist damals 1,5 Wochen nach dem Tod ihrer Vorgängerin eingezogen. Aber im Moment ist bei mir privat sehr viel im Umbruch. Dazu kommt, dass Mila andere Hunde doof findet und es einiges an Aufwand wäre sie an einen neuen Hund zu gewöhnen. Und ich weiß noch, wie schwer es mir nach Peppers Tod fiel Mila wirklich in mein Herz zu lassen. Wenn Abby gehen muss wird dies noch schlimmer für mich sein, denn sie ist der beste Hund, den ich je hatte. Ich schließe es nicht dauerhaft kategorisch aus, aber werde sicherlich nicht so spontan handeln, wie damals bei Milas Einzug.

    Alles Gute für Guiness.

    Ich geselle mich auch mal zu Euch. Abby, meine Kleine und mein absoluter Seelenhund ist am Dienstag 10 Jahre alt geworden. Pflegerin bin ich schon ewig bei ihr, denn sie ist gesundheitlich ein Pechvogel: zig Allergien, IBD, lymphoplasmazelluläre Rhinitis (damals mit tagelangem Nasenbluten, welches sich selbst in der Klinik nicht mehr stoppen lies), eine schwere Leberentzündung haben wir auch schon hinter uns. Sie ist dem Tod schon mehrere male von der Schippe gesprungen. Wegen der ganzen Medikamente, die sie nehmen muss lassen wir schon seit Jahren alle 3 - 4 Monate ein Blutbild machen und seit letztem Jahr auch jährlich einen Kontrollultraschall. Am 18. Mai war es wieder so weit und es wurde ein 2cm großer inoperabler Tumor im rechten Leberlappen entdeckt. Am Montag haben wir dann erneut geschallt um zu sehen, wie schnell dieser wächst. Blöderweise nimmt Abby Atopica, was wir auch nicht absetzen können und dies hemmt die T-Lymphozellen, die Neoplasien im Körper bekämpfen. Also hatten wir schon damit gerechnet, daß das Teil gewachsen ist. Aber der Ultraschall hat dann auch unsere TA richtig geschockt, da mittlerweile auch schon Metastasen in der Leber sind und auch die Galle angegriffen ist. Unsere verbleibende Zeit ist also sehr begrenzt :verzweifelt: Eine Zeitschätzung kann nicht abgegeben werden. Im Moment bekommt sie weiterhin ihr Prednisolon für die IBD, das Atopica und weil im Ultraschall nun auch viel Gallensludge war auch Ursochol. Und nun auch proteinarmes Leberfutter.

    Leberkrebs macht erst im Endstadium Symptome. Das bedeutet, wenn sie anfängt Symptome zu zeigen, werde ich sie gehen lassen müssen :( Bis dahin versuchen wir die Zeit noch zu genießen, was aber gerade durch die Hitze auch nur bedingt möglich ist. Es gäbe soviel, was ich noch gerne mit ihr machen würde, aber durch die Tabletten, die sie nimmt reagiert sie schon seit einigen Jahren stark auf die Hitze und so sind im Moment nur Minirunden drin. Dabei würde ich gerade gerne soviel mit ihr machen. Sie fühlt sich immer wie eine Prinzessin, wenn ich mit ihr etwas alleine ohne Mila unternehme. Aber durch das Wetter sind wir gerade stark limitiert.

    Es gibt Tage, da bin ich dankbar zu wissen, daß sie Leberkrebs hat und ich so noch bewusst mit ihr Zeit verbringen kann und dann wieder welche, die einen nur in tiefe Verzweiflung stürzen, weil jeder gute Tag, der letzte sein kann. Das einzige, was ich nicht hören kann, auch wenn es wahr ist, sind Sprüche, wie ich soll dankbar sein, daß sie mit ihrer Krankengeschichte überhaupt 10 Jahre alt geworden ist. Klar bin ich das, aber trotzdem ist es immer zu früh, wenn ein Hund geht und ich hätte mir gewünscht, daß wir noch mehr Zeit miteinander gehabt hätten. Ich habe mein Leben lang Hunde gehabt, aber Abby ist mein absoluter Seelenhund. So ein Hund, wie man ihn nur einmal im Leben hat :herzen1:

    Dazu kommen Gedanken, wie Mila es verkraften wird, wenn sie plötzlich Einzelhund ist. Sie wird 6 Jahre und war hier von Anfang an mit Abby zusammen. Ein neuen Zweithund wird es hier aus verschiedenen Gründen erstmal nicht geben.

    Das tut mir sehr leid zu hören :( : Fühl dich unbekannter Weise fest :streichel:

    Habt noch viele schöne Erlebnisse zusammen.

    Wie alt ist Abby eigentlich?

    :verzweifelt: Newstart2

    Sie wird morgen 10 Jahre alt. Bei ihren Krankengeschichte über die Jahre eigentlich ein Wunder, daß sie so alt geworden ist. Es gab Tage, da sah es aus, sie würde nicht mal 3 Jahre alt und auch danach war es mehrmals kurz vor knapp. Aber trotzdem zu früh. Vor allem ist sie mein absoluter Seelenhund :( :(

    Ich drücke auch alle, die es brauchen die Daumen.

    Und wenn Ihr noch ein paar Daumen übrig habt, könnten wir die gerade sehr gut gebrauchen. Bei einem Kontrollultraschall vor 4 Wochen wurde bei Abby ein 2 cm grosser Tumor im rechten Leberlappen festgestellt. An der Stelle inoperable   :( Morgen wird wieder geschallt um zu sehen, wie schnell das Teil in 4 Wochen gewachsen ist. Blöderweise nimmt Abby seit einigen Jahren Atopica (und wir haben auch keine Chance dies abzusetzen) und das hemmt die T-Lymphozyten und Neoplasien wachsen deshalb schneller als unter normalen Umständen.


    Ich kann mich absolut nicht beklagen. Haushalt wird hier gemeinsam erledigt. Ich hasse bügeln (war in erster Ehe mit einem Polizisten verheiratet, der nie gebügelt hat und ich habe noch ein Trauma von 14 Jahren Polizeihemden bügeln). Meinem Mann macht bügeln nichts aus. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte mal was gebügelt habe. Ist bestimmt schon 10 Jahre her. Auch einkaufen übernimmt er. Kochen wird hier entweder gemeinsam oder abwechselnd erledigt. Er geht auch hin zieht Betten ab usw. Dafür putze ich die Fenster (aber definitiv nicht so oft, wie er bügelt|)) und das Badezimmer, das macht er nicht gerne. Der Rest wie Staubsaugen und Böden wischen wird hier gerecht geteilt, wer Zeit hat, macht es. Das einzige, was er noch nie gemacht hat ist mein Vogelzimmer. Das ist mein Hobby und entsprechend ist das meine Aufgabe. Dafür hält er mir aber auch oft den Rücken frei. Ich arbeite zwar weniger als er (30 Stunden), bin aber in der Wildtierpflege unterwegs und habe nicht nur Igel hier sondern bin auch mindestens 3 bis 4 mal die Woche bei uns in der Wildtierstation und versorge da auch alle Igel. Wenn ich Samstags morgens da hin fahre, ist in der Regel, wenn ich nachhause komme hier schon gestaubsaugt etc, damit wir dann beide Wochenende habe. Gartenarbeit machen wir auch gemeinsam.