Beiträge von SabineAC69

    Nymphensittiche sind da echt sehr leidensfähig. Ich habe 10 Jahre beide Arten zusammen gehalten bis ich die Wellensittichhaltung habe auslaufen lassen. Bis dahin hätte ich auch gedacht, daß sich beide Arten toll verstehen, aber ein Nymphensittichschwarm ohne Wellensittiche ist nochmal was ganz anderes. Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute, würde ich die beiden Arten nicht mehr zusammenhalten.

    Die neuen Nymphen haben sich mittlerweile eingelebt. Die Angst vor meinen Wellis hat sich gelegt.

    Leider findet einer meiner Wellis einen der Nymphen so toll, dass er ihn unbedingt füttern will, was der Nymphensittich nicht soo toll findet.

    Hast Du nicht die Möglichkeit beide Arten getrennt zu halten? Wellis sind doch echt nervig für Nymphies und sollten deshalb bei gemeinsamer Haltung die Zahl der Wellies unter der der Nymphies liegen. So ist das echt Stress für die Nymphies

    Vor allem weil ich mir erhofft hatte, dass er eben in der Welpenstunde beaufsichtigten Kontakt zu anderen Hunden hat, bei dem wir auch lernen auf welche Signale wir so achten müssen, ab wann ein Spiel nicht mehr so fair ist etc.

    Wäre ja perfekt mit einer Trainerin die drauf schaut und korrigieren/abbrechen kann.

    In der Hundeschule, wo ich mit meinen letzten Hunden zur Welpengruppe war, war die Stunde immer so aufgebaut: Spielen unter Aufsicht mit 2 Trainerinnen, die dann auch entsprechend die Besitzer aufklärten, wenn aus fangen spielen plötzlich eine Hetzjagd wurde usw. Das fand ich gerade für Ersthundbesitzer echt sinnvoll (und gibt ja auch genug Menschen, die jahrelang Hunde habe und sowas nicht erkennen). Da dort alle 3 Wochen ein neuer Kurs startet haben die Welpen auch alle in etwas das gleiche Alter (finde ich sehr wichtig zwischen 9 Wochen und 16 Wochen liegt ein großer Unterschied im Spielverhalten) und die Welpen wurden auch nach Größe/Charakter getrennt beim spielen. Anschließend gab es ein paar Übungen und auch noch immer irgendetwas neues, womit die Welpen konfrontiert wurde, mal eine Plane, ein Gitterrost, mal ein Tunnel usw. Und es ging auch in jedem Kurs auch mal vom Platz runter. Immer einmal in das Nahe gelegene Einkaufszentrum mit Besuch des dortigen Futterhaus und Aufzug fahren im Parkhaus sowie einmal in einen Tierpark. Also auch real life Bedingungen.

    Bei uns passte das super und es gab auch keine Probleme mit Erwartungshaltung, wenn mal nicht gespielt wurde weil wegen tagelanger Dauerregen und entsprechend gelittenem Rasen mal nicht gespielt wurde. Da war auch nichts konditioniert und es war gar kein Problem als Welpen und anschließend der Junghundkurs vorbei war und nicht mehr auf dem Platz gespielt wurde sondern nur noch trainiert.

    Leider erlebe ich es häufiger, dass Menschen im Umgang miteinander immer aggessiver werden, finde ich besorgniserregend. Dass ein Kind dabei war macht es noch schlimmer...

    Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.

    Das man die Situation verstehen kann, hat nichts damit zu tun, daß man Gewalt gut heißt;)

    Also ist der Mann schuld, weil er sich erdreistet hat mit seiner Tochter spazieren zu gehen? Dem ganzen ist ja etwas vorausgegangen: ein Hund, der unkontrolliert Richtung Menschen lief, nicht auf seinen Halter hörte und denen dabei so nah kam, daß er getreten werden konnte.

    Kein Hund ist 100 % abrufbar

    Die Halterin schreibt, daß der Hund in chaotischen Situationen nicht abrufbar ist. Diese Situation war aber nicht chaotisch. Menschen kamen aus dem Wald und der Hund lief unkontrolliert, nicht abrufbar zu den Menschen (sonst wäre ja gar kein Tritt möglich gewesen). Wenn es schon eine chaotische Situation darstellt, wenn Menschen auftauchen, dann hat man als Hundehalter die Pflicht seinen Hund, dort, wo man nicht alles überblicken kann nicht freilaufen zu lassen.

    Ja, die Reaktion des Mannes war übertrieben, aber dass es überhaupt zu so einer Situation gekommen ist lag daran, daß der Hund unkontrolliert zu Vater und Tochter hingelaufen ist und nicht mehr auf seine Halterin reagierte.

    Die Reaktion des Mannes in unserer Situation von heute Morgen war einfach katastrophal. Er hat nicht nur ein friedliches Lebewesen mutwillig verletzt, sondern auch seiner Tochter vermittelt, dass verbale und physische Aggression die richtige und gerechtfertigte Reaktion ist. Wie das manche hier akzeptieren können, ist mir rätselhaft. Insbesondere physische Gewalt darf nie, niemals die Lösung sein. Auch wenn ich panische Angst habe, schlage oder trete ich nicht zu. Ich bedrohe und beschimpfe auch niemanden.

    Wer richtig Panik oder Angst hat, kann in dem Moment nicht mehr rational reagieren. Fakt ist: Du hast Deinen Hund, der nicht sicher abrufbar ist freilaufen lassen und er ist so nah zu dem Mann und dem Kind, daß er ihn treten konnte. Ich verherrliche keine Gewalt, aber den Fehler sehe ich eindeutig bei Dir als Hundehalter.

    Thema Rückruf: Der funktioniert in der Regel ganz ok. In chaotischen Situationen, die halt bei uns am Waldrand in kaum befahrener Nebenstraße mit sehr dörflicher Umgebung, nur sehr selten vorkommen, leider nicht 100%.

    Für mich ist das jetzt nicht wirklich eine chaotische Situation. Du hast den Hund freilaufen lassen, obwohl der Rückruf nicht 100% sitzt. Gerade wenn der Rückruf in chaotischen Situationen nicht sitzt, dann lässt man seinen Hund nur da freilaufen, wo man auf Kilometer sieht, ob jemand kommt. Es kamen ein Vater und seine Tochter und Dein Hund ist in ihre Richtung gelaufen. Sprich Dein Hund ist zu ihnen hingelaufen, noch bevor der Mann panisch reagierte und die Situation dadurch chaotisch wurde. Schon das hätte nicht passieren dürfen.

    Ich würde es als Lehrgeld (was leider Dein Hund bezahlt hat) abhaken, am Rückruf arbeiten und den Hund nicht mehr freilaufen lassen, wo ich nicht alles überblicken kann.

    Ich kann auch noch eine lustige Begegnung beisteuern. Sitze mit meiner kleinen Hündin beim TA im Wartezimmer. Gegenüber sitzt eine Mutter mit einem kleinen Mädchen im Kindergartenalter und einem Nager in einer Box. Abby guckt die ganze Zeit schwanzwedelnd zu dem Mädchen, das Mädchen lächelt verliebt Abby an. Sie fragt ganz artig, ob sie Abby streicheln darf. Da Abby absolut kinderlieb ist und Kinder toll findet habe ich es natürlich erlaubt. Das Mädel klettert von ihrem Stuhl und Abby legt sich sofort auf dem Rücken, damit sie den Bauch gekrault kriegt. Mädchen krault 2 Minuten und klettert wieder auf ihren Stuhl. Abby setzt sich genau vor das Mädel und himmelt sie wieder an. Das Mädchen fragt mich, was sie denn möchte. Ich sagte, dass sie sehr gerne den Bauch gekrault bekommt. Also klettert das Mädel wieder den Stuhl runter und krault wieder Abbys Bauch 2 Minuten. Dann hört sie auf und klettert wieder auf ihren Stuhl. Abby setzt sich wieder vor sie und himmelt sie. Das Mädel fragt mich, was sie denn jetzt will und ich sage: „Sie liebt es den Bauch gekrault zu bekommen, das könntest Du bis morgen früh machen und sie hätte noch nicht genug davon“. Da kreischt die Kleine total entsetzt auf: „Das geht nicht. Ich kann hier nicht die ganze Nacht bleiben. Ich habe morgen Geburtstag und da muss ich zuhause schlafen, damit ich die Geschenke kriege, wenn ich aufstehe. Ich kann nicht bis morgen früh hier bleiben und kraulen“ Nicht nur die Mutter und ich konnten nicht mehr vor lachen sondern das komplette Wartezimmer stimmte in das Lachen ein:lol:

    Im übrigen hatte ich tatsächlich schon mal eine OP und habe danach keine Schmerzmittel bekommen und auch nicht gebraucht. Also selbstverständlich ist es auch nicht, dass man immer Schmerzen hat.

    Vielleicht liest die TE ja noch mit. Ich habe hier 2 Hündinnen, die kastriert worden sind und ich habe selber auch vor einigen Jahren die Gebärmutter entfernt bekommen. Meine Hündinnen bekamen die ersten Tage nach der OP Schmerzmittel und ich hatte die ersten 24 Stunden nach der OP sogar einen Schmerztropf, danach noch einige Tage Schmerztabletten und ich hatte im Gegensatz zu den Hunden noch nicht mal einen Bauchschnitt...

    Im Fall unserer Hündin hätten wir das niemals durch Rücklagen zahlen können. Wie gesagt, über 10.000 ,- rein an Ops.

    Mal eine andere Frage; deine Hündin hatte doch mehrere OPs, wegen ein und derselben Sache, oder? Ist sie denn nach den ganzen OPs je wieder richtig gesund geworden?

    Bei diesen ganzen Op-Versicherungen sehe ich nämlich auch das Risiko, daß man einen Hund zu lange leiden läßt, weil die ganzen OPs ja nix kosten und von der Versicherung übernommen werden.

    Müßte man das alles selbst bezahlen, würde man den Sinn mancher OP dreimal hinterfragen.

    Ich glaube, daß Risiko, dass Halter ohne Versicherung schneller einschläfern lassen oder ein Tier mit Schmerzen, Atemnot etc rumlaufen lassen ist mindestens genauso hoch;)

    Ich habe einen Hund mit und einen ohne OP-Versicherung und ich würde nie bei der Entscheidung ob eine OP ja oder nein, diese unterschiedlich treffen. Für mich ist immer ausschlaggebend: wird dadurch die Lebensqualität verbessert ja oder nein. Und ich vertraue meinem langjährigen TA, daß er mir nichts aufschwatzt (was er auch nie tun würde).

    Vor vielen Jahren hatte ich noch Pferde und meine 3-jährige hatte sich schwer verletzt und stand in der Klinik. Sie war dort 6 Wochen und ist in der Zeit 3 mal im OP gewesen. Für mich war bei der Entscheidungsfindung immer nur ausschlaggebend, wird sie danach in der Lage sein schmerzfrei auf der Weide rum zu laufen, ja oder nein. Mir ging es noch nicht mal um reitbar ja oder nein. Die Frage, was das kostet war in dem Moment nur sekundär. Und ich war da auch nicht gerade auf Rosen gebettet und habe dafür damals meine Lebensversicherung gekündigt (6 Wochen Pferd in der Klinik und 3 OP´s ist keine kleine Hausnummer, dafür reichten die Reserven nicht). Das einzige was in die Entscheidungsfindung rein floss war die Beratung durch meine damalige Pferdetierärztin, weil ich mir nicht sicher war, ob mir die Klinik nur die OP´s empfohlen hatte um Geld zu machen und ich in Wahrheit Leiden verlängern würde. Aber da auch diese eine realistische Chance durch die OP´s sah habe ich ohne Rücksicht auf die Kosten (hätte mir bei dem was da mit Nachbehandlungen folgte locker ein neues Pferd leisten können) den OP´s zugestimmt.

    Eine Freundin war mit ihrem Hund bei der Uelzern und war mit der Abwicklung überhaupt nicht zufrieden. Das hat ewig gedauert und die wollten immer wieder irgendetwas haben. Auch als der Hund gestorben ist war die Kündigung nicht so einfach und hat ewig gedauert. Die mussten 3 mal eine Bestätigung das er gestorben ist hinschicken und trotzdem gab es wieder Probleme.

    Das Gleiche habe ich von Tierärzten auch schon gehört, also dass sie für die Uelzener oft Rückfragen beantworten, erstmal die komplette Krankengeschichte des Hundes darlegen und unnütze Formulare ausfüllen müssen, was bei anderen Versicherungen nicht der Fall ist.

    Das ist bei der Agila ganz unkompliziert. Normalerweise ist Kastration ausgeschlossen. Mila musste damals aus medizinischen Gründen kastriert werden. Mein TA hatte extra sicherheitshalber noch Fotos der Gebärmutter gemacht um zu belegen, daß es sich wirklich um eine medizinisch bedingte Kastration handelte. Die wollte die Agila gar nicht sehen. Er hat die Rechnung eingereicht, darüber bekam ich eine Mail von der Agila und keine 3 Stunden später kam eine weitere Mail der Agila, daß man Summe x an meinen Tierarzt überwiesen hat.