Beiträge von SabineAC69

    Also ich würde schon empfehlen die Stelle zu bedecken, damit Du nicht dran kommst. Dafür würde ja auch schon ein Body reichen. Und auch wenn der Hund eine Halskrause doof findet, so würde ich die auf alle Fälle drauf machen. Es gibt ja auch diese aufblasbaren Kragen, die sind etwas angenehmer für Hunde.

    Grundsätzlich ist MRSA echt doof. Mila hatte damals einen in den Ohren. Das angeblich lt. Resistenztest passende einzige AB hat damals leider nicht geholfen. Aber glücklicherweise gibt es an der Vetuni Berlin eine Arbeitsgruppe, die sich mit multiresistenten Keimen befasst. Die hat mein TA damals kontaktiert und mit deren Behandlungsplan sind wir den MRSA dann los geworden.

    Manuka würde ich auf keinen Fall dran machen. Gerade bei einem MRSA würde ich mich ganz penibel an den Behandlungsplan handeln und keinerlei Experimente machen.

    Und Du solltest auf alle Fälle, wenn Du mit der Wunde und dem Wundbereich in Kontakt kommst Deine Hände penibel desinfizieren.

    Über was ich mich ganz arg gefreut hab, waren ein kleiner Schutzengel und eine Wut-Trud, ein gehäkeltes Püppchen, an dem man seine Wut hätte auslassen sollen. Ich fands aber so süß, dass ich es einfach als Glücksbringer genommen hab.

    Genau sowas in der Art schwebt mir vor :face_blowing_a_kiss: Dann schau ich mal in die Richtung. Irgendwas was man zur Not auch seinem Mann (ich hatte ja auch schon mal eine solche Diagnose, aber mit besserer Prognose und weiß noch wie sehr es mich geärgert hatte damals so vorsichtig behandelt zu werden, weil man sich einfach nur nach Normalität sehnt) oder den Ärzten an den Kopf werfen kann.

    Vonwegen Chemo und Krankenhaus. Normalerweise wird sie ambulant gemacht, aber für die erste soll sie stationär bleiben. Am Montag rein in das KH, dann wird ein Port gelegt, Dienstag 1. Chemo und Mittwoch spätestens Donnerstag soll es wieder nachhause gehen. Die folgenden sollen dann ambulant sein.

    Vielen lieben Dank an alle für Eure tollen Tipps.

    Irgendwie anbieten dazusein wäre auch zu persönlich, oder?

    Das Angebot habe ich quasi schon beiden gemacht. Ich bin die einzige Angestellte von meinem Chef und habe als ich davon erfuhr direkt gesagt, daß er jederzeit mit mir rechnen kann, daß ich ihm in der Firma den Rücken frei halten, damit er Zeit für sie hat. Das weiß sie auch. Wir sehen uns aber nicht oft, da ich komplett im Home Office 80 km entfernt arbeite und nur 1 - 2 mal im Monat dort bin. Mit meinem Chef habe ich täglich telefonisch und vielen Teamssessions Kontakt.

    Ich glaube mit einem Tuch würde ich ihr im Moment keinen Gefallen tun. Der Ausfall der Haare ist im Moment ein sehr großes Thema für sie und ihr persönlicher Horror. Ich weiß nicht, ob ich damit eine Grenze überschreiten würde. Bei einer engen Freundin würde ich das passend finden. Aber es handelt sich um die Frau von meinem Chef. Wir kennen uns und mögen uns und haben auch schon so manche Zigarette auf Feiern oder wenn ich bei ihnen zuhause bin zusammen geraucht, aber ich glaube mit einem Tuch würde ich eine Grenze überschreiten. Ich möchte irgendwas in Richtung Mut machen verschenken. Ihre Aussichten sind nicht besonders und etwas á la werde wieder gesund wäre auch unpassend, denn eine Heilung ist ausgeschlossen. Sie soll mit der Chemo nur noch Zeit mit Lebensqualität gewinnen können.

    Hat einer einen Tipp, welche Kleinigkeit ich für jemanden besorgen kann, der am Montag für die erste Chemo in das KH muss? Soll nichts übertrieben persönliches sein (ist die Frau von meinem Chef), aber da wir uns auch kennen würde ich ihr gerne eine Kleinigkeit (bevorzugt über Amazon bestellbar, damit ich es direkt zu ihr liefern lassen kann, weil sie 80 km weit von mir entfernt wohnt) schenken.

    Ich lass mich auch mal wieder hier nieder.

    Trotz Böllerverkaufsverbot habe ich mich letzte Woche wieder mit Sileo und Sedarom eingedeckt. Ich gehe nicht davon aus, daß es hier komplett ruhig ist. Wir wohnen nicht sehr weit von der belgischen und niederländischen Grenze weg. In den Niederlande ist ja dieses Jahr auch Böllerverbot, aber in Belgien meines Wissen nach nicht. Ich habe aber (noch) das Glück, daß ich auf einem Dorf wohne, wo sich die Böllerei wirklich auf Mitternacht beschränkt. Mit Sileo ist Mila zwar noch aufgeregt aber ansprechbar und sie nimmt auch Leckerchen. Ich verbringe Silvester immer in der Küche wo es dann Käse oder andere Highlights gibt.

    Spannend wird, ob es dieses Jahr eine Veränderung in Milas Verhalten gibt. Dies ist das erste Silvester ihres Lebens als Einzelhund. Abby fand Silvester zwar auch nie toll, war aber immer noch ohne jegliche Tabletten usw ansprechbar. Mila dagegen war beim ersten Silvester ihres Lebens noch cool und ab dem danach absolut panisch. Vor ein paar Jahren ging mal im Sommer nachts hier im Dorf ein kleines Feuerwerk hoch, wo ich dann 2 Stunden einen panisch zitternden und hechelnden Hund im Bett hatte, der sich durch nichts beruhigen lies. Ab Weihnachten lasse ich sie auch sicherheitshalber nicht mehr freilaufen. Ein Sicherheitsgeschirr trägt sie grundsätzlich sowieso immer, da sie es schafft aus jedem anderen Geschirr oder Halsband auszusteigen.