Beiträge von SabineAC69

    Ich glaube, beim nächsten Hund werden wir nur noch eine OP-Versicherung abschließen. Ich hab einfach das Gefühl, dass sich eine volle Krankenversicherung nur selten lohnt. Vor allem, wenn man diese Jahresgrenzen auch noch hat. Da zahlt man ja inzwischen genau so viel rein, wie man auch raus bekommen

    Aber es geht beim "lohnen" doch grundsätzlich um solche Fälle.

    Wenn man jährlich knapp 1000 € einzahlt und eine jährliche Leistungsgrenze von 1000 bis 1500 € hat. Dann "lohnt" es sich wirklich nicht.

    Dann kann ich auch monatlich selbst was zurücklegen und habe im besten Fall am Ende des Jahres 1000€ übrig.

    Eine Versicherung muß sich nicht lohnen, sie ist eine Absicherung für den Fall, daß teure Behandlungen notwendig werden, das können ja auch mal 10000+Euro sein, und das dürften die wenigsten mal eben so aus dem Ärmel schütteln können. Natürlich werden viele mehr einzahlen als sie rausbekommen, aber ich persönlich wäre froh, wenn mein Hund seine Vollversicherung nie braucht und ich knappe 1000 Euro jährlich "zum Fenster rauswerfe". Das Argument "lohnt sich nicht" kann ich nicht nachvollziehen.

    Damit hast du im Prinzip recht. Bringt dir halt nur nichts, wenn du - wie bei der Agila - dann ne Leistungsgrenze von 600 Euro hast.

    Ich habe die Versicherung auch immer als Absicherung vor hohen Summen gesehen. Für mich ist klar und völlig ok, dass Versicherungen Unternehmen und keine Wohlfahrtsvereine sind. Aber die Absicherung muss im "Fallsfall" halt auch gegeben sein.

    Dabei sollte man aber auch Bedenken, dass man z.b. gerade bei der AGILA dann auch noch eine unbegrenzte OP-Kostenversicherung dabei hat. Und man kann auch mittlerweile Verträge auf die neuen Leistungsgrenze von 1.100 (die ja wächst, wenn man nichts hat) umstellen. Und bei den OP-Kostenversicherungen von der AGILA sind auch alle Folgebehandlungen im Rahmen der OP mitversichert. Mila hatte mal einen MRSA, der bei einer OP festgestellt wurde. Da wurde anstandslos auch noch die MRSA Behandlung komplett übernommen, nicht nur die reine OP.

    ist halt immer bitter wenn man eine Weile päppelt und sie dann doch einschläfern lassen muss.

    Das ist richtig bitter. Hatte ich vorletzten Winter noch mit einem alten Igelmann. Der kam total unterernährt mit Wunden bei mir an. So ein richtig griesgrämiger alter Kerl. Aber trotzdem irgendwie niedlich und nach knapp 2 Monaten, die Wunden waren abgeheilt, er nahm nach den Entwurmungen brav zu, wurde immer freundlicher. bekam er dann auf einmal ein Tumor und ich musste ihn gehen lassen. Oder einmal ein kompletter Igelwurf. Die kamen mit 3 bis 4 Tagen bei mir an. Ich habe mir wochenlang die Nächte um die Ohren geschlagen und dann mit knapp 6 Wochen, als sie eigentlich schon über den Berg waren, selbstständig frassen starben alle trotz intensiver Bemühungen innerhalb von 3 Tagen an irgendwelchen fiesen Darmbakterien. Das ist echt nochmal viel schlimmer, als wenn man ein Tier ziemlich direkt nach der Aufnahme erlösen lassen muss oder es verstirbt.

    angelsfire ich drücke Dir feste die Daumen für die Hörnchen. Abszess im Gelenk ist fies. Eine Freundin von mir hat gerade auch wieder einige zum päppeln da. Vor meinem Umzug letztes Jahr habe ich ja fleissig in einer Wildtierhilfe geholfen und es war immer lustig, wenn man in der Auswilderungsvoliere der jungen Hörnchen war. Da kletterten in Sekundenschnelle zig Hörnchen an Dir hoch (vorletztes Jahr hatten wir über 20 darin). Wobei die je älter sie werden auch um so frecher werden und dann schonmal bissen.

    Wildtiere müssen sogar eigentlich ganz normal nach GOT abgerechnet werden. Es gibt Tierärzte, die diese kostenlos behandeln, aber das ist ehr die Ausnahme statt die Regel. Ich hatte bisher immer Glück, dass mein TA dies tut, aber müssen tut er es nicht. Zu dem ist das Problem, dass sich die meisten Tierärzte nicht mit Wildtieren auskennen. Igel sind z.b. kein Bestandteil des Studiums. Und wenn man Pech hat und an einen TA gerät, der sich nicht entsprechend weitergebildet hat (was kaum einer macht), dann kann es dem Igel schnell das Leben kosten.

    Dazu besteht das Problem, dass sich schnell rumspricht welcher Tierarzt sich z.b. mit Wildvögeln auskennt. Als ich früher noch Vögel hatte und damit extra zu einem Fachtierarzt für Vögel gefahren bin habe ich mit bekommen, was sich da in Bezug auf Wildtiere tut. Da bleibt es nicht bei 1 oder 2 Wildvögeln pro Tag, da kommen andauernd Anrufe wegen verletzter Vögel an.

    Mein Tierarzt, wo ich auch mit den Igeln immer hin bin war so nett und hat die Finder um eine Spende gebeten und die hat der Päppler, der dann die Tiere übernommen hat bekommen. Da habe ich beim ersten mal nicht schlecht gestaunt, als ich neben einem Igel von der Praxis auch noch 20€ bekam. Man lernt aber als Päppler zwangsläufig eine Menge Sachen. Da fährst Du nicht 5 Tage mit einem Igel zum TA zum Ab spritzen, sondern lernst selber spritzen. Ebenso Maden absammeln, Abszess spülen etc. Ich habe damals dann auch einige Weiterbildungen gemacht und selber Kotproben untersucht. Wenn ich zum Tierarzt bin, dann war es in der Regel etwas, was geröntgt werden musste oder leider auch oft Euthanasien. Hätte ich das alles beim TA bezahlen müssen, dann hätte ich mir das päppeln gar nicht leisten können. So blieb es dann bei Medikamentenkosten und das ganze drum und dran, was auch noch genug Geld kostete.

    Igelhilfe wurde kontaktiert, die sind aber ehrlich gesagt zu weit weg zum hinfahren.

    Direkt um die Ecke findet man selten etwas. Und leider sind oft die Finder nicht bereit dieTiere zu fahren. Aber als Pflegestelle kann man nicht auch noch die Tiere abholen kommen. Gut fressen hat nichts zu sagen, denn vermutlich ist er mindestens komplett verwurmt, sonst wäre er nicht tagaktiv. Und je nach Wurmbefall wirst Du dann eben selber mehrfach mit ihm zum Tierarzt fahren müssen, da einige Wurmittel gespritzt werden. Aber wenn Du das Geld (die Behandlung von Wildtieren ist nicht kostenlos) investieren möchtest, ihn selber pflegen und mindestens 2 Kotuntersuchungen machen lassen möchtest ist das sofern Du kompetente Unterstützung hast, (Medikamentegabe bei Igeln wollen auch gelernt sein)auch okay.

    Kann mir bitte jemand die Igelexpertin verlinken/ Kontakt herstellen?

    Ich habe gerade ein sehr hungrigen erwachsenen Igel gefunden, der lag flach bei uns in der Einfahrt, rollt sich problemlos zusammen, Augen sind klar, Flöhe sind drauf.

    Habe ihn zur Beobachtung erstmal in eine Box mit Heu gesetzt und stopfe ihn mit Nassfutter voll.

    Was kann ich noch tun?

    In dem Fall würde ich eine Igelhilfe kontaktieren.

    SabineAC69 darf ich fragen wie es deiner Mila erging, bzw. was die Untersuchungen ergaben?

    Selbstverständlich. Mila zwischendurch sehr schnelle Atmung hat keinen pathologischen Hintergrund. Sie hat zwar eine leichte Zwerchfellanomalie (deshalb wurde ich von meinem TA zur Klinik überwiesen) die hat wohl nichts damit zu tun. Sicherheitshalber wurde auch noch, weil sie auch ein paar kleine Calcifizierungen auf der Lunge hat noch die Lunge gespiegelt und Proben genommen, die jetzt noch bakteriologisch, mykotisch und zytologisch untersucht werden. Da es aber optisch keine Auffälligkeiten gab, geht man nicht davon aus, dass wir da einen Befund haben werden.

    So, ich hatte gestern noch in Duisburg angerufen, weil ich noch eine andere Frage hat und nach dem Preis gefragt. Da hieß es ca. 1.000€ für CT mit Kontrastmittel.

    Heute morgen habe ich dann Mila hingebracht, wir haben alles besprochen und man schlug vor auch eine Bronchoskopie zu machen. Okay, was sein muss, muss sein. Ich hatte dann gedacht, dass ich damit bestimmt bei 1.500€ lande.

    Bei der Abholung, dann die positive Überraschung beim bezahlen.

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    Da kommen zwar dann noch die Rechnungen vom Labor dazu, aber ich hatte doch mit ein paar hundert Euro mehr für CT plus Bronchoskopie bei einem großen Hund gerechnet.

    Wir haben vor 3 Jahren schon für den damaligen Hund meiner Mutter (10 Kilo mehr als Mila) nur für ein CT 700€ bezahlt. Und jetzt mit noch einer Bronchoskopie und neue GOT war ich echt angenehm überrascht.