Beiträge von SabineAC69

    Was gebt Ihr so an Nahrungsergänzungsmitteln für die Hirnfunktion? Mila kriegt seit der Diagnose kognitive Dysfunktion CereFit. Damit bin ich auch zufrieden, aber ich brauche 2 Dosen pro Monat und das kostet 75€ pro Dose. Sprich ich bin alleine dafür 150€ im Monat dafür los. Dazu dann noch ihre Tabletten (Galliprant und Vitofyllin) und Physio und ich bin bei 300€ im Monat.

    Auch ich würde den Hund eher in der vertrauten Umgebung lassen, wenn sie da weniger gestresst ist und deine Wohnung eher im Beisein der Mutter vertraut machen.

    Sie kennt meine Wohnung von Welpe an. Wir wohnen wie gesagt in einem Haus. Wenn meine Mutter da ist und dem Postboten öffnet, schleicht sie sich oft genug raus und sitzt junkend bei mir Türe, weil sie zu Mila und den Katzen will (sie liebt meine Katzen). Meine Mutter kommt fast jeden Nachmittag, wenn ich Feierabend habe auf einen Espresso hoch oder am We, wenn ich für uns koche und Jule ist immer dabei. Wenn ich mit Mila in Urlaub bin, sitzt meine Mutter auch immer ein paar Stunden bei mir in der Wohnung mit ihr und guckt hier TV oder liest, damit meine Katzen nicht nur versorgt sind, sondern auch Unterhaltung haben.

    Solange Deine Mutter es in Ordnung findet, dass ihr Hund so sehr auf sie fixiert ist, kannst Du da nichts ändern. Ich würde sie in deren Wohnung lassen, damit sie dort warten kann.

    Wenn ich nicht der Backup Plan wäre, wäre mir das auch egal. Aber ich denke ja weiter. Kann ja immer mal sein, dass meine Mutter mal für ein paar Tage in das KH muss. Bei Jules Vorgänger musste sie mal wegen einer komplizierten Augen-OP ein paar Tage stationär bleiben. Meine Mutter ist zwar topfit, geht sehr viel mit Jule spazieren. Aber trotzdem ist sie 76 Jahre alt und da würde ich es gerne irgendwie schaffen, dass Jule hier auch ohne meine Mutter entspannt. Früher war sie deutlich konsequenter mit den Hunden (wir hatten in meiner Kindheit Bernhardiner, Schäferhunde etc) aber mit Jule, ihrem ersten kleinen Hund leider nicht mehr. Also grundsätzlich ist die Maus gut erzogen, kann bei Fuss laufen etc. Aber leider sieht meine Mutter nicht wie fixiert sie eigentlich auf sie ist, weil sie ansonsten echt ein unkomplizierter Hund ist.

    Was bei uns geholfen hat war das ich wenn er bei meinen Eltern blieb ich von mir was zurück gelassen hab, meist ein getragenen strickmantel oder Pulli der auf der Couch lag. Da hat er es sich dann zu Beginn gemütlich gemacht anstatt sich in den Flur zu verziehen und auf mich zu warten. Mit der Zeit wurde es dann einfach besser und er offener was das angeht sodass er mit der Zeit auch kein Problem damit hatte das jemand anderes auf ihn aufpasst wenn ich nicht da bin

    Danke, dass werde ich beim nächsten mal ausprobieren.

    Es geht sich nicht um meinen Hund, sondern um den meiner Mutter und ich würde mich über ein paar Tipps freuen. Jule ist eine 3,5 Jahre alte kleine Mischlingshündin (einmal bunt gemischt Chihuahua, irgendwas Richtung Bichon und Pudel), seit Anfang des Jahres kastriert. Eigentlich eine ganz süße unkomplizierte Maus. Verträglich mit allen anderen Hunden, egal ob groß oder klein. Menschenfreundlich. Kein bißchen Ressourcen verteidigend gegenüber Mensch oder Tier. Das einzige was mich massiv stören würde wäre, dass sie sehr viel bellt. Aber so lange meine Mutter daran nicht arbeitet, kann ich daran nichts machen.

    Nun kommen wir zum blöden Teil. Sie ist extrem auf meine Mutter fixiert. Gehen wir z.b. spazieren, sie macht einen Haufen, meine Mutter drückt mir die Leine in die Hand um den Haufen weg zu machen und zum Mülleimer zu bringen, sobald meine Mutter zurück kommt, bewegt sie sich fast schreiend auf meine Mutter zu (auch wenn die nur 5 Meter in Sichtweite zum Mülleimer war) und springt sie an (meiner Meinung nach kontrollierend, korrigierend, hat am Anfang dann auch schon mal meine Mutter in das Bein gezwickt) als ob sie 5 Tage weg gewesen wäre. Jule kennt mich von klein auf, vom Tag des Einzugs, da ich mit meiner Mutter in einem Haus (aber getrennte Wohnungen) lebe und sieht mich mehrfach am Tag. Sie hängt auch sehr an mir.

    Aber ist meine Mutter schon mal verhindert und ich nehme Jule mit Mila (sie liebt Mila abgöttisch) spazieren, dann muss ich sie quasi hinter mir herzerren. Alles locken etc nützt nichts, sie schaut nur zurück, ob meine Mutter nicht kommt. Erst wenn sie dann irgendwann merkt, dass wir auf dem Rückweg sind gibt sie Gas. Ganz blöde finde ich Situationen, wenn meine Mutter mal weg ist. Heute z.b. ich hole Jule dann zu mir. Kommt meine Mutter mit ihr hier rein ist sie ganz normal. Aber wehe ich hole sie zu mir, damit sie nicht mehrere Stunden unten alleine ist (sie hat kein Thema mit alleine sein, aber da wir in einem Haus wohnen bringe ich schonmal wenn ich länger weg bin Mila runter und wenn meine Mutter unterwegs ist, hole ich dann Jule zu mir). Jule kommt dann freudig hier rein, begrüsst alle Katzen, geht in die Küche, guckt zum Schrank, wo ich die Leckerchen habe, nimmt davon auch welche und dann geht sie zur Wohnungstüre, legt sich davor und bleibt dort regelrecht verängstigt an der Wohnungstüre liegen und wartet darauf, dass meine Mutter sie wieder holen kommt. Und sie ist dann wirklich schissig und steigert sich da rein, dass sie teilweise dann auch schmatzt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    Es gab schon Tage, da habe ich sie dann wieder runter die leere Wohnung gebracht, weil sie mir nur leid tat. Aber das kann es ja nicht sein. Zu mal ich auch der Backup Plan meiner Mutter bin (sie ist 76) und von vorne rein klar war, dass wenn ihr mal was passiert, ich Jule dann zu mir nehme.

    Wenn also noch einer hilfreiche Tipps hat, wie ich es schaffe, dass sie sich bei mir entspannt, bitte immer her damit. Mir würde zwar eine Menge einfallen, was meine Mutter tun könnte, aber leider sieht sie das Problem nicht wirklich und findet es z.b. niedlich, wie Jule sich freut, wenn sie in so Situationen wie, wenn ich sie halte, während meine Mutter den Kotbeutel wegwirft. Ich habe ihr schon unzählige male versucht zu erklären, dass Jule sich dann nicht freut, sondern sie maßregelt, aber das kommt leider bei meiner Mutter nicht an.

    Ich denke, das ganze Thema ist sehr individuell. Abhängig vom Typ Mensch, Umfeld und Hundetyp.

    Ich selber hatte viele Jahre 3 Hunde. Das war absolut kein Problem. Dann viele Jahre 2 Hunde. Kombi eins davon war sehr problemlos. Kombi 2 dagegen wurde irgendwann in so fern problematisch, dass Abby sehr gerne trödelte und Mila sehr gerne im Stechschritt unterwegs war. Ich bin dann auch oft getrennt gegangen, damit jeder auf seine Kosten kam. Und vor allem Abby hat unsere "Prinzessinnen"-Runden wirklich sehr genossen. Das war definitiv Qualitytime für sie. Als Abby dann starb, war ich gerade mitten in der Trennung, Hausverkauf etc und hatte beschlossen erstmal keinen neuen Zweithund dazu zunehmen. Ich hatte befürchtet, dass es für Mila als Einzelhund nicht einfach werden würde, denn sie war ja von Tag eins bei mir über 6 Jahre mit Abby zusammen und die beiden haben bis auf unterschiedliche Interessen bei den Spaziergängen sehr gut harmoniert. Der Plan war damals, erstmal den Umzug hinter mich zu bringen und dann einen neuen Zweithund anzuschaffen. Das ist über 4 Jahre her und Mila ist noch immer Einzelhund. Sie hat sich entgegen aller Erwartungen meinerseits absolut positiv verändert als Einzelhund. Hatte sie vorher einen riesen Radius im Freilauf ist sie heute nie mehr als 10 Meter von mir entfernt. War sie früher bei Hundebegegnungen ein Leinenrambo, so läuft sie heute problemlos an jedem Hund mit mir vorbei, selbst wenn sie angepöbelt wird. Sie hatte vorher auch nicht schlecht gehört, aber als Einzelhund hat sie auf einmal will to please entwickelt. Sie genießt es die Nummer 1 zu sein. Früher war es ehr wegen der chronischen Erkrankungen Abby um die sich das meiste gedreht hat. Wenn ich heute schonmal die Kleine meiner Mutter mit zum spazieren nehme, die wie Abby zum trödeln neigt, denke ich immer wieder, wie entspannt es für mich ist mit einem Hund alleine zu gehen.