Beiträge von SabineAC69

    Was ich in Bezug zu psychischen Krankheiten und Hundehaltung wichtig finde, ist dass man sich das 1. gründlich überlegt ob man trotz der Erkrankung einem Hund gerecht werden kann, und 2. wirklich Jemanden an der Hand hat der einspringen kann wenn was ist.

    Bei bestehenden Erkrankungen sollte man Punkt 1 auf alle Fälle bedenken bevor man in die Hundehaltung einsteigt. Der 2. Punkt sollte aber immer egal in welchem Alter oder welchem Gesundheitszustand grundsätzlich Voraussetzung zur Hundehaltung sein ganz unabhängig von psychischen Erkrankungen. Auch die 22jährige Leistungssportlerin kann morgen vom Auto angefahren werden und Monate ausfallen. Und Depressionen können einen jederzeit erwischen, genauso wie Krebs etc.

    Die Frage, die ich mir (und hier ja auch irgendwie euch) Stelle ist... Ist das noch okay? Weil ist einfach gerade eine schwere Zeit. Und der Hund ist halt hinten über gefallen. Und wenn ja... Wie lange ist das noch okay? Noch ein paar Wochen länger?

    In der Art und Weise wie Du den fiktiven Fall beschrieben hast, sollte es natürlich nicht laufen. Ich würde dann den Besitzer ansprechen und wenn der Hund beim nächsten Termin wieder so vorgeführt wird etwas unternehmen.

    Selbst bei Depressionen ist doch oft der Hund der Anreiz sein Leben zu verändern. Wenn jemand Depressionen vorschiebt, um mit seinem Hund GARNICHT mehr rauszugehen oder über Monate hinweg sein Tier vernachlässigt (nur das Minimum machen), dann ist liegt das Problem definitiv nicht in der Depression. Zumal diese oftmals eine Begleiterscheinung eines ganz anderen Zustandes ist.

    Ich glaube, so kann nur jemand schreiben, der das Glück hatte bisher keine Depression zu gehabt zu haben. Das klingt leider ziemlich von oben herab. Ich selber habe schon damit zu tun gehabt, war aber in der glücklichen Lage, dass ich meine Tiere trotzdem adäquat versorgt habe, weil mir gerade die Spaziergänge mit den Hunden viel gegeben haben. Aber ich weiß auch, wie unvorstellbar schwer damit die simpelsten Sachen sind, was man sich als Nicht Betroffener in der Form gar nicht vorstellen kann (konnte ich früher auch nicht und dachte man müsste sich nur mal zusammen reissen).

    Im Tierschutz ist diese Erwartung absoluter Standard. Ich habe nur Tierschutzhunde, tatsächlich aktuell sogar ausschließlich privater Tierschutz, der hier als absolut unseriös gelten würde, da kein Verein dahinter steht und selbst da besteht die Option:ka:

    Klar kann die Züchterin den nicht behalten. Aber zeitweise als Notlösung einspringen? Der Hund ist gerade eins geworden. Also auch kein Fall von: Da kommt jemand nach 12 Jahren an.

    Ich würde da aber auch Tierschutz und Züchter unterscheiden. Beim Tierschutz sind die Verträge in der Regel so, dass der Hund im Eigentum der Vereins bleiben und der Halter nur Besitzer ist. Da man das Tier nicht veräussern oder weitergeben darf, sollte ein TS Verein entsprechend dann auch Rückläufer zurücknehmen können.

    Bei Züchtern werden die Tiere in der Regel verkauft, sprich der neue Halter ist auch Eigentümer. Natürlich ist es schön, wenn ein Züchter Rückläufer zurück nimmt, aber verlangen würde ich das nicht. Nicht jeder hat die Kapazitäten einen Hund zurück zu nehmen. Sei es wegen Platz oder Konstellation der eigenen Hunde. Mit einem Wurf Welpen z.b. wird sich sicherlich kaum einer noch einen Rückläufer dazu nehmen. Oder hat der Züchter z.b. nur Hündinnen, dann kann ein intakter Rüde als Rückläufer Probleme machen.

    Wir haben Silvester noch nicht um da graut mir schon sehr vor dem nächstes Jahr. In den Niederlanden ist ja ab dem Jahreswechsel 2026/2027 privates Feuerwerk verboten. Ich wohne ca. 700 Meter von der Grenze weg. Also wird dieses Jahr ganz bestimmt enorm geböllert, weil es das letzte Jahr ist, wo sie es noch dürfen und ich fürchte nächstes Jahr rückt das ganze dann noch näher, denn es werden bestimmt viele dann über die Grenze gehen, um auf deutschen Boden zu knallen.