Beiträge von Camillo09

    Schwere Entscheidung. Ich weiß nicht, was ich tun würde, ich bin mir aber sicher, dass ich meinem Freund nicht verzeihen könnte, wenn er mich so zwingt, den Hund wegzugeben. Das würde die Beziehung auf Dauer genauso belasten wie wenn der Hund bleibt.

    Wir machen auch öfter Dinge ohne Hund, wir richten uns nicht 100% nach ihm, das würde auf Dauer auch unsere Beziehung kaputt gehen lassen. Wir können mit unserem Angsthasen auch nicht bummeln, irgendwo auf Veranstaltungen wie Feste gehen, essen gehen, keine Fahrradtouren etc. Das machen wir aber eben ohne Hund, weil man auch Zeit für sich braucht, in denen der Hund einfach mal keine Rolle spielt. Dann ist der Hund eben mal ein paar Stunden allein.

    Besteht die Möglichkeit, sehr intensiv mit einem Trainer zusammenzuarbeiten? Ich weiß, dass unser Trainer richtige Extremfälle (z.B. hat er aktuell einen Hund, der wegen seiner Angst eingeschläfert werden sollte) bei sich aufnimmt und ganz intensiv trainiert. Klar müssen dann auch die Besitzer mit ins Boot geholt werden. Ich weiß leider gerade nicht, was ihr alles schon an Training versucht habt.

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    Ja klar dürft ihr mitkommen :D

    Würde es denn bei Dir auch Donnerstag morgen so um zehn Uhr gehen?

    Nein, ich kann leider am Donnerstag früh nicht. :/

    Grundsätzlich ist bei mir abends auch besser. Diese Woche würde es (außer Do) zwar auch noch gehen, aber ab nächste Woche nicht mehr, weil ich dann wieder im Praktikum bin und die große Runde erst abends möglich ist. Und das für die nächsten Monate. ;) Am Wochenende wäre halt sonst noch ne Möglichkeit bei mir.

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    Machts nicht auch die Mischung?
    Burli bekommt rechlich bestes Fleisch in seinen von mir gekochten Menüs....
    Da mach ich in Gegenzug recht spärlich Kohlehydrathe rein, weil ich weiß, dass in Pro Plan schon einiges drin ist.

    Ich habe dir damit auch deine Fütterung nicht madig machen wollen. So wie du fütterst, mit zusätzlich Fleisch ist sicherlich ok, musst du wissen, ob es dir das wert ist. ;) Für den Preis würde ich eben ein Futter erwarten, bei dem ich sonst kein Fleisch mehr zugeben muss, weil ausreichend drin ist, und das auch nicht so hohe Fütterungsempfehlungen hat.

    Ich melde mich hier auch einfach mal kurz. Ich bzw. wir kommen aus Ludwigshafen-Ruchheim und ich würde mich grundsätzlich auch regelmäßigen Gassitouren anschließen.

    Camillo ist ein verträglicher Hund, allerdings z.Z. (noch) Schleppleinen gezwungen, weil er gerade in fremdem Gebiet sehr unsicher ist, mich erst mal wie Luft behandelt und alles andere spannender ist, v.a. Hündinnen- und Wildspuren ;) . Es ist kein Thema, wenn andere Hunde um ihn herum frei sind, das kennt er auch, er spielt bisher eigentlich eh nicht (die Unsicherheit), weshalb die Schlepp in der Hinsicht nie in Problem war. Es wird in Mini-Schritten besser, aber das ist zur Zeit noch der Stand. Vielleicht dürfen wir ja trotzdem mal mitkommen.

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    Aber ehrlich gesagt.....heutzutage gibts meiner Meinung nach im mittleren bis höheren Preissegment kein schlechtes Futter mehr....

    Ich finde das schon eine recht abenteuerliche Aussage, wenn ich mir die Zusammensetzung z.B. von RC anschaue und irgendwie kein Fleisch darauf finden kann?

    Ich finde, gerade bei den teureren Futtermitteln gibt es einige, die ich nicht füttern würde, v.a. weil der Preis in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist, wie beispielsweise auch ProPlan oder Belcando. Dann lieber ein ordentliches, günstigeres Futtermittel (z.B. MarkusMühle, Luposan, Josera) oder, wenn ich schon bereit bin, mehr auszugeben, dann was wie Wolfsblut, CanisAlpha, ArdenGrange etc. Aber ICH möchte nicht 4-6€ pro kg Futter für billigen Mais oder Weizen bezahlen.

    Bisher gibt es hier Luposan, was jetzt aber verändert wurde, weshalb ich davon weg will. Wenn alles vertragen wird, gibt es hier jetzt 50/50 Trofu (MarkusMühle) und Dofu. Alternativ hatte ich überlegt, auf Wolfsblut-Trofu umzustellen, wäre von den Kosten her das gleiche, aber eben nur trocken und da habe ich mich dagegen entschieden.

    Ich finde auch, getreidefrei muss nicht sein, aber es sollte z.B. aufgeschlossen sein, dass es der Hund besser verwerten kann und in einem angemessenen Verhältnis zum Fleisch.

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    Es gibt sicher Menschen, die deutlich mehr Belgier kennen als ich.. Aber ich habe unter den ganzen Malis nur sehr, sehr wenig nervöse Hunde kennengelernt..

    Ich kenne zugegenermaßen nur einen reinrassigen Mali und der ist einfach nur toll. Perfektes Sozialverhalten, ausgeglichen... allerdings ist das der Hund unseres Trainers. ;)

    Ich denke auch, dass man fast allen Hunden Leinenführigkeit, Tricks, Apportieren etc. beibringen kann. Ich weiß nicht, wie intelligent unser Hund im Vergleich zu anderen ist. Mir reicht es völlig. Es ist zwar toll, dass er Tricks usw. sehr schnell lernt, aber genauso schnell lernt er negative Sachen und nutzt Fehler von mir einfach aus. Letztlich geht es immer darum, was DU dem Hund beibringst.

    Klar gibt es Rassen, die bei solchen Sachen mehr oder weniger gerne mitmachen. Einem Retriever wirst du apportieren schneller beibringen als einem Herdenschutzhund. Mein Hund hat auch anfangs nicht eingesehen, warum er mir nen Futterbeutel bringen sollte. Aber mit der richtigen Motivation hat er das nach 3x üben schön gemacht. Sicherlich nicht Dummyprüfungsreif und nicht retriever-like, aber mir reicht es vollkommen.

    Apropos Selbstständigkeit: wenn du einen selbstständigen Hund willst, der allein z.B. im Straßenverkehr klarkommt, hast du aber event. auch einen, der selbstständig entscheiden will, wer in die Wohnung darf, wer in seinem Gebiet geduldet wird, etc. Ich glaube, ein Hund, der sich am HF orientiert, ist als Anfänger leichter zu führen als ein sehr selbstständiger.

    Zumindest auf Gemüse wollte ich verzichten. Vielleicht mal Trockengemüse von meinen Meerschweinchen drüberstreuen und schauen, ob er es noch frisst, aber ich habe schon "richtiges" Gemüse versucht, egal ob roh oder gekocht, nimmt er überhaupt nicht an. Deshalb wird sich das wohl eher auf Nudeln, Reis und Kartoffeln beschränken. Wenn ich das nicht einfrieren kann, dann muss er eben immer das nehmen, was wir auch essen, damit ich es jeden Tag frisch machen kann. Solange ich wenigstens das Nafu einfrieren kann, reicht das auch.

    Warum gibt es eigentlich die Dosen nicht einzeln :/ . Im TH bekam er Rinti, das hat er so überhaupt gar nicht vertragen. Wenn ich jetzt wüsste, wie das bei Rocco oder Lukullus aussieht.

    Danke für deine Antwort!

    Weiß jemand, ob man da MM wirklich innerhalb von 6 Monaten verfüttert haben muss? Also wird es danach wirklich schlecht? Wenn ich wirklich 50:50 Trofu/Nafu fütter, hält ein Sack etwa 4 Monate., d.h. wenn ich gleich zwei auf einmal kaufe, überschreite ich bei einem das MHD. Bei Meerschweinchenfutter mach ich mir da keinen Kopf, das gebe ich ohne weiteres danach noch, aber bei Hundefutter mit Fleisch und Fetten bin ich da unsicher. Weiß das jemand?

    Hallo zusammen,

    ich habe eine kurze Frage an euch. Nachdem Luposan seine Zusammensetzung geändert hat bzw. die Preis dazu noch gestiegen ist, will ich das Futter umstellen, und zwar auf Markus-Mühle (ca. 50-60%, morgens), dazu Reinfleischdosen + Selbstgekochtes (abends). Wie bisher auch gibt es als Belohnung Nafu als Wurst vom Metzger (ca 100-150g täglich) und MeatBalls von BF.Ich habe vor, normalerweise Rocco Classic zu geben, in Abwechslung auch mal anderes Nafu/Reinfleischdosen, was gerade so im Angebot ist oder auch frisches Fleisch vom Metzger (gekocht).

    Meine Fragen nun:

    - ich habe probeweise einen 5kg-Sack MM (reicht 3-4 Wochen) bestellt, ich habe noch für ca. 3 Wochen Luposan. Es ist ja beides kaltgepresstes Futter, soll ich das zur Umstellung mischen? Leider verträgt er das Luposan auch nicht mehr so toll wie am Anfang, warum auch immer. Oder soll ich einfach das Futter komplett wechseln, von heute auf morgen? Ich denke, fressen wird er es, er frisst bisher alles, es geht beim Testen eigentlich nur darum, ob er es gut verträgt.

    - soll ich erst nur Dose bzw. nur MM umstellen? Damit ich sehe, was er nicht verträgt? Oder einfach beides probieren und erst dann auseinander dividieren, wenn es Probleme gibt?

    - kann man die Dosen wechseln wie man will? Oder muss man da auch immer wieder umstellen? Sonst könnte ich ja sagen, es gibt 6 Wochen lang Rocco, dann mal Lukullus z.B. etc.

    - wenn ich so fütter wie geplant, würde mir eine 800g-Dose 4 Tage reichen. Ich habe gelesen, dass man das Futter auch einfrieren kann? Sonst müsste ich ja 400g Dosen kaufen, die nach 2 Tagen leer ist, die aber wiederum teurer sind. Könnte ich beim Portionieren der Dose auch gleich das Selbstgekochte mit einfrieren? dass ich dann also die ganze Portion in einem habe? Oder ist das z.B. bei Kartoffel nicht so gut?


    Danke für eure Antworten!

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    dann ist sein Verhalten also eher darauf zurück zu führen, dass er sich bei uns sicherer fühlt und sich deshalb mehr traut? Er denkt also quasi: "Ach, meine beiden Herrchen sind ja dabei, die beschützen mich schon, wenn mir einer ans Fell will...?"

    Bei den beiden, die ich beschrieben habe, ist es genau so (nach Aussage unserer beiden Trainer). Unserer ist grundsätzlich sehr unsicher bei anderen Hunden, aber an der Leine weiß er, dass ihm nichts passiert, weil iwr ja aufpassen. Also kann er ja so tun, als wäre er der größte Macker.

    Wobei wir nicht mit weniger Rückendeckung arbeiten, sondern ihm zeigen, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist (also mit Nein versuchen, zu unterbinden), und wir stattdessen ruhiges Verhalten stark belohnen. Wird immer besser, bei uns fehlt eigentlich nur noch "sein Territorium" (also da, wo wir täglich 3-4 mal langlaufen, direkt in der Nähe vom Haus), wo er rumpöbelt, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wo es auch mal woanders passiert.