Beiträge von Camillo09

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    Regen tut doch nicht weh, ist nicht schädlich und man kann sich entsprechend anziehen und danach abtrocknen...
    Ein Spaziergang im "Regenwald" ist herrlich.

    Das erzähl mal meinem Hund. :D Mir macht der Regen wesentlich weniger aus als dem Hund, der läuft nur rum wie Falschgeld und will an jeder Straßenecke nur noch nach Hause. Mehr als Pipirunden ist da nicht drin und selbst die findet er schon total doof.

    Wir apportieren dann halt in der Wohnung, machen andere Spiele, Tricks, aber insgesamt schon weniger, als an einem normalen Tag. Aber das geht einen Tag die Woche auch schon mal.

    Ich habe beides in Gebrauch, wobei zu 95% das Geschirr. Am Geschirr darf er weiter weg, markieren, stehen bleiben... er hat die größtmögliche Freiheit an der Leine. Am Halsband ist er nur selten, nämlich dann, wenn ich nicht möchte, dass er links oder rechts schaut, pinkelt,... da heißt es, direkt bei mir zu laufen und alles andere hat nicht zu interessieren.

    Klar könnte man beides auch an beidem fordern, aber mit der Trennung finde ich es einfacher, auch für den Hund. Er weiß genau, dass es am Halsband keine Spielereien gibt und probiert es auch gar nicht mehr. Meistens ist er aber nicht nur an Halsband allein, sondern an HB + Geschirr, er muss ja eh direkt bei mir laufen, dann reicht die Länge der Leine auch aus ;) .

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    H

    Negtives berichten kann ich nur über die mangelnde Gesundheit...

    Mein Freund hatte vorher einen Goldie, der war immer gesund (ab und an mal Hot Spots, aber sonst nichts). ABER: er hatte ne ganze Menge Jagdtrieb. Wenn der was gesehen hat, wäre er unangeleint weg gewesen und hätte erst mal schön gejagt. Ich will nicht sagen, dass man da nicht in den Griff hätte kriegen können, aber man sollte im Kopf behalten, dass Retriever Jagdhunde sind.

    Schwere Entscheidung. Ich weiß nicht, was ich tun würde, ich bin mir aber sicher, dass ich meinem Freund nicht verzeihen könnte, wenn er mich so zwingt, den Hund wegzugeben. Das würde die Beziehung auf Dauer genauso belasten wie wenn der Hund bleibt.

    Wir machen auch öfter Dinge ohne Hund, wir richten uns nicht 100% nach ihm, das würde auf Dauer auch unsere Beziehung kaputt gehen lassen. Wir können mit unserem Angsthasen auch nicht bummeln, irgendwo auf Veranstaltungen wie Feste gehen, essen gehen, keine Fahrradtouren etc. Das machen wir aber eben ohne Hund, weil man auch Zeit für sich braucht, in denen der Hund einfach mal keine Rolle spielt. Dann ist der Hund eben mal ein paar Stunden allein.

    Besteht die Möglichkeit, sehr intensiv mit einem Trainer zusammenzuarbeiten? Ich weiß, dass unser Trainer richtige Extremfälle (z.B. hat er aktuell einen Hund, der wegen seiner Angst eingeschläfert werden sollte) bei sich aufnimmt und ganz intensiv trainiert. Klar müssen dann auch die Besitzer mit ins Boot geholt werden. Ich weiß leider gerade nicht, was ihr alles schon an Training versucht habt.

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    Ja klar dürft ihr mitkommen :D

    Würde es denn bei Dir auch Donnerstag morgen so um zehn Uhr gehen?

    Nein, ich kann leider am Donnerstag früh nicht. :/

    Grundsätzlich ist bei mir abends auch besser. Diese Woche würde es (außer Do) zwar auch noch gehen, aber ab nächste Woche nicht mehr, weil ich dann wieder im Praktikum bin und die große Runde erst abends möglich ist. Und das für die nächsten Monate. ;) Am Wochenende wäre halt sonst noch ne Möglichkeit bei mir.

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    Machts nicht auch die Mischung?
    Burli bekommt rechlich bestes Fleisch in seinen von mir gekochten Menüs....
    Da mach ich in Gegenzug recht spärlich Kohlehydrathe rein, weil ich weiß, dass in Pro Plan schon einiges drin ist.

    Ich habe dir damit auch deine Fütterung nicht madig machen wollen. So wie du fütterst, mit zusätzlich Fleisch ist sicherlich ok, musst du wissen, ob es dir das wert ist. ;) Für den Preis würde ich eben ein Futter erwarten, bei dem ich sonst kein Fleisch mehr zugeben muss, weil ausreichend drin ist, und das auch nicht so hohe Fütterungsempfehlungen hat.

    Ich melde mich hier auch einfach mal kurz. Ich bzw. wir kommen aus Ludwigshafen-Ruchheim und ich würde mich grundsätzlich auch regelmäßigen Gassitouren anschließen.

    Camillo ist ein verträglicher Hund, allerdings z.Z. (noch) Schleppleinen gezwungen, weil er gerade in fremdem Gebiet sehr unsicher ist, mich erst mal wie Luft behandelt und alles andere spannender ist, v.a. Hündinnen- und Wildspuren ;) . Es ist kein Thema, wenn andere Hunde um ihn herum frei sind, das kennt er auch, er spielt bisher eigentlich eh nicht (die Unsicherheit), weshalb die Schlepp in der Hinsicht nie in Problem war. Es wird in Mini-Schritten besser, aber das ist zur Zeit noch der Stand. Vielleicht dürfen wir ja trotzdem mal mitkommen.

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    Aber ehrlich gesagt.....heutzutage gibts meiner Meinung nach im mittleren bis höheren Preissegment kein schlechtes Futter mehr....

    Ich finde das schon eine recht abenteuerliche Aussage, wenn ich mir die Zusammensetzung z.B. von RC anschaue und irgendwie kein Fleisch darauf finden kann?

    Ich finde, gerade bei den teureren Futtermitteln gibt es einige, die ich nicht füttern würde, v.a. weil der Preis in meinen Augen nicht gerechtfertigt ist, wie beispielsweise auch ProPlan oder Belcando. Dann lieber ein ordentliches, günstigeres Futtermittel (z.B. MarkusMühle, Luposan, Josera) oder, wenn ich schon bereit bin, mehr auszugeben, dann was wie Wolfsblut, CanisAlpha, ArdenGrange etc. Aber ICH möchte nicht 4-6€ pro kg Futter für billigen Mais oder Weizen bezahlen.

    Bisher gibt es hier Luposan, was jetzt aber verändert wurde, weshalb ich davon weg will. Wenn alles vertragen wird, gibt es hier jetzt 50/50 Trofu (MarkusMühle) und Dofu. Alternativ hatte ich überlegt, auf Wolfsblut-Trofu umzustellen, wäre von den Kosten her das gleiche, aber eben nur trocken und da habe ich mich dagegen entschieden.

    Ich finde auch, getreidefrei muss nicht sein, aber es sollte z.B. aufgeschlossen sein, dass es der Hund besser verwerten kann und in einem angemessenen Verhältnis zum Fleisch.

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    Es gibt sicher Menschen, die deutlich mehr Belgier kennen als ich.. Aber ich habe unter den ganzen Malis nur sehr, sehr wenig nervöse Hunde kennengelernt..

    Ich kenne zugegenermaßen nur einen reinrassigen Mali und der ist einfach nur toll. Perfektes Sozialverhalten, ausgeglichen... allerdings ist das der Hund unseres Trainers. ;)

    Ich denke auch, dass man fast allen Hunden Leinenführigkeit, Tricks, Apportieren etc. beibringen kann. Ich weiß nicht, wie intelligent unser Hund im Vergleich zu anderen ist. Mir reicht es völlig. Es ist zwar toll, dass er Tricks usw. sehr schnell lernt, aber genauso schnell lernt er negative Sachen und nutzt Fehler von mir einfach aus. Letztlich geht es immer darum, was DU dem Hund beibringst.

    Klar gibt es Rassen, die bei solchen Sachen mehr oder weniger gerne mitmachen. Einem Retriever wirst du apportieren schneller beibringen als einem Herdenschutzhund. Mein Hund hat auch anfangs nicht eingesehen, warum er mir nen Futterbeutel bringen sollte. Aber mit der richtigen Motivation hat er das nach 3x üben schön gemacht. Sicherlich nicht Dummyprüfungsreif und nicht retriever-like, aber mir reicht es vollkommen.

    Apropos Selbstständigkeit: wenn du einen selbstständigen Hund willst, der allein z.B. im Straßenverkehr klarkommt, hast du aber event. auch einen, der selbstständig entscheiden will, wer in die Wohnung darf, wer in seinem Gebiet geduldet wird, etc. Ich glaube, ein Hund, der sich am HF orientiert, ist als Anfänger leichter zu führen als ein sehr selbstständiger.