Das wird schon, aber lass dich am Anfangnicht entmutigen. Am Anfang musste ich das mehrfach hintereinander machen, bestimmt 3-5 mal Leine wieder weglegen oder wieder zurück ins Haus laufen. Mit der Zeit wirkt es dann aber.
Beiträge von Camillo09
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Unser Hund dreht auch gerne mal vor dem Spaziergang hoch, drinnen nicht mit Bellen, sondern er rennt wie blöd durch die Wohnung. Draußen fängt er dann gerne mal an zu bellen.
Wenn er in der Wohnung schon so aufdreht, dann lege ich Geschirr und Leine wieder weg und warte ein paar Minuten. Wenn er ruhig ist, probiere ich es wieder. Wenn es nicht ganz so schlimm ist, wird er lgleich angezogen, nur ins Platz gelegt und muss kurz warten. Er soll mit seinem Hochdrehen nichts erreichen, und dass er raus kommt, wenn er ruhig ist, ist in der Situation ja die hochwertigste Belohnung überhaupt. Deshalb würde ich da mit Futter gar nicht anfangen. Es reicht ja schon als Belohnung, dass es nach draußen geht, das ist genau das, was er in dem Moment will, bei deiner Hündin ja genauso. Ebenso ist es draußen. Wenn er da anfängt, zu bellen und aufzudrehen, dann geht es kommentarlos zurück ins Haus und ein paar Minuten "abkühlen". Selbst wenn die Situation auf der Straße noch die gleiche ist, bellt er trotzdem zu 90% nicht mehr (ansonsten gleiches Spiel wieder), weil er ja damit nichts erreicht. Also ist man ruhig, sobald wir auf den Feldern sind, ist es eh kein Thema mehr.
Inzwischen bellt er draußen übrigens kaum noch, er hat anscheinend schon verstanden, dass es dann zurück geht, aber es dauert alles und geht nicht von einem auf den anderen Tag.
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Wegen mir könnten wir auch nur zu zweit, bzw. fünft gehen. Dann gehen wir halt wohin, wo sie nicht kommunizieren müssen.
Aber zu viert war es schon lustig. -
Schade, heute hätte mein Freund mal mitkommen können. :/
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Also wir wären noch dabei.
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Mir fehlt nichts aus meinem Leben ohne Hund. Allerdings habe ich den Hund auch mit meinem Freund zusammen, beide kümmern sich gleichermaßen und unsere Aktivitäten waren auch schon vorher viel draußen, wo jetzt der Hund eben einfach mitkommt.
Solange der Hund allein bleiben kann, sehe ich da keine großen Probleme. Man kann ohne weiteres mal weg, nen Tag ins Schwimmbad (natürlich keine 12h aber wer macht das schon?), Dinge nur mit Partner/Familie machen. Bei einem Welpen ist es am Anfang natürlich schwieriger.
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Ich hätte auch Lust, am besten wieder abends
Wohin ist mir egal. Ich kenn mich ja eh kaum aus. -
Ich habe das v.a. geschrieben, weil ich nicht unbedingt an die Schiene glaube, dass er dich bzw. Autos verteidigen will. Klar könnte das sein, aber Unsicherheit ist viel häufiger, wenn du nicht gerade nen Dobermann oder vergleichbares hast.
Meiner ist auch ein unkastrierter Rüde und total nasenfixiert, aber es geht trotzdem. Hast du dich mal an Nasenarbeit probiert? Meinem macht das super viel Spaß, da kann man sogar den Geruch von einer Hündin links liegen lassen.
Es geht ja nicht darum, direkt in dem Moment was zu machen. Wenn sich meiner irgendwo an Hündinnen-Urin festgeleckt hat, weil ich es nicht rechtzeitig unterbunden habe, wird er aufgesammelt, ins Platz geschickt und sich beruhigen lassen. Danach kann man arbeiten. Ebenso arbeite ich an einem zuverlässigen "weiter", das hilft uns auch sehr.
Seit April ist wirklich noch nicht so viel Zeit vergangen. Da kann noch nicht alles sitzen! Arbeitet weiterhin daran und es wird werden.
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Ich verwende für den Rückruf bzw. andere schwierige Situationen sein Superleckerlie Wurst (Hundewurst vom Metzger, lässt sich gut würfeln) oder auch Käse. Dafür tut er alles
. Allerdings ist meiner auch nur über Futter und nicht mit Spielzeug zu motivieren. Das kann bei anderen natürlich genauso funktionieren. -
Zitat
Steffi naja also eigentlich bellt er jeden Hund an bei manchen mehr und stellt sogar die Nackenhaare hoch (sieht echt lustig aus ;-)) Deswegen auch die Hundeschule! Haben jetzt immer geübt sobald ich ein Hund sehe, dass er bei Fuss laufen muss dann klappt es eigentlich bei manchen Hunden dass wir ohne bellen vorbei können. Er lernt alles sehr schnell denk mit dem richtigen Unterricht bekommen wir das in Griff. Sobald er sich aber vor etwas erschreckt hat oder ein schlechtes Erlebniss hatte bellt er auch Menschen an. Warum auch immer. Er prägt sich das so ein. Ist eh ein bisschen ein Sensibelchen :-) Im Auto ist es aber echt schwer! Denk er will auf mich aufpassen. Wenn da jemand zu nah ans Auto kommt wird auch gebellt!
Könnte alles auch Unsicherheit sein. Unserer ist/war ganz genauso. Jedes Mal, wenn er eingeengt ist (Leine, Auto) und etwas, d.h. Hund, Mensch etc. auf ihn zukommt, mimt er den Angriff und will sich so alles vom Hals halten. Funktioniert im Prinzip ja auch, aus Sicht des Hundes. Mit viel Geduld und loben von ruhigem Verhalten haben wir inzwischen die Fußgänger und Fahrräder im Griff, da geht er locker vorbei, an den Hunden arbeiten wir noch, aber das klappt auch immer besser.
Eine Kastration macht das u.U. noch schlimmer, wenn es Unsicherheit ist! Und daran, dass er Gerüchen nachläuft, wird sich u.U. auch nichts ändern, er ist ein Hund und die haben nun mal eine super Nase. Die kann man aber auch wunderbar als Auslastung und Alternativverhalten nutzen. Wenn meiner auf die Idee kommt, Hasenspuren zu verfolgen, baue ich auch gerne mal Suchspiele ein, dann hat er seinen Kopf wieder bei mir.