Meintwegen sehr gerne! Ich bin abends flexibel (außer donnerstag, wie immer).
Beiträge von Camillo09
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Und jetzt muss ich feststellen, dass alle Sachen, die auf meiner Liste stehen, jetzt plötzlich teurer sind. Ich weiß nicht so richtig, ob das jetzt Zufall ist oder ein ganz übler Trick
Ist vielleicht noch jemandem so etwas aufgefallen?Das ist so, ist mir auch schon häufiger aufgefallen, gerade bei teuren Sachen. So kostete ein Freilaufgehege für Nager "normal" 70€, wenn SSV war plötzlich 80€.
Lohnt sich aber meistens trotzdem noch, war zumindest bei mir immer so.Gibt es aber bei anderen Shops ganz genauso, nicht nur zooplus.
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Ich schreibe hier jetzt doch mal rein und würde euch um eure Einschätzung bitten. Ich überlege ständig hin und her und komme nicht weiter.
Kurz gesagt: unser Hund ist 3,5 Jahre altIch versuche es mal gegenüber zu stellen.
pro:- permanent am Schnuppern und Markieren (ok, kann ich mit leben, macht er nur draußen)
- leckt ständig am Boden, teilweise so, dass ich meilenweit weg gehen kann und er es überhaupt nicht checkt, dass ich weg bin, wobei das eigentlich ein Drama für ihn ist. Vom sonst funktionierenden Abruf bekommt er anscheinend gar nichts mit. Wenn ich ihn einsammel (einzige Chance), trottet er bis zum nächten Stelle komplett abwesend neben mir her, in hundereichem Gebiet macht es echt keinen Spaß mehr
- Kontakt zu anderen Hunden besteht nur aus am After rumlecken, besonders gerne bei anderen kastrierten Rüden, aber auch Hündinnen, sonst interessieren ihn andere Hunde kein bisschen; er ist da auch sehr, sehr ausdauernd und nicht mehr ansprechbar, da geht nur runterpflückenIch weiß leider nicht mehr, wie ich da nur mit Erziehung weiterkommen soll. Er ist überhaupt nicht mehr ansprechbar und alles, was sonst funktioniert, selbst bei Wild, interessiert ihn nicht mehr.
Auf der anderen Seite:
- verträglich mit allem, auch unkastrierte Rüden ohne Probleme
- verweigert kein Futter, jammert nicht
- besteigt und rammelt gar nichts, weder andere Hunde noch Kissen, noch sonst was
- er ist unsicher und ich habe Angst, dass es schlimmer wirdWas meint ihr? Würdet ihr es mal probieren? In gewisser Weise ist es natürlich auch etwas Bequemlichkeit von mir, aber vielleicht würde die Zeit mit dem Chip ja reichen, um mit der Erziehung weiter zu kommen?
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Oh ha, alle Hunde lieben Bälle???
Mist, und Renos hat mal wieder nix mitbekommen
Der findet Bälle sowas von blöd... Warum auch hinterrennen (und vor allem wiederbringen..) Nö nö, Frauchen, Du hast es weggeschmissen also hols mal schön selbst wieder zurück

Das einzige, was sich lohnt zu apportieren ist für ihn der Futterummy, sonst nix.
Meiner sieht das auch so. Was soll ich mit nem Ball? Frauchen schmeißt ihn weg, also kann sie ihn auch selbst holen. Futterdummy konnte ich ihm beibringen, weil sich das mit Futter lohnt. Würde beim Ball wahrscheinlich genauso funktionieren, aber ich müsste es ihm beibringen wie das Apportieren des Futterbeutels. Macht für mich aber keinen so großen Sinn. Es ist für ihn ja eh nicht selbstbelohnend, also reicht auch Apport des Futterbeutels.Was er toll findet, ist sein Kauzeug geworfen zu bekommen und damit durch die Gegend zu rennen. Aber Bälle? Nö.
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Anwalt einschalten und ggf. einen Rechtsstreit anfangen. Die Gerichte sind sich nämlich auch nicht einig, ob Hunde (v.a. kleine) nicht doch erlaubt sind, weil sie zur normalen Lebensführung gehören oder ob sie verboten werden können.
Und nein, der Vermieter hat nur bedingt das Recht, zu entscheiden, wer oder was in seiner Wohnung lebt. Er kann ja z.B. Kleintiere und Katzen nicht verbieten.
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"Kinderliebe" beim Hund ist zudem weniger eine Frage der Rasse, als des Individuums.
Genau. Mein Freund hatte einen Golden Retriever (angeblich ja DIE Familienhunde schlechthin), der Kleinkinder nicht mochte. Alles, was älter war, wurde geliebt, aber Kleinkinder fand sie unheimlich. Genauso wird es bei allen anderen "kinderlieben Rassen" solche Beispiele geben und wahrscheinlich nicht zu knapp.
Es ist eben keine Frage der Rasse, sondern der beteiligten Individuen (Hunde + Menschen). -
Auch wenn es vielleicht nervt, dass ich von meinem Hund ausgehe (der aber die gleiche Problematik hat, Mali-Mix, Unsicherheit gepaart mit rassebedingtem Territorialverhalten, Schutz- und Wachtrieb): ich würde ihn damit kaputt machen, ganz sicher! Wenn er schon unsicher ist und nicht weiß, was er machen soll, ihn auch noch dafür bestrafen?? Ihm Schmerzen zufügen?? Er braucht eine klare Anweisung zu einer Alternativhandlung, er muss lernen, wie er sich verhalten soll und nicht nur merken, dass das, was er tut, anscheinend nicht gewünscht ist. Er WEIß NICHT, was er machen soll. Ihr müsst ihm das zeigen. Ihr müsst ihm Sicherheit geben! Er muss verstehen, dass er euch vertrauen kann und das kommt ganz sicher nicht dadurch, dass ihr ihm in solchen Situationen Schmerzen zufügt. Er lernt dann nur eines: ich habe Angst, weiß nicht was ich machen soll, und die beiden können mir auch nicht helfen, sondern tun mir weh. Denen kann ich also auch nicht vertrauen und sie sagen mir auch nicht, was ich machen soll. Da brauche ich also gar nicht auf irgendwas hoffen.
Genau diese Problematik habe ich von den Vorbesitzern meines Hundes als Päckchen mitbekommen. Ich arbeite seit Monaten daran, dass der Hund sich in für ihn schwierigen Situationen an mir orientiert, keine eigenen Entscheidungen mehr treffen muss und sich nicht nur vor mir wegduckt. Macht euch das Vertrauen nicht von vorneherein kaputt! Im besten Fall schafft ihr es, den Hund soweit zu deckeln, dass er sich nichts mehr traut und einfach nichts mehr tut. Im schlimmsten Fall habt ihr einen Hund, der nur lernt, alle Menschen sind blöd und ich kann niemandem vertrauen. Also muss ich mir selbst helfen und mich selbst verteidigen. Und dann viel Spaß.
Was nennst du, es zeigt Wirkung? Der Hund ist vielleicht ruhig, aber er hat absolut nichts verstanden, weil ihr seine Motivation nicht geändert habt. Irgendwann wird es ihn nicht mehr jucken, wenn ihr ihn zwickt, es ist dann normal für den Hund. Was kommt dann? Oder aber es juckt ihn eben doch und er geht nach vorne, gegen euch und gegen alle anderen.
Der Kontakt zu anderen Hunden wiederum, der ist
. Meinem hilft das ungemein und er ist viel selbstsicherer geworden mit anderen Hunden.Es geht nicht darum, niemals Strafe anzuwenden. Meiner kriegt auch mal nen Anpfiff oder nen Rempler, aber ganz sicher nicht in einer solchen Situation. Sondern nur dann, wenn er ganz genau weiß, was er falsch macht, er es mit Absicht macht, und weiß, was richtig ist. (z.B. Anknurren beim Füße abputzen o.ä.).
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Sorry, aber wo bitte ist ein Hund der Morgens 1 Stunde gassi geht (bevor er 9 Stunden mit ins Büro geht), Abends nach der Arbeit 1-2 Stunden läuft und während der 9 Stunden Arbeitszeit 2x 30min rauskommt überfordert? Zumal wir mit dem Hund ins Gelände gehen wo er keinerlei "Menschenmassen" oder sonstigen "unbekannten" Sachen ausgesetzt ist?! Der Hund ist groß und sportlich, er liebt laufen und baden, da denke ich nicht dass der Hund damit überfordert ist.
Was heißt Büro? Seid nur ihr da? Oder kommen da auch andere Leute? Meiner wäre damit überfordert, wenn 9 h ständig Kunden ein und aus gehen und "er aufpassen muss". Wenn die Kunden in einen anderen Raum gehen, würde ich ihn durchaus immer abtrennen am Anfang.
Und es ist nicht so dass der Hund von jedem "angetatscht" wird, aber wenn der Hund zu Menschen hinläuft und diese dann die Hand ausstrecken und er dann Zähne zeigt ist das wohl nicht normal, zumal er das vor 1 Woche noch nicht gemacht hat und auch in den letzten 3 Monaten im Tierheim so nie gezeigt hat.
Es geht hier auch darum dass in der Familie Kinder sind, denen kann ich schlecht beibringen dass der Hund der zu ihnen kommt nicht angefasst werden darf & auf was sie sonst nich alle zu achten haben.
Der Hund braucht sich nicht von jedem anfassen lassen, aber dann braucht er auch nicht zu jeden hinlaufen sondern soll sich zurückziehen, dann wird er auch in Ruhe gelassen. Zumal ich nicht das Gefühl habe dass dem Hund "streicheln" unangenehm ist, im Tierheim ist er an jedem Gassigänger geklebt und hat sich streicheln lassen ohne Ende.Meiner liebt auch gestreichelt werden, aber eben nur von Personen, die er kennt und denen er vertraut. Er liebt es, am Bauch gekrault zu werden und schmeißt sich vor seinen Bezugspersonen gerne auf den Rücken. Alle anderen dürfen ihn nicht anfassen, weil er Angst hat. Wahrscheinlich aufgrund schlechter Erfahrungen. Dass er sich zurückziehen soll, weiß er aber nicht von sich aus, das müsst ihr ihm beibringen! Es gibt Hunde, die das gleich als ihren Weg wählen, andere tun es eben nicht und man muss ihnen zeigen, welches Verhalten erwünscht ist. Habt ihr mit Maulkorb seine Reaktion auf Kinder mal probiert? Die sind bei unserem Hund nämlich überhaupt kein Problem. Da können sogar fremde Kinder auf der Straße kommen. Bei Kindern ist es natürlich schwieriger.
Wir sind bestimmt bereit mit dem Hund zu arbeiten, aber es wird auch jeder Verstehen dass ein Hund an einem ARbeitsplatz keine Besucher angehen kann, genauso wenig im Privatleben. Ein Hund hat nicht nach vorne zu gehen und zu schnappen, schon garnicht in Situationen die er selbst sucht, er kann sich zurückziehen dann hat er seine Ruhe und keiner will etwas von ihm, aber dass er Kollegen oder Freunde die sich in unserer Wohnung oder im Büro bewegen und nichts von ihm wollen so angeht, das geht nicht.
s.o., beibringen, dass er sich zurückziehen soll. Natürlich versteht das jeder Mensch, aber euer Hund zur Zeit eben noch nicht.
Ich glaube auch nicht dass man von "sooo viel neue Eindrücke" sprechen kann. Der Hund ist jetzt fast 2 Wochen bei uns und kennt unsere Wohnung und unser Büro. Viel mehr machen wir mit ihm nicht außer Gassi gehen. Wir hatten jetzt in fast 2 Wochen 2 Besucher da kann man wohl nicht von "Überforderung" sprechen. Unser Tage laufen eigentlich seit wir ihn haben sehr gleich ab, ohne dass er in irgendwelche "schlimmen Situationen" gebacht wird. Das einzig Schlimme für ihn bis jetzt war wohl " die überwindung der Treppe" und dass er "autofahren" lernen muss.
Da macht wahrscheinlich jeder Mensch der einen Welpen vom Züchter holt in den ersten 2 WOchen mehr als wir mit unserem Hund.Das mag sein, manchen macht es auch nichts aus. Es gibt aber auch einfach Unterschiede zwischen Individuen. Den einen kannst du mehr fordern mit neuen Eindrücken als andere. Und eurer scheint nun mal vom Verhalten her, zumindest deiner Beschreibung nach, sehr gestresst zu sein. Es sind viele neue Eindrücke, neue Wohnung, neues Gebiet, viele neue Menschen, es wird etwas von ihm verlangt, man will ihn streicheln...
Wenn ihr mit ihm arbeiten wollt, dann ist das doch auch gut. Es ist auf jeden Fall hinzubekommen! Ihr habt es gleich am Anfang gemerkt und könnt sofort gegensteuern.
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Klar seid ihr überfordert, für eine Abgabe hätte ich dann aber kein Verständnis, das sind alles Probleme an denen man gut arbeiten kann und die leider leider auch u.a. Von euch verursacht werden. Wenn ihr ihn abgebt holt euch bitte, bitte keinen Hund mehr aus dem Ausland- auch das meine ich nicht böse.Wenn sie aber daran nicht arbeiten wollen oder nicht so recht wissen, wie?
Wie die anderen schon schreiben, ihr wollt viel zu viel auf einmal. Der Hund ist noch gar nicht angekommen. Immer mehr Auslastung und Eindrücke... der ist heillos überfordert und reagiert dann natürlich total gestresst. Er weiß sich gerade nicht anders zu helfen.
Unser Hund mag fremde Menschen auch nicht und will schon gar nicht angefasst werden. Er reagiert da ganz genauso. Ja und? Es ist MEINE Aufgabe, das zu verhindern. Zum einen, dass ich den Leuten sage, sie sollen den Hund ignorieren und schon gar nicht anfassen, zum anderen hindere ich den Hund aber auch daran, zu den Leuten hinzulaufen, zu bellen, knurren etc. Wir sind noch in dem Stadium, dass er bei Besuch an die Leine kommt und kein Kontakt entsteht. Das ist für unseren Hund in keinsterweise eine Strafe, im Gegenteil. Beim letzten Mal hat sich sogar soweit entspannen können, dass er gedöst hat. Einfach, weil er wusste, dass er sich um nichts kümmern muss und niemand etwas von ihm will. Wenn er nicht weiß, was er machen soll, hingehen und schauen? Wohnung verteidigen, weil Eindringling? Weggehen? Dann ist er überfordert und reagiert aggressiv. ICH muss ihm die Entscheidung abnehmen, zumindest im Moment noch. Später darf er mal selbst entscheiden, ob hingehen oder nicht, aber soweit ist er eben noch nicht.
Wenn man einen TS-Hund aufnimmt, dann haben viele davon ein Päckchen dabei. Nichts, was man nicht lösen könnte, aber die wenigstens (ich kenne keinen) sind einfach perfekt und funktionieren nach 2 Wochen. Das kann man einfach nicht erwarten. Ihr müsst euch nur fragen, ob ihr daran arbeiten wollt, bzw. gewisse Dinge einfach akzeptieren könnt und ob ihr das managen wollt. Wenn ihr damit überfordert seid bzw. es eben nicht wollt, macht es keinen Sinn, den Hund zu behalten, schon im Interesse des Hundes, der dann an jemanden kommen muss, der um die Probleme weiß und gewillt ist, daran zu arbeiten.
PS: ich verstehe euch schon. Ich denke auch manchmal, dass das nie was wird, aber es wird nach und nach besser. Man darf einfach nicht zu viel erwarten und deshalb seid eigentlich ihr und eure Erwartungen das größte Problem im Moment (nicht falsch verstehen, ich ertappe mich ja oft selbst dabei und musste lernen, dass ICH das Problem bin und nicht der Hund).
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Kein Thema.
Können wir gerne mal machen. Zu zweit schaffen wir vielleicht auch mal an einem Wochenende. Das kommende bin ich zwar weg, aber danach können wir ja mal schauen.