Beiträge von Camillo09

    Ich bestelle auch alles im Internet, aus drei Gründen:
    - billiger und einfacher: ich könnte das Trofu zwar auch im Laden kaufen aber deutlich teurer und ich müsste es selbst schleppen
    - ich bekomme nicht alles im Laden, z.B. Rocco-Nafu
    - ich kaufe in keinem Laden, der auch lebende Kleintiere verkauft und das wäre hier der nächste, der gute Auswahl hat
    Auch für meine Meerschweinchen bestelle ich alles im Internet, ich hatte noch nie Probleme.

    Das einzige, was ich mal im Laden kaufe, ist Kauzeugs, da hat der Fressnapf ohne Tierverkauf auch gut Auswahl.

    Das einzige, was ich im Laden kaufe, ist unser Superleckerlie Hundewurst, die hole ich direkt beim Metzger.

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    Nun nehme man aber mal den Ramschpreis für einen Vermehrer-Labrador aus den bekannten Internet-Portalen. Man bedenke weiters, dass es hier wirklich NUR ums Geschäft, sprich Geldverdienen, geht. Die Marge muss also hoch angesetzt werden. Und man überlege dann, wieviel dort eigentlich in die Welpen und Zuchthunde noch investiert wurde.

    Bei vielen mag das sein. Camillos Vorgängerin (Golden Retriever) war von einem "Hobbyzüchter", ohne Papiere, war aber zeitlebens gesund, keine HD, gut aufgezogen und sozialisiert. Der Unterschied war halt eben Papier oder nicht und solche Leute gibt es eben auch.

    Ich danke euch für eure Antworten. Meinetwegen darf ein Züchter damit auch Geld verdienen für seine Arbeit, aber dann soll es wenigstens offen gesagt werden, dass da bei großen Würfen ordentlich was über bleibt, und nicht immer diese ewig langen Listen, warum dieser oder jener Preis gerechtfertigt wäre und dass ja angeblich nur Hobby und keine Einnahmequelle ist und nur für den nächsten Wurf gespart wird.

    Und wie schon jemand sagt, woher kommen die Preisunterschiede zwischen den Rassen, weil ja alle zu Ausstellungen müssen? Teilweise ja sogar Leistungsprüfungen machen, die entsprechende Ausbildung benötigen. Frage ich mich auch öfters.

    Hier im Forum ist ja der Grundtenor, dass der Preis beim VDH-Züchter gerechtfertigt ist im Gegensatz zu Vermehrer/"Hobbyzüchter". Allerdings frage ich mich ehrlich gesagt schon jedes mal, WIE genau diese Rechtfertigung aussieht.

    Nehmen wir mal nen Labrador (da gibt es ja massig "Billigkonkurrenz"). Preis pro Welpe zw. 1000 und 1500€. Was ich so gefunden habe, liegt die Wurfgröße meist wohl so bei 7, können auch gut mehr sein, aber wenn man mit 7 rechnet, dann sind das ja Einnahmen pro Wurf von 7000 - 10500€.

    Kann mir jemand (mit Zahlen) sagen, was bitte an einem Wurf 7000€ oder gar 10000€ kostet, dass das ja angeblich nur kostendeckend ist? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da nicht ordentlich was über bleibt.
    Dinge wie HD-Röntgen, Prüfungen vor Aufnahme ins Zuchtbuch etc. sind ja Posten, die man nicht immer wieder hat, also sich auf die ca. 3 Würfe pro Hündin verteilen.

    Die Aufzucht kann beim Hobbyzüchter ohne Papiere ja genauso sein, aber trotzdem wird immer davon abgeraten und darauf gepocht, die höheren Kosten wären gerechtfertigt.

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten!

    PS: ich will keinen Streit darüber, ob Vermehrer gut oder schlecht sind oder VDH... Ich will nur Zahlen wissen, was genau die hohen Preis beim Züchter rechtfertigt. Immerhin sind ja die Hunde teurer als viele Fohlen, und hat man ja weit höhere Kosten als für die "Entstehung" und Aufzucht eines Hundewelpen.

    Natürlich muss man im Winter im Dunkeln raus. Nicht alle haben das Glück, eine so lange Mittagspause zu haben. Morgens ist es teilweise noch dunkel, abends schon wieder. Das Laufen an sich finde ich nicht schlimm, einfach ne Lampe mitnehmen und gut ist, allerdings fallen leider Dinge wie Leckerlie suchen, Freilauf etc. weg. Dann gibt es in der Wohnung halt noch Beschäftigung mit Tricks.

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    Bei Bo habe ich es auch so aufgebaut, dass sie einn Radius von x-Metern nicht verlassen darf, wenn wir beim normalen Spaziergang sind. Der Radius beträgt bei uns 5m und sichert mir einfach, dass sie in einer Notsituation schnell bei mir ist und damit habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Weils nicht zum Thema passt, gerne per PN, wie hast du diesen Radius aufgebaut? So wie hier beschrieben nach Schlegel, will ich es nicht, ist mir zu riskant, dass ich da ohne Trainer was falsch mache.

    Und wenn du für eine Zeit das selbstgekochte weglässt oder zumindest reduzierst? Wir haben unserem die ersten paar Monate nach seinem Einzug auch nur Futter draußen gegeben, damit wir viel über Leckerlie bestätigen konnten. Dazu hat sein normales Trockenfutter gereicht. Wenn meiner gerade Nafu gefuttert hat, will er draußen auch überhaupt nichts mehr. Deshalb gibt es das immer erst abends ;) . Inzwischen bekommt er morgens Trofu und abends Nafu/selbstgekocht. Vielleicht reichen bei dir ja auch schon wenige Monate, um das wichtigste zu festigen.

    Wäre zumindest eine Möglichkeit, wenn du Futter unbedingt interessanter machen willst.

    Hier ist das ultimative Leckerlie Käse, das gibt es nur für ZOS. Das "normale Superleckerlie" ist Hundewurst für Rückruf und Obedience. Ansonsten tut es aber auch Platinum, Meatballs oder getrocknetes Hühnchen von Rinti.

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    ich finde der Fastfood-Vergleich stinkt. Im Prinzip ists wohl so, dass in dem Lidl-Futter bestimmt nichts verwerfliches drin ist, sondern recht einfache Zutaten. Wohl kein Vollkorn usw.

    Genau da bin ich mir eben nicht so sicher. Das bisschen tierische, was drin ist, können Innereien sein, Muskelfleisch würde ich bei dem Preis mal ausschließen, aber genauso gut nur Abfall wie Fell, Hufe, Zähne, Knochen... Genauso kann beim Getreide letztlich auch nur das "Gestrüpp", also der grüne Teil drin sein. Alles Dinge, mit denen der Hund nichts oder wenig anfangen kann. Und dafür soll ich noch bezahlen? Dass Lebensmittelhersteller ihren Müll loswerden?

    Wer das geben mag und meint, er tut dem Hund damit gut, meinetwegen.

    Und wenn ich eh nur teilweise Trockenfutter gebe, dann sind es ein paar ct am Tag, die Josera oder MM etc. mehr kosten ;), schon allein, weil man ja auch weniger geben muss.

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    Ich ich bin der Meinung, 20€ oder gar 30€ für eine Tagesbetreuung zu verlangen (ohne Fütterung) ist Wucher. Ich persönlich kalkuliere wie folgt: Muss ich den Hund holen und/oder bringen? was kostet das an Benzin? Ist der Hund einfach oder schwierig? - Also läuft er einfach in der Meute mit oder muss ich hier Extras einbauen? Frißt er bei uns? Danach berechne ich dann die Kosten für den Besitzer.

    Wie viele Hunde werden für die 20€ oder 30€ gleichzeitig betreut? Ich würde meinen Hund nie zu einem Sitter geben, der mit 7 Hunden gleichzeitig Gassi geht. Erst recht nicht, wenn es immer wieder wechselnde Gruppen sind.

    Wenn man das beruflich macht und eben keine 8-10 Hunde hat, sondern nur 3-4, kann man es eben nicht für 10€ anbieten, zumindest nicht, wenn man es offiziell anmeldet, davon Versicherungen, Steuern etc. zahlt! Da finde ich 30€ alles andere als Wucher.

    Anders mag das bei Leuten aussehen, die das halt so anbieten, ohne jede Ausbildung, Studenten, die zu viel Zeit haben. Aber ob ich denen meinen Hund anvertrauen würde, steht wieder auf einem anderen Papier. Viel Erfahrung haben ja angeblich alle.

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    Wir gehen dann das letzte mal so um 10 halb 11 raus für ungefähr 30 bis 40 Minuten bis sie von alleine wieder ins Haus will weil sie müde ist. Dann legt sie sich auch sofort in ihr Bettchen und schläft ein. Allerdings ist sie noch zu klein um ihre Bedürfnisse die ganze Nacht unterdrückt zu bekommen und somit macht sie pro Nacht minimum ein bis zweimal klein und einmal gross. Ich putze dass dann morgens wenn sie am frühstücken ist heimlich weg so das sie nicht bemerkt wer das entfernt hat. Tagsüber habe wir keine Probleme mit ihr da sie meistens draussen ist und wenn sie drinnen ist dass sie sich vorher bemerkbar macht wenn sie raus muss. Nun ist meine Frage ob ich das richtig mache das ich sie Nachts in ihrem Zimmer lasse und morgens die Missgeschicke wegmache oder sollte ich sie lieber wieder bei mir ins Schlafzimmer holen bis sie es die ganze Nacht durchhält oder vielleicht doch sie alle 2 Stunden wecken und kurz mit ihr raus gehen aber störe ich dann nicht ihre Nachtruhe? Hättet ihr vielleicht da ein paar Tipps für mich?

    Ich würde keinen Welpen vom Rudel wegsperren. Das ist ein Baby! Allerdings darf auch unser erwachsener Hund ins Schlafzimmer. Aber unabhängig davon, alle 2h nach draußen! Oder auch 3h, wenn sie zuverlässig klappen. Im Schlafzimmer hat man halt den Vorteil, dass sich der Hund melden kann, wenn er muss, sofern der Schlaf nicht zu tief ist. Ansonsten eben den Wecker stellen.
    Der Hund wird ja sonst eh auch den ganzen Tag schlafen und immer wieder fürs Lösen geweckt, das ist schon ok. Sie wird ja eh nachts wach, wenn sie muss.

    Die 30-40min abends sind viel zu lang auf einmal. Wie viel macht ihr denn am Tag mit ihr? Auch größere Touren? Eigentlich sollte sie ja den ganzen Tag fast nur schlafen.

    Zum Waschen kann ich dir leider nichts sagen-