Ich persönlich finde "unkontrollierte" Kontakte nicht so sinnvoll. Zum einen glaube ich nicht, dass ein Hund so viel davon hat, dass er ständig mal kurz schnuppert, zum anderen suche ich die Hunde aus, abgesehen von einzelnen Kontakten mal im Freilauf, wenn wir in Gebieten unterwegs sind, wo generelle "Offline-Pflicht besteht", d.h. wo man weiß, es sind eigentliche alle frei. An der Leine schnuppern darf er nur ganz selten, bei besonders ausgewählten Hunden, damit er gar nicht erst die Erwartungshaltung entwickelt, an der Leine hinzudürfen. Seit er selbstbewusster ist, fängt er nämlich immer öfter an zu jammern, weil er hin möchte.
Beiträge von Camillo09
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Wenn die Maus da ist, riecht der Hund sie auf jeden Fall. Aber vielleicht stört sie ihn nicht oder er steht nicht so auf Jagen.
Riechen ja, aber der riecht viel und reagiert nicht darauf. Warum sollte der Hund irgendwie reagieren? Bei uns im Keller gibt es auch Mäuse, aber unser Hund würde nur dastehen und mich fragend anschauen, was er hier nun soll.
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Also, Mittwoch 5.9. würde bei mir gehen.
Da könnten wir auch, wenn der Hund den Urlaub überlebt und danach noch laufen kann
. 4 Tage wandern
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Herangeführt habe ich sie schon. Also mit ihr zusammen zu diesen Leuten, dann lässt sie sich auch streicheln etc. Dennoch will sie es einfach nicht verstehen, dass nicht alles schlecht ist.Vielleicht will sie das gar nicht? Unserer lässt sich auch nicht von Fremden anfassen und meinetwegen braucht er das nicht.
Warum hat das Bellen mit Dominanz zu tun? Woraus schließt du das?
Unserer hat auch Fremde abgebellt, weil er unsicher war, Angst hatte und so meinte zu verhindern, dass sie auf ihn zugehen und was von ihm wollen (funktioniert ja auch, wer will schon nen bellenden Hund streicheln). Wir haben dem Hund gezeigt, dass die anderen Menschen gar nichts von ihm wollen und wir ihn auch schützen würden; sein ruhiges Verhalten belohnt und jetzt ist es kein Thema mehr.Mit Streicheln lassen, füttern etc. hätten wir das sehr wahrscheinlich nicht erreicht, weil unser Hund einfach nichts von Fremden will (nimmt auch kein Futter), nur in Ruhe gelassen werden. Da muss man seinen Hund einschätzen und dementsprechend handeln, bei anderen kann das ja auch gut funktionieren.
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Damit kann man jetzt schon mehr anfangen.
Zum einen: lass den Hund erst mal ankommen. Er hat noch kein Vertrauen zu dir, er kann noch gar nicht wissen, dass du alles für ihn regelst und auf ihn aufpasst. Das musst du ihm erst noch zeigen. Du musst den Hund kennenlernen, er dich usw.
Wenn er an der Leine schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann kann es natürlich sein, dass er unsicher ist/Angst hat. Eine Möglichkeit wäre das hier: https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html
Bei unserem war der Weg "einfach nur", sehr viele Hundekontakte, alle gut sozialisiert, gemeinsame Spaziergänge, sodass er lernt, ihm passiert nichts und alles ist gut. Zu fremden Hunden darf er i.d.R.nicht hin. Jetzt macht er es nur noch in "seinem" Territorium, also in ein paar hundert Meter um das Haus herum, aber da ist der Grund eben ein anderer, also müssen wir da auch anders arbeiten. Da arbeiten wir auch nach Zeigen und Benennen.
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Ich kann diese Woche nur Dienstag und Mittwoch, aber da wären wir gerne dabei.
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Leider fehlen noch ein paar wichtige Informationen.
Wie alt ist der Hund? Seit wann tritt das Verhalten auf?
Macht er es nur an der Leine? Oder auch im Freilauf? Woran erkennst du die Freude (Schwanzwedeln muss keine Freude sein)?
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Ich brauche mit Camillo ehrlich gesagt nicht kommen, wenn es regnet. Der steigt dann wahrscheinlich nicht mal aus dem Auto aus
oder rennt höchstens unter den nächsten Busch.
Bei uns wird das dann heute leider nichts, nächste Woche wieder.
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Es gibt sicherlich Rassen, die dafür geeigneter sind als andere. Klar sieht man sehr häufig BCs, die sind im Moment halt sehr in Mode. Ansonsten würde ich sagen, dass der Rest v.a. andere Hütehunde sind, egal ob nun Schäferhunde (egal ob nun belg. oder auch holl.), Aussies, Shelties, Collies, Kelpies... Es gibt natürlich auch immer mal wieder andere Rassen dazwischen, aber mein Eindruck ist es, dass die Gruppe der Hütehunde überwiegt, auch wenn man den BC weglässt. Unsere Obe-Trainerin hat selbst einen Aussi und einen Spitz und sie sagt ganz klar, dass der Aussi wesentlich einfacher auszubilden war, weil er viel mehr mitgebracht hat. Man hat es doch deutlich leichter, wenn man einen Hund hat, der ordentlich will-to-please, Arbeitswillen und Kooperationsbereitschaft mitbringt. Das findet man halt bei Hütehunden viel eher als bei Windhunden oder vielen Jagdhundrassen.
Was ich mich allerdings frage, ist, warum man so wenige Retriever sieht. Die bringen die Voraussetzungen ja auch mit, zumindest bin ich immer davon ausgegangen, und in Mode sind sie ja ähnlich wie BCs und Aussies.
Es gibt bei uns auch in der Gruppe jemanden mit einem Beagle, die Rasse finde ich im Obedience doch sehr interessant, aber es funktioniert auch.
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wie kann ich ihm denn gib5 beibringen?
das fänd ich voll süß wenn meiner das auch noch könnte
Ich habe das quasi aus dem Pfote geben aufgebaut. Leckerlie in die Hand und Click + Belohnung, wenn er mit der Pfote dran geht. Try and Error, es kommt ja kein Kommado "Pfote", also weiterprobieren. Anschließend habe ich die Hand nach und nach höher genommen und irgendwann das Leckerlie weggelassen, sowie die Handfläche gezeigt. Danach die andere Seite (ging sehr schnell, da er ja im Grunde schon wusste, was er machen soll) und letztlich auch auf "gib mir 10" ausgeweitet, also beide Pfoten gleichzeitig.