Beiträge von Camillo09

    Versuche, über den Dingen zu stehen. Suche dir Gassipartner (ich hab ganz nette hier im Forum gefunden) und geh mit denen. Vielleicht hilft es dir auch, mal woanders hinzufahren, wo du neue Leute triffst? Meiner pöbelt zuhause auch (noch) rum, hier gehen mir die Leute auch aus dem Weg, aber ich finde das gut, hab ich meine Ruhe ;) . Woanders haben wir kaum noch Probleme, außer er wird angemacht. Da kann man sich gut mit anderen unterhalten und Kontakte zulassen, wenns passt.

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    Die Box war nicht unser einziger Versuch. Wie würdest du das denn regeln??? Deinen Job aufgeben? Den Hund ins Tierheim geben? Ich denke nicht, also versuchen wir natürlich auch Boxentraining! Und das ist ja wohl kaum Quälerei.

    Der Hund muss doch nicht ins TH? Er gehört doch einer Organisation, die auch eine Pflegestelle finden kann, wo er nicht allein sein muss. Es gibt einfach Hunde, die lernen das schneller als andere und es gibt welche, die lernen es nie. Gerade, wenn er ein Handicap hat, kann letzteres noch häufiger eintreten. Vielleicht ist es für ihn unheimlich, wenn er euch nicht mehr sieht und riecht? Fühlt sich verlassen?
    Wenn ihr schon alles probiert habt, dann wendet euch an die Orga und die sucht nach einer neuen Pflegestelle. So bringt das ja nichts, weder euch noch dem Hund.

    Wäre es der eigene, muss man dann eben in den sauren, bzw. teuren Apfel beißen,en Sitter engagieren und noch mal Training neu anfangen, aber als Pflegestelle würde ich den Weg auch nicht gehen.

    Konnte dir denn die Trainerin sagen, warum er das macht? Nach Radfahrern schnappen? Nach Kindern? Jagdverhalten? Unsicherheit? Territorial?

    Man muss nicht erst schlechte Erfahrungen machen. Ich weiß, dass mein Hund unsicher ist. Deshalb wird er nie, absolut niemals, von Fremden angefasst, weil ich weiß, dass er davor Angst hat. Aber dazu musste ich das nicht ausprobieren, sondern nur lernen, seine Körpersprache zu lesen (über die man sich belesen kann). Genauso ist er niemals ohne Leine, wenn wir Menschen (ohne Hund) begegnen, Radfahrern, Joggern... Ich bin zwar zu 98% sicher, dass er nicht hingehen würde, aber ich werde es nicht probieren. Dann kommt er eben kurz an die Leine und fertig. Eigentlich juckt es ihn kein bisschen, er schaut meist nicht mal hin, aber drauf ankommen lassen? Nein danke. Wenn man an den falschen gerät, gibts große Probleme.

    Lass den Hund an der Schlepp und sicher ihn immer, wenn jemand kommt. Egal, ob er jedes ruhig bleibt oder nicht. Solange, bis es zu 99% klappt (100 wird man wohl nie schaffen ;) ).

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    Und beim Besuch kann und möchte ich es nicht gutheissen, wenn Hundis an die Tür rauschen und mir die Leute anspringen - am besten noch mit nassen, schmutzigen Pfoten aus der Gassirunde zuvor.

    Das Problem haben wir hier nicht so, da würde die Begrüßung vom Hund eher lauten:
    Hallo? Du hast hier nichts zu suchen. Entweder gehst du von selbst oder ich sorge dafür, dass du gehst. :smile:
    Bei Besuch läuft das logischerweiser hier völlig anders.

    So extrem wie hier manche beschrieben haben, reagiert er ja nicht und er kommt auch sofort wieder runter.

    Danke für eure Antworten.

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    Die Pferdezucht ist "ungewerblich" gar nicht möglich und Deutschland ist mit Abstand DAS Pferdezuchtland schlecht hin (mal von dem aktuellen Holländerproblem abgesehen :D ). Da gehen hunderttausende über den Tisch und auch wenn alle Züchterwelt da jammert dass die Preise im Keller sind und sicher auch viele unter Wert und Kosten verkaufen, kenne ich doch kaum einen Züchter der nicht von seiner Pferdezucht leben kann und seine Familie ernährt (gut, ein Pferdebtrieb hat meistens auch noch andere Einnahmen ausser dem Verkauf)

    Ich kenne genug, die von der Zucht nicht leben könnten. Entweder machen sie es dann wirklich nur als Hobby (warum soll das nicht gehen??) oder sie haben noch ne Reitschule dabei. Vielleicht liegt es auch an der Region, keine Ahnung.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, Unterhaltskosten egal ob für Zuchthündin oder Althündinnen, nicht zuchttaugliche etc. auf den Welpenpreis umzulegen. Immerhin würde der Züchter zu 99% auch so einen Hund bzw. mehrere halten, auch ohne Zucht. Entweder kann ich mir als Halter/Züchter mehrere Hunde leisten oder eben nicht. Wenn nicht, habe ich mit einer Hündin eben ein paar Würfe und danach halte ich sie weiter, ohne Zucht.

    Hat denn wirklich niemand mal Zahlen? Es würde mich wirklich interessieren, was Ausstellungen, Untersuchungen etc. kosten.

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    über einen Zeitraum von 10 Jahren hatte er ein Plus auf seinem "Schäferhund-Konto" von gerade mal 1000 Euro.

    Was heißt gerade mal 1000€, wenn man so viel herrichtet und umbaut? Ich habe nach 10 Jahren Hundehaltung ca. -10 000€ auf "meinem Konto" stehen und das mit nur einem Hund. Wenn ich 2 oder 3 hätte, entsprechend noch mehr. Da ist doch ein + 1000€ gar nicht mal schlecht.

    Noch kurz was zur Tierzucht, die sich nicht lohnt: sämtliche Nagetiere lohnt sich kein bisschen, wenn man die Tiere richtig hält, man zahlt drauf und das nicht zu knapp.

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    hat das bei euch geklappt? Ich haette ja gerne mal 2 der neuen Sorten probiert, aber ich habe nicht einmal eine email erhalten ala "wir freuen uns, dass sie uns testen wollen" etc.

    Ich hatte irgendwann dort mal Proben angefordert und die kamen dann auch einfach wenige Tage später per Post. Ohne Bestätigungsmail o.ä.

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    Bei meinen war's früher auch so, Gefiepe, Hochspringen, die haben sich fast überschlagen. Ich habe vor einiger Zeit, weil's mich genervt hat, wenn ich mit Tüten zur Tür rein wollte und 2 Wahnsinnige an mir hochgesprungen sind,

    Das macht er z.B. nicht. Wenn ich mit Einkaufstüten bepackt bin, wartet er brav bis ich sie abgestellt habe und kommt dann zu mir.

    Ich kann mit seiner Freude gut leben, ich habe nur Angst, ob ihm das auf Dauer nicht gut tut. Ignorieren finde ich auch blöd, ich freue mich ja auch, wieder daheim und bei ihm zu sein :D .

    Hallo zusammen,

    ich habe mal wieder eine Frage an euch, wie ihr das seht:
    Wenn ich nach Hause komme, freut sich unser Hund wie ein Verrückter. Sobald er mein Auto hört, rennt er zum Fenster und schaut raus, wann ich komme. Wenn ich die Treppen nach oben laufe, rennt schon längst zur Tür und wartet auf mich. Wenn ich drin bin, wedelt er wie verrückt mit dem Schwanz, will Streicheleinheiten etc.
    Die Freude ist immer gleich, egal ob er allein war oder nicht. Daher würde ich Stress beim Alleinsein mal ausschließen, dann müsste es ja anders sein, wenn mein Freund da ist. Es ist auch egal, ob ich lange (Arbeit) oder kurz (einkaufen etc.) weg war.
    Wenn gerade mein Freund mit ihm unten war und ich in der Zwischenzeit heimkomme, freut er sich schon, wenn er mein Auto sieht und mich im Treppenhaus riecht. Er jammert dann rum, bis er zu mir darf (z.B. beim Füße abputzen). Bei meinem Freund fällt die Freude deutlich geringer aus, zumindest, wenn ich da bin.

    Jetzt meine Frage: findet ihr das schlimm? Diese Freude, wenn ich wieder da bin, weil er ja schon aufdreht dabei? Er kommt dann aber auch schnell wieder runter. Bei Rütter war ja mal eine, die sollte ihren Hund komplett ignorieren, wenn sie nach Hause kommt, weil er sich so gefreut hat. Muss man das wirklich? Oder darf sich der Hund schon freuen, wenn man nach Hause kommt? Wenn das auf Dauer nicht gesund ist, würde ich natürlich versuchen, es zu ändern, sodass er ruhiger bleibt.