Beiträge von Camillo09

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    Das ist ganz und gar rassetypisch. Regelmäßige Gassiwege sind das eigene Territorium und das wird bewacht. Du solltest Dich von dem Gedanken verabschieden, dass es langfristig wieder so wird, dass Dein Wauz andere dort nett findet. Trainiere, dass sie lernt sich zurückzunehmen.

    Bei mir ist es ja dasselbe, zwar kein Aussi, aber ein Mali-Mix und da wird wohl die Rasse auch nicht unwichtig sein. Wenn es territorialbedingt ist, aus welchem Grund ist meiner im Freilauf dann trotzdem total verträglich? Müsste es da nicht auch Unterschiede geben. Bei meinem schwanke ich nämlich zwischen Unsicherheit, weil er hier gleich nach seinem Einzug gebissen wurde und eben Territorialverhalten.

    Ich bin inzwischen auch dazu übergegangen, dass konsequent abzubrechen, wenn nötig, bekommt er auch mal nen Schubser, wenn er das Kommando ignoriert. Das wirkt. Zwar noch nicht immer (wenn er total angemacht wird), aber es wird besser.

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    Das kann Amy auch. Rein ins Bad is einfach, aber raus geht dank Schrank nicht. Hat sie auch nach dem 3852. Mal nich verstanden...

    Und ich hatte gehofft, er lernt draus :headbash: . Nächstes Mal wissen wir wenigstens, wo wir als erstes suchen, aus allen anderen Räumen kommt er ja wieder raus. Zum Glück können wir das Schlafzimmer abschließen, sonst würde er es sich wohl jeden Tag auf unserem Bett gemütlich machen, wenn er allein ist.

    Ne bemerkenswerte Situation gestern Abend:

    Wir waren essen ohne Hund und kommen nach Hause. Kein Hund da und es kommt auch keiner. Wir schon, häh, was ist los? Dass unser Hund Türen aufmachen kann, wissen wir, also schauen wir, ob er es sich im Schlafzimmer auf dem Bett gemütlich gemacht hat, aber nichts. Wir schon in Sorge, ob er irgendwo (fast) tot in der Ecke liegt, schau ich ins Bad und da kommt mir ein wedelnder, aber geduckt laufender und beschwichtigender Hund entgegen. Er hat sich selbst ins Bad eingesperrt :lol: . Da bekommt er die Tür zwar von außen auf, wenn er sie nur reindrücken muss, aber nicht von innen, weil direkt neben der Tür die WaMa steht und Zeug davor. Leider kann man auch die Badtür nicht abschließen. Er hat schon mit Ärger gerechnet, weil er ja eigentlich nicht ins Bad darf, aber naja. Wir waren eher froh, dass er doch nichts hat. So als kleiner Schreck am Sonntag Abend.

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    Camillo, wenn das Deine Freundin ist, kannst Du nicht nochmal mit ihr reden?
    Und ihr erklären, wie Du Dir die Spaziergänge, bzw. ihr Verhalten wünschen würdest?

    Reden kann ich schon, die Frage ist, ob es so ankommt ;) . Ich bin leider diejenige, die wesentlich weniger Erfahrung mit Hunden hat und da fällt Tipps annehmen leider schwer. Theoretisch gehört der andere Hund permanent an die Leine, weil er regelmäßig ne Runde jagen geht, aber auch da kommen keine Tipps an.

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    Das gehört sich so. Immerhin ist mein Hund in dieser Situation "das Problem" und daher bin ich auch in der Verantwortung, da einzuschreiten und nicht der Halter desjenigen Hundes, der bedrängt wird.

    Ich habe es befürchtet, dass da eher meine Freundin gefragt ist, aber wenn ich etwas machen könnte, wäre es einfacher ;) .

    Sie versucht ja auch zu blocken, leider klappt das nicht so und dann fehlt es am Durchsetzungsvermögen. Die Konsequenzen fehlen leider. Es war ja schon mal wesentlich besser, da hat er meinen nach einem Versuch in Ruhe gelassen, aber im Moment versucht er es leider ständig, auch schon an der Leine.

    Auf Dauer will ich dem meinen Hund eigentlich nicht aussetzen, er kann es nicht selbst regeln bzw. er wird es wohl nicht tun. Er beißt ja nicht mal den Hund, der ihn jetzt schon zweimal grundlos angegriffen und gebissen hat. Ich bin ja sehr froh darüber, dass er so verträglich ist und so klar und deutlich kommuniziert, v.a. endlich Selbstbewusstsein bekommen hat. Als wir ihn bekommen haben, hat er sich nicht mal getraut, nen anderen Hund anzuknurren. Wenn ich riskiere, das kaputt zu machen, dann müssen die Spaziergänge wohl ausfallen, bis der andere besser unter Kontrolle ist.

    Hallo zusammen,

    leider wusste ich nicht, wie ich das Problem kurz für die Überschrift zusammenfassen soll. Es geht um unseren Hund und den Hund einer sehr guten Freundin, mit der wir mind. einmal die Woche spazieren gehen.

    Das Problem ist, dass der Hund der Freundin total aufdringlich ist, unseren ständig spielerisch angeht und massiv bedrängt, in den Rücken schnappt etc. Sehr rüpeliger junger Rüde, knapp über 1 Jahr alt. Unserem gefällt das nicht, er sagt das (für jeden sichtbar) auch sehr deutlich. Zunächst hat er immer beschwichtigt, weggeschaut, das wurde ignoriert. Inzwischen ist er dazu übergegangen, sehr deutlich zu drohen, also bellen, knurren, Lefzen hochziehen etc. Deutlicher geht es nicht mehr. Problem auch hier, der andere ignoriert es konsequent und macht einfach weiter. von anderen Hunden bekommt er auch öfter mal eins auf die Mütze, macht unserer aber nicht. Wenn unserer dann mal kurz nachsetzt, ist das für den anderen die Aufforderung, noch mehr weiter zu machen. Er will ja verfolgt werden beim Spielen und sieht sich am Ziel. Unserer bleibt in diesem Stadium des Drohens (schnappt nicht, beißt nicht etc), ist auch abrufbar, teilweise flüchtet er sich zu mir, ich versuche zu blocken (klappt auch teilweise), aber ehrlich gesagt ist es schon anstrengend. Für uns alle.

    Wie reagiert man denn da am besten? Was kann ich machen, um meinem Hund zu helfen? Wie gesagt, abrufbar ist er in der Situation. Nicht mehr gemeinsam spazieren gehen ist auch keine wirkliche Lösung. Es ist nicht permanent, aber schon häufig während des Spaziergangs. Für den anderen Hund ist jeder zum Spielen da, unserer mag halt die Art nicht und lässt sich deshalb nicht drauf ein.

    Hier ist das auch so. Hundeplatz ist eben Hundeplatz, da kann meiner auch problemlos im Fuß an anderen Hunden vorbei, sogar ohne Leine, draußen sind wir davon meilenweit weg. ;) Er hat aber verstanden, dass auf dem HuPla mit mir gearbeitet wird, und andere Hunde keine Rolle spielen, weil weder geschnuppert noch getobt wird, also ist der andere Hund dann auch gleich uninteressant, weil eh nichts passiert. Das lernt er aber nur ortsbezogen, solange das nicht überall so durchgezogen wird.

    Du musst dich zuhause genauso verhalten wie auf dem HuPla und auch die Übungen an verschiedenen Orten (möglichst variabel) machen, sodass das generalisiert wird. Aber das ist schwieriger als es sich erst mal anhört. Bei dir kommt ja noch der zweite Hund dazu, dann ist eh wieder alles anders. Für den Hund macht das alles einen sehr großen Unterschied, der nach und nach geringer werden muss.