Zitat
Tja also Tipps habe ich keine. Ich habe auch so einen Hund und glaube nicht, dass sich an dem Verhalten noch etwas ändern kann. Ich lasse ihn jetzt einfach nur noch Sitz machen und lenke ihn mit Wurst ab bis die Gefahr vorrüber ist.
Tolle Einstellung, dass man bei nem einjähigen (!!) Hund wohl schon nichts mehr am Verhalten ändern kann.
Ich habe auch so einen hier (inzwischen 4, zum Thema, dass man nichts mehr ändern kann). Ob es Schutztrieb oder eigene Unsicherheit ist, weiß ich nicht, vermt. ne Mischung zw. beidem. Hat das bei seinen Vorbesitzern schon 3 Jahre lang üben können und bei mir muss er sich das nun abgewöhnen. Bei deinem könnte ich mir auch gut vorstellen, dass das mit dem Alter zusammenhängt. Er probiert einfach aus, was er sich erlauben darf und was nicht.
Ich bin dazu übergegangen, sein Verhalten konsequent abzubrechen bzw. schon die Vorstufe, das Fixieren (beim Bellen ist es oft zu spät) und Alternativverhalten (Fuß mit Blickkontakt) dann zu belohnen. Entspannte Blicke zum Objekt werden auch belohnt. Bei Menschen klappt das inzwischen sehr gut, bei anderen Hunden leider noch nicht immer.
Das wichtigste überhaupt, fällt mir aber auch total schwer: selbst absolut ruhig und entspannt bleiben.