Beiträge von Camillo09

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    Sie ist im Training und bekommt ziemlich viel Leckerlies, trockenes Futter
    interessiert sie im Training nicht.

    Als Hauptfutter bekommt sie Granata Pet Light.

    Hauptfutter weglassen und die Tagesration als Belohnung füttern. Haben wir am Anfang auch so gemacht, weil es sonst viel zu viel gewesen wäre.

    Alternative: gar nichts trockenes als Leckerlie. Ich gebe spezielle Hundewurst (Nassfutter), die durch den hohen Wasseranteil natürlich viel weniger Kalorien hat. Ich bekomme sie beim Metzger, aber es gibt auch welche im Internet.

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    Quatsch, Blödsinn, Zeitverschwendung, das klingt nach reichlich Kompetenz! ;) Ich finde den doppelten Rückruf sehr praktisch und kenne durchaus mehr als einen Hund (auch jagdlich ambitioniert) bei dem das klappt. Deshalb rate ich Dir den doch mal zu trainieren. Hier ist der Link!

    Das sag ich meinem Hund das nächste Mal, wenn er auf den Pfiff vom Kaninchen umgedreht ist. Dass das doch Quatsch ist. Die Praxis sieht so aus, als ob es funktioniert. Und das nicht nur bei meinem Hund. Es funktioniert nicht bei allen, das ist auch klar, aber es gibt viele Hunde, bei denen es gut klappt.

    Mal vorweg: ich habe keinen passionieren Jäger, eher einen, der es macht, wenn ihm langweilig ist.

    100% wirst du nie schaffen, du hast einen Hund und keine Maschine ;) . Und bei solchen Vollblutjägern sowieso.

    Für 99% Abrufbarkeit habe ich einen Superrückruf (unter dem Stichwort findest du einiges bzw. dann auch im Buch) auf Pfiff mit klassischer Konditionierung aufgebaut, der auch aus dem Anti-Jagd-Training kommt. Den verwende/brauche ich allerdings selten und wirklich nur dann, wenn ich weiß, dass er auf den normalen Rückruf nicht mehr hört und ich muss ihn unbedingt zum Umkehren bewegen. Unseren kann ich auch damit auch noch auf größere Entfernung (deshalb die Pfeife) aus dem Hetzen zurückrufen, aber wie gesagt, er ist kein Vollblutjäger. Deiner bringt da etwas andere Anlagen mit.

    Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist die Ersatzjagd. Da muss man halt schauen, was bei deinem am meisten fruchtet. Bei einigen Hunden hilft da viel Nasenarbeit wie Leckerliesuche, ZOS, Mantrailing... oder Dummyarbeit.

    In dem Buch wirst du sicher einiges finden.

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    Mir sind da noch zwei andere Fragen gekommen:

    1) kann es sein, dass Thabo durch den chip noch schmusiger geworden ist? Also er hat schon immer gern geschmust und gekuschelt (vorallem abends/morgens im Bett :muede: )...aber jetzt kommt er auch mal so noch öfter her und will gekrault werden. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ist hier auch so. Camillo ist viel schmusiger geworden bzw. insgesamt viel anhänglicher und mehr auf den Menschen bezogen.

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    Ich habe zum Glück einen super geprägten und sozialisierten Hund und finde es auch sehr entspannend, dass ich nicht ständig die Gegend abscannen muss, ob gerade der Erzfeind am Horizont auftaucht und gehe gerne in großer Runde ratschend durch die Gegend ;).

    Dann muss man nur hoffen, dass man nicht deshalb scannen muss, weil es im Gassigebiet einige freilaufende, nicht abrufbare, teilweise unverträgliche Hunde gibt, die dann plötzlich auf dem eigenen Hund hängen. Das Problem habe ich nämlich hier. Bevor ich mich drauf verlasse, dass die anderen ihre Hunde rechtzeitig an die Leine nehmen, scanne lieber ich und geh denen aus dem Weg, wenn ich kann.

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    (glaubt ihr es ist zuviel? - also wenn wir jz zb. 45 minuten gehen ist es eben 45 minuten ein stop & go spiel - allerdings denke ich mir wenn ich es nur 10 minuten beim gassi gehen mache wie lernt sie dann? wenn sie dann die restlichen 35 minuten gehen kann wie sie will wird es ja nie was oder?) Habt ihr vielleicht noch andere Ideen wie sie es lernen könnte?

    Da könnte schon ein Problem liegen. Ich würde 45min konsequent das nicht durchhalten. So kommt sie teilweise mit Ziehen doch ans Ziel und macht es quasi immer wieder kaputt.

    Geht HB wirklich gar nicht? Auch nicht, wenn du ganz konzentriert bei der Sache bist? Ansonsten: hat dein Geschirr einen zweiten Ring, in den du die Leine einhängen kannst, sodass es an einem anderen Punkt zieht? Dann könnte man nämlich gut trennen zwischen Training und Ziehen ist (noch) ok, indem einfach die Leine umgehängt wird. Am "Trainingsring" dann wirklich 5 oder 10 min ganz konsequent sein, umhängen und später wieder kurz trainieren. Wenn der Hund es dann verstanden hat, kann man das auch auf alles andere generalisieren, aber für den Anfang ist es leichter.

    In deinem Fall wird wahrscheinlich das Leinenrucken nicht so viel bringen, weil der Hund offensichtlich noch nicht weiß, was du von ihm willst. Zur Korrektur habe ich das auch mal eingesetzt, das war wirklich nach 2 Spaziergängen gegessen, aber da hatte unser Hund auch nur gerade mal die Leinenführigkeit vergessen, die vorher schon mit der anderen Methode s.o. aufgebaut wurde.