Beiträge von kareki

    Am gepflegten Äußeren kann man rein gar nichts ablesen, da muss ich widersprechen. Wir hatten "Mietnomaden" im Haus und die sahen immer top aus.


    Ich habe aber das Glück, in einem recht lebhaften Haus zu wohnen. Das ist nicht selten, dass nachst um ein Uhr eine Elefantenhorde durchs Treppenhaus zieht, tagsüber spielen die Kinder lauthals im Garten, ein Mädchen hier im Haus ista uch öfters laut. Stört mich nicht. Deshalb stört es auch niemanden, wenn meine Hunde mal bellen. Auch wenn es um 22:30 Uhr sein sollte.

    Meine Hunde kläffen ja nicht durch, in der Regel ist das alles unter einer Minute, was sie von sich geben, und vielleicht, wenn es hoch kommt drei Mal am Tag.

    Akuma freut sich z.B. lautstark und das würde er auch um Mitternacht machen. Da aber die Nachbarn oben drüber selbst ihre Möbel um 3 Uhr nachts verrücken, ist das hier Gott sei Dank in Ordnung.

    Und "rechtlich" gesehen dürfte mein Hund sich freuen, auch lautstark.
    Dennoch ist das keine Basis, wenn ich Leute über mir wohnen habe, die Ruhe wollen...

    Zitat

    Also ich denke man muss einfach so eine Entscheidung akzeptieren und nicht nach dem Warum fragen.

    Der Vermieter hat das Recht es zu untersagen, ob mir das nun passt oder nicht,
    da kann man noch ewig diskutieren.

    Dann muss man eben ausziehen und sich eine Wohnung suchen wo Hundehaltung erlaubt ist.

    Mit der Haftpflicht ist nicht so ganz einfach, denn die bezahlt keine normale Abnutzung
    und wenn der Vermieter Tierhaltung erlaubt fallen eben Kratzer im Parkett unter normale Abnutzung.

    Eine "normale Abnutzung" muss der Vermieter so oder so selbst bewerkstelligen und bezahlen, denn der Boden wird im Laufe einer normalen Lebenführung Abnutzungsspuren aufzeigen. Da reichen Schuhe oder Besuchshunde.
    Einem Neumieter hat der Parkettboden in der Regel sowieso in einem abgeschliffenen Zustand präsentiert zu werden, da tun ein paar Kratzer der Tiere nicht viel dazu!

    Und wenn man seinen geheiligten Boden geschützt haben will, kann man als findiger Vermieter vielleicht vereinbaren, das man Teppich auslegt, umd den Boden zu schützen.


    Haftpflichtversicherungen fürs Tier müssen in der Police Mietschäden abdecken. Dann bezahlen die meist recht anstandslos, wenn der Hund den Türrahmen zernagt oder aufs Pakett uriniert.

    Und doch, nach dem Warum fragen und sachlich dem Vermieter darlegen, was es alles gibt, dmite r die größtmögliche Sicherheit hat, würde ich in jedem Fall. Mein Vermieter wusste z.B. nicht, dass es eine Versicherung für Tiere gibt, die Mietschäden ausgleichen würde. Er hat sich von den Horrorgeschichten massiv beeinflussen lassen (ja, irgendwo begründet, aber sicherlich nicht die Norm!)...

    Das erinnert mich so oft an Mietangebote, in denen Arbeitslose (oder gar Ausländer) von Vornherein abgelehnt werden. Das ist so ein Unding!
    Kinderreiche Familien? Bitte nicht!
    Studeneten? Die feiern ja nur!
    Alleinstehende Frau? Wer weiß, was die treibt!

    Zitat

    Wir kennen sowas auch. (haben mittlerweile auch selbst einen Hund)
    Wir vermieten 2 Wochnungen die mit in unserem Wohnhaus liegen. Und eins kann ich jetzt schon sagen, bei den nächsten Mietern werden wir besser aufpassen ob wir Tierhaltung erlauben!

    Ich finde es schon schade, dass man, obwohl man selnst einen Hund hält, andere stigmatisiert.

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    Das Problem bei manchen Mietern und einer Haftpflicht könnte auch sein, daß, wenn den Mietern das Geld ausgeht, auch die Haftpflicht nicht mehr gezahlt und gekündigt werden könnte. Da hilft dann dem Vermieter der einmalig vorgelegte Versicherungsbeleg zu Beginn der Mietzeit nicht weiter, denn er erfährt ja nicht, daß die Versicherung gekündigt ist...

    Also bitte - wenn nicht mal mehr Mietzahlungen eingehen, dann kann man davon ausgehen, sicherlich.
    Notfalls lasse ich mir das eben halbjährlich bestätigen und mache das Ganze schriftlich. Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht!

    Wenn man aber als Mieter schonmal eine Versicherung abschließt, ist das eben eine kleine Sicherheit.
    Man hat als Vermieter das Recht mit Ankündigung die Wohnung jährlich zu besichtigen, wenn man solche "Befürchtungen" hat.

    Bei uns macht das der Vermieter nicht, weil wir hier einen Hausmeister haben, der ab und zu vor der Tür steht und nach Dingen wie einen Lappen fagt, oder seine Päckchen abholt oder uns unsere bringt, die bei ihm abgegeben wurden. Er kann den Großteil der Wohnung einsehen und sieht den Zustand der Hunde, wenn wir ihn teffen, beim Rausgehen.

    Hier durfte "sogar" ein Mischling mit englischer Bulldogge einziehen, der von nicht wenigen Vermietern abgelehnt wird (hat der Besitzer so gesagt). Das finde ich sehr schön. Unsere Hunde verstehen sich nicht mal, wir passen also auf, dass wir uns nicht über den Weg laufen, um unschöne Begegnungen zu vermeiden.


    Kleintiere wie Nager dürfen so oder so angeschafft werden. Mit oder ohne Erlaubnis. Und da kontrolliert in der Regel niemand, selbst wenn der Bestand das normale Maß überschreitet oder die Sauberkeit zu wünschen übrig lässt.

    Da gehen mir aber dann überbesorgte Vermieter und andere Mietparteien auf den Keks, wenn sie dann einen Anwalt einschalten und mir, als gewissenhafte Halterin einen Brief schreiben, dass der Rattengeruch in die Wände einzieht (weil sie sonst kein besseres Argument haben!) und ich Widerspruch einlege mit der Begründung, dass der Fäkalgeruch im Badezimmer dann auch in die Wand einziehen müsste.
    Damit hatte der Fall sich erledigt, ausgezogen sind wir mit Sack und Pack dennoch, denn sowas kann man dann gleich vergessen.

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    Kleines Beispiel aus der Realität: Eine Frau geht mit ihrer Freundin und Hunden spazieren. Die Hunde sind abgeleint, jagen "normalerweise" nie. Die Hunde haben dann eine tragende Ricke gehetzt und in die Ecke gedrängt. Als das Tier nicht mehr weg konnte haben beide Hunde sich draufgestürzt. Ich war mit dem zuständigen Jäger unterwegs und wir sind dahin gerufen worden. Sowas möchtest du nicht sehen, das kann ich dir sagen. Die Hunde waren wie bekloppt und haben das Reh auseinandergerissen. Der eine Hund musste erschossen werden, weil er seine "Beute" massiv verteidigt hat und völlig aus dem Ruder lief. Den anderen konnten wir dann abdrängen und seine Halterin konnte ihn anleinen. Das Ende vom Lied war Anzeige, Strafegeld für die Halterin und genereller Leinenzwang für den Hund. Die Halterin hat den Hund irgendwann abgegeben, weil sie die Bilder nicht mehr aus dem Kopf gekriegt hat.
    Und das kann passieren wenn man zu locker mit Jagdtriebigkeit umgeht. kann, muss natürlich nicht. Aber man sollte doch im Hinterkopf behalten, das der Hund immer ein Raubtier bleibt, egal wieviel Mensch wir in ihm sehen möchten. Ich halte es für besser einen Hund der nicht gelernt hat, sich zu kontrollieren, anzuleinen. Zumindest immer dort wo die Versuchung groß genug werden könnte. Alles andere ist Rücksichts-und Verantwortungslos.
    Wahllos Hunde erschießen ist keine Lösung und Jäger die sowas tun müssen genauso bestraft werden, wie verantwortungslose Halter. Es gibt immer zwei Seiten.

    Yoma jagt nicht. Das ist so. Rehe schon erst nicht, von denen hat er Ehrfurcht.

    Ich gehe auch nicht zu locker mit dem Jagdverhalten um, ganz im Gegenteil.

    Auch viele Menschen, die schon seit 1000 Jahren Hunde haben, können Eustress und Disstress nicht unterscheiden bzw. erkennen das Kippen nicht genau.

    Und wenn man hier schon wieder liest, wie "dreist" der Hund sein soll. Bisher konnte der Hund noch gar nicht lernen, was er STATT "Hochdrehen" tun kann.

    Es ist defintiv keine Unterwürfigkeit. Passive Unterwerfung wird nicht bei fremden Hunden gezeigt - so ist das nicht vorgesehen, da es Hunde in eine "ungünstige bis lebensbedrohliche Position" bringt.
    Allerdings tun Welpen das gut und gerne und lernen, wenn man viel Fremdhundekontakt hat, dass dies das Gegenüber sofort beschwichtigt bzw. die Hundebegegnungen so gut verlaufen.
    Dass man als Halter den Hund jedem anderen Hund aussetzt, begünstigt dies dann... aber in Hundeschulen, Fachbüchern und Foren wird das als "wichtige Sozialisation" dargestellt - der Hund soll möglichst viele Erfahrungen machen (soll er auch)... allerdings nicht zu jedem Preis.

    Ich tippe ganz stark auf erlerntes Verhalten.

    Ich würde ihr ein alternatives Verhalten beibringen, wie sie Hunde begrüßt. Und zwar ohne "Unterbinden". Zeig ihr einfach, was sie stattdessen tun soll.
    Denn ich kann mir vorstellen (!), dass sie sich mittlerweile mit dieser Rückenschmeiß-Technik nicht mehr so wohl fühlt.