Beiträge von kareki

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    @ kareki:

    Es gibt halt verschiedene Hunde. Die einen kommen sehr gut mit dem Mensch als "Ersatz" klar, die anderen weniger. Es gibt nunmal tatsächlich Hunde, die lieber mit anderen Hunden zusammenleben. Das sollte mein Beispiel mit den Frettchen eigentlich auch verdeutlichen.. Dass es halt auch bei Tieren, deren Ursprungsform Einzelgänger sind, welche gibt, die ganz gerne mit anderen zusammen sind. Genau so kann es auch umgekehrt sein.
    Außerdem rede ich da nicht nur von "Fachliteratur" sondern auch von meinen persönlichen Erfahrungen als Dogwalker, wo ich ganze "Rudel" ausgeführt habe (bei denen die einzelnen Tiere sehr gut aufeinander abgestimmt wurden). Und für mich sind dabei ebenfalls - wie bei Mäusezahn - klare Strukturen zu erkennen. Und ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht sagen "das stimmt, sonst gar nichts", falls das so rüberkam.. Ich bin schließlich auch nicht allwissend xD
    Aber, wie gesagt, gibt halt solche und solche.. Außerdem weiß jeder, der mit Tieren zu tun hat, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann ;)

    Natürlich gibt es Hunde, die sehr gern mit anderen zusammenleben (ob sie das nun LIEBER haben, das sei wirklich dahingestellt).
    Als Dogwalker hast du keine "Rudel" - egal wie "fein" aufeinander abgestimmt.
    Ansonsten --> siehe Antwort an Mäusezahn.

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    Komisch, dass man bei meinen fünf zusammengewürfelten z.T. ebenfalls sehr ursprünglichen Rassen ganz typische Rudelstruktur sehen kann. =)

    Diese Rudelstruktur entspricht mitnichten einer Familienbande eines Wolfes. Dass sich zusammenlebende Gruppen arrangieren, ist klar. Da fängt es alleine schon an, dass ein natürliches Wolfsrudel zum Großteil immer aus FAMILIE besteht udn nicht aus zusammengewürfelten Individuen.
    Hier wurde aber von etwas ganz anderem geprochen, inidrekt sogar angedeutet, dass es nicht artgerecht wäre, einen Hund alleine zu halten. :roll:

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    Und wenn es nicht funktioniert, Pech, dann bestätigst Du im schlimmsten Fall das Pöbeln so richtig. Hier muss man seinen Hund sehr genau kennen ... Also ob Hund sich auf diese Weise von seiner Pöbelei ablenken lässt.

    Da es nicht um ablenken geht...
    ich glaube nicht, dass du verstehst, worum es geht. Wie ich dir vorher schon schrieb, geht es darum, die erwünschten Verhaltensweisen herauszushapen.

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    Das hat aber mit Clickertraining auch nichts mehr zu tun, denn da würdes Du darauf achten, dass Du den Moment noch erwischst BEVOR Hund überhaupt mit Pöbeln loslegt, oder zuerst ein Signal etablieren, das supertoll mit Bestätigung belegt wird wie bsp "Watch me".
    Und dann das watch me mit Click bestätigen, wenn er es unter größtmöglicher Ablenkung anbietet.

    Und genau da muss mein Hirn mal einsetzen. Ich bestätige ein unerwünschtes und alle andere erwünschten Verhalten danach. Ich nutze also den Clicker, um eine unangenehme Situation zu retten.

    Aber da du eher Trickshaping und Agility und solche Dinge machst, kannst du dir das sicherlich schlecht vorstellen. Ich arbeite mit bissigen und aggressiven Hunden. Da muss man das Lehrbuch verlassen und den Clicker in seinem vollen Potential nutzen.
    Eben weil der Click das Verhalten beendet, nutze ich das für mich.

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    Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Mal wieder ein gelungenes Statement zum Thema, Frank :gut:

    Ich persönlich finde, dass Grenzen setzen und Motivationen setzen unabdingbar zusammen gehören. Nur das eine oder andere Extrem zu fahren, wäre gar nicht meins - und auch für meine Hunde eher nicht sinnvoll.

    @Lieblingspia: Mit zu 100%iger Wahrscheinlichkeit wirst du nicht rein über positive Verstärkung arbeiten - sonst dürftest du nicht einmal mehr eine Leine benutzen ;)

    Was machst du z.B., wenn dein Hund gerade lieber die Blumen ausbuddeln möchte, obwohl du "Weiter" gesagt hast?


    Ich greufe das mal stellvertretend heraus.

    Dass positiv verstärkend nicht bedeutet, dass der Hund alles darf, das hatten wir doch schon. Dass er an der Leine geführt werden muss, schreibt die Gesellschaft/das Gesetz vor - also machen wir das so angenehm wie möglich.

    Ich finde es geradezu lächerlich, dass ständig angeführt wird, dass dies ja gar nicht möglich ist, weil immer wirgendwo Zwang herrscht. Wenn wir ganz genau sind, ist sogar das Shapen irgendwo Zwang, weil wir auf ein bestimmtest Verhalten hinaus wollen.
    Es aber dann gar nicht erst zu machen, weil ja irgendwo doch Zwang vorkommen kann, ist schwach.


    Und wenn der Hund Blumen ausbuddelt (...) - und er hört nicht auf "Weiter" - Geschirrgirff bzw. UOS und "Weiter".

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    An Belltönen hat Nubis bisher nur ein "buff"-artiges bellen geäußert als eine unserer Katzen unter'm Tisch saß und er im halbdunkel da eine kurze Zeit nicht drauf klar kam. Ich habe es sogar filmen können.
    Die Situation war aber bisher auch die einzige, in der ich ihn habe "bellen" hören.

    http://www.youtube.com/watch?v=-V2c1HE-Eig&feature=youtu.be

    So klingt "verbellen" bei meinen Shibas. Sie bellen zwar nicht häufig, aber haben schone ien große Bandbreite an Belllauten auf Lager, die alle unterschiedliche Bedeutung haben.

    Wirklich schlimm ist Yomas Kreischen, der sogenannte "Shiba-Schrei"... Jodeln sollen manche auch können, davon bin ich verschont. Aber alles mögliche an anderen Tierlauten haben die drauf... und das nervt... da denkt man hat Kühe, Katzen, Schafe oder Affen zu Hause -.-