finnrotti
Du musst dem Hund schon zeit geben. Generalisieren ist für den Hund als Kontextlerner immer schwierig. Irgendwann ist es das Ziel, aber da muss ich nicht hinauszögern. Sind es Angstegschichten, haben wir eine hohe Erregungslage und das braucht Zeit, bis es sich im Hundehirn festsitzt. Besonders da Menschen ja immer anders und überall sein können.
Das Endziel kann auch erst in einem Jahr das automatische Umorientieren sein - je nach Schwere des Problems auch gern länger. Was in Jahren schiefgelaufen ist, kann man nicht in Wochen ausbügeln.
@LieblingPia
Ganz besonders toll, wenn man merkt, wie begeistert und motiviert der Hund mitarbeitet. Und wenn man schon einmal so weit ist, dann wird man zusammen mt dem Hund richtig kreativ. Toll!
Krüümel
Beim Türklingeln kann es gut sein, dass sie es als Aufgabe sieht, dich zu warnen. Da empfind eich persönlich "Sitz" als ungünstiges Alternativverhalten. Ich würde eher darauf hinarbeiten, dass sie versteht, dass du bereits gemerkt hast, dass da was ist - ich hatte auch so einen Experten. Click ins Bellen hinein, belohn sie auch ruhig und lass sie mitgehen. Clicken und belohnen.
Sie wird einige Zeit brauchen, das Bellen komplett einzustellen.
Was auch sehr gut hilft, ist dieses tolle Spiel:
http://markertraining.de/in-der-ruhe-liegt-die-kraft/
Für das zweite Verhalten halte ich diese Tatktiv für gut, du kannst aber auch schon direkt clicken und ein Stuchwort damit verknüpfen, das ist im Endeffekt nicht wirklich ein Unterschied. Ich glaube aber, dass ein vorher trainiertes Umorientierungssignal dich und deinen Hund besser voranbringt.