Beiträge von pyanfar

    Bei mir ziehen demnächst zwei Chabos ein (1,1 langbeinig, weiß mit schwarzem Schwanz) und hoffentlich noch eine weitere Henne. Ich bin schon am Herrichten. Was könnt ihr denn als Einstreu empfehlen? Früher habe ich immer Holzspäne verwendet, aber ich habe gesehen, dass es da etliches andere gibt.

    ich frage mich ob das wirklich so viel bringt?
    Wenn es sich nicht um einen Einzelwelpen handelt und jeder neue Besitzer was mit seinem Geruch mit gibt, wie soll der "eigene" Welpe dann an meinen Geruch gewöhnt werden?

    Ich kenne das so, dass der Welpe erst dann eine Geruchsprobe bekommt, wenn er einen Lieblingsschlafplatz hat. Bis dahin wird das luftdicht verpackt. Beim Auszug gibt es das wieder mit und irgendein Lieblingskuscheltier, das nach den Geschwistern und der Mutter riecht.

    Freunde von uns haben z.B. Kabel mit einem Mittel bestrichen, das einem Hund nicht schmeckt. Reinbeißen probiert er dann nur einmal, dann ist das Thema erledigt.

    Ich weiss jetzt nicht mehr genau, ob das eine scharfe Paprikasauce oder ein Mittel aus der Apotheke, mit dem man Kindern das Nägelabkauen abgewöhnt, war.

    OT: Die PETA-Quelle halte ich nicht für sehr seriös. Die dort angegebenen Quellen sind (jedenfalls für mich) bis auf eine nicht erreichbar. Genauso wenig würde ich auf gegenteilige Aussagen von Labradorzüchtern vertrauen, die mit silbernen Labbis züchten. Die haben natürlich ein Interesse daran ihre Hunde verkaufen zu können. Vielleicht ist folgender Link sinnvoller: https://www.hundezentrum-mg.de/service/links/…berne-labrador/ Auf die Schnelle ist er wenigstens von jemanden geschrieben, der eine Ahnung von Genetik hat. Allerdings ist der Artikel von 2016

    Könnt ihr nicht abwechselnd Urlaub nehmen?

    Auch meiner Meinung nach müsst ihr dringend an eurem Umgang mit dem Hund arbeiten. Der Hund sollte eigentlich Vertrauen zu euch aufbauen.
    Wenn nur einer von euch arbeitet, dann könnte der andere doch bei offenen Türen ohne Indoor-Zwinger, Leine und seltsamen Methoden mal ausprobieren, ob er nicht einen Weg findet einerseits dem Hund Anleitung zum vernünftigen Verhalten in der Wohnung zu geben und andererseits dem Hund gerecht zu werden. Das braucht Zeit, Geduld und Nerven.

    Wenn ihr die jetzt, wenn der Hund jung ist, nicht aufbringt, dann wird das in ein paar Monaten ungleich schwerer.

    Armer einsamer Welpe.

    Meine zweite Hündin musste gleich von Anfang an lernen, dass nicht gespielt wird, wenn ich am Tisch sitze und arbeite. Eingezäunt habe ich meinen Computer, nicht den Hund. Natürlich ist auch mal was kaputt gegangen, es gab aber genug Erlaubtes zum Schreddern.

    Meine Hunde wählen selber, ob sie direkt in meiner Nähe sind oder weiter weg. Hier im Haus sind fast alle Türen offen - auch wenn ich nicht da bin. Keiner springt aufs Sofa, knabbert Möbel an oder zerlegt die Türen. Das haben sie dadurch gelernt, dass sie immer dabei sein konnten. Durch Wegsperren/Einsperren lernt ein Hund nichts.Die aktuell jüngste Hündin liegt gerne im Flur, wenn ich arbeite. Die andere oft auf meinen Füßen. Ich kann mich auf meine Hunde verlassen, die kennen die gelernten Hausregeln. So stelle ich mir Hundehaltung vor. Das sind keine wilden Tiere, die man ständig wegsperrt, sondern soziale Lebewesen - kurz gesagt Familienmitglieder - und leben gemeinsam mit mir. Wir teilen einen gemeinsamen Wohnraum.

    Ich kenne hier ein paar Whippets. Mich würde das tatsächlich stören, dass man die bei etwas schlechtem Wetter kaum motivieren kann. Hinsitzen im feuchten Gras geht gar nicht, Frühling, Herbst und Winter sind meist zu kalt - selbst mit Kleidung.

    Zwei italienische Windspiele kenne ich näher, die sind ebenfalls sehr wetterabhängig unterwegs. Bei schlechtem Wetter drehen sie an der Tür um. Wenn sie doch laufen sollen, schauen sie einen an wie wenn sie am liebsten den Tierschutz holen würden. Solche Leidensmienen kenne ich sonst nur von Dackeln. Dafür können sie ins Handgepäck und sehen kaum über Grasbüschel drüber.

    Ein Greyhound ist früher mit uns ein paarmal mitgelaufen. Zweimal hat er im Freilauf einen Hasen erwischt - da gab es dann zu Recht Ärger mit dem Jäger. Rennspiele kannte er nicht, er ist gerannt, um zu töten. Einige große Windhunde laufen nur mit Maulkorb.