Beiträge von pyanfar

    Ihr müsst auch bedenken, dass es einem Hund das Leben kosten kann, wenn niemand etwas sagt und einen Beissvorfall meldet.

    Hier gab es vor ein paar Jahren auch den Fall, dass ein Schäferhund einen Pudel totgebissen hat und seinen Besitzer durch das Umwerfen verletzt hat. Besagter Schäferhund war schon etliche Male vorher auffällig und hatte mehrere Hunde verletzt. Die Besitzer hatten das immer mit Geld erledigt, damit keine Meldung gemacht wurde.

    Mir ist er auch einmal angeleint in der Stadt begegnet. Der Besitzer war nicht imstande den Hund rechtzeitig zu halten. Ich hatte das Glück, dass eine vielbefahrene Straße zwischen uns und dem Schäferhund war, und der Besitzer ihn dann schnell genug wieder an der Leine hatte.

    Gebissen wurde bisher zum Glück noch keiner meiner Hunde, aber es gab schon ein paar wahnsinnige Kleinhunde, die ich abwehren musste. Die übrigens meistens ohne Leine (meine angeleint) und mit einem Bruchteil des Gewichts meiner Hunde. Das finde ich aber auch nicht lustig.

    Gemeldet habe ich noch keinen, aber wenn einer meiner Hunde sich mal ernsthaft auf so etwas einlassen würde, dann hätte ich mit dem deutlich größeren Hund wohl schlechte Karten.

    Hallo Melli,

    meine Tochter hat auch ein paar Sphynx-Katzen. Deswegen kann ich mir vorstellen, dass deine Probleme noch ein wenig größer werden.

    Eine Sphynx und normale Katzen sind meistens keine ideale Kombination. Sie hat dann schlussendlich zu ihrer ersten Sphynx noch eine weitere dazu genommen

    (inzwischen sind es vier).

    Bei mir sind dann die normalen Katzen eingezogen. Die Vergesellschaftung mit den Hunden hat nie ganz geklappt. Meine jüngere Hündin akzeptiert die Katze (die andere wurde überfahren), meine ältere Hündin ignoriert die Katze, solange ich in der Nähe bin. Wenn ich nicht da bin, könnte die Katze nicht ungefährdet herumlaufen.

    In den Garten geht es nur abwechselnd. Wenn ich weg bin, ist die Tür zwischen Hunden und Katze geschlossen.

    Ich kann jedem eigentlich nur raten, ein bestehendes Miteinander zu akzeptieren und nicht durch die Aufnahme weiterer Haustiere zu gefährden. Schließlich will man ja auch nicht ständig aufpassen müssen.

    Hättest du denn eine Alternative zur Box? Wenn wir nach dem Spielen rein Kommen und er draußen platt war, versucht er es drin immer wieder und fängt dann eben an, alles anzuknabbern was er so erreichen kann. Er ist in dem Moment über dem "ich sollte jetzt zur Ruhe kommen" drüber und ich weiß mir nicht anders zu helfen wie ich Ihn wieder entspannen kann....

    Gib ihm eine Karotte oder irgendwas, was nicht zu teuer war und was du entbehren kannst (Klopapierrolle mit stark riechendem Leckerlie drin - gut eingepackt in weitere Lagen), Karton, Zeitung, ... . Wichtiges hochstellen. Ansonsten ignorieren und später aufräumen. Ist doch alles nicht so schlimm. Bei uns gab es immer mal wieder Äste vom Haselnussstrauch mit Blättern, damit auch einiges zum Zerrupfen dran ist, Bananenblätter, alte Kissen (die Federn drin sind toll). Es gibt so viel, was man schon immer mal wegwerfen wollte, das ist jetzt die Gelegenheit dazu.

    Hallo Lisa,

    ich erzähle jetzt einfach mal kurz, wie wir das machen.

    Ein Welpe ist wie ein menschliches Baby einfach noch sehr unselbstständig und wissbegierig. "In eine Box packen" würde ich niemals machen und das habe ich bisher auch nie gebraucht. Der Kleine soll sich in dein/euer Leben einfügen. Natürlich kann man sein Leben jetzt auch ganz nach dem Hund ausrichten, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass du einigermaßen so leben willst wie vorher. Die erste Woche oder etwas länger, wenn ein Welpe da ist, kommt weder Besuch noch geht man großartig irgendwohin, sondern lässt den Welpen ankommen. Dabei schaut man, dass er seine unmittelbare Gegend kennenlernt. Im Haushalt selber erledigt man seine Arbeit wie bisher, mit dem Welpen wird immer mal wieder kurze Zeit gespielt (bevorzugt draußen, wenn irgendwie möglich), ansonsten läuft er halt mit/hinterdrein. Er sollte ein wenig Spielzeug zum selber beschäftigen haben. Kurze Ausflüge nach dem Eingewöhnen kommen dann dran. Im Haus ist eher Ruhe angesagt. Gespielt wird, wenn ihr spielen wollt. Nicht der Welpe bestimmt den Tagesablauf, sondern du!

    Es dauert ein wenig, kostet vielleicht einige Zeitungen, Bücher, Klopapierrollen, Besen, Gemüse, ... , aber irgendwann läuft es dann. In eine Box sperren würde ich kein Familienmitglied und das soll er doch mal sein.

    Lass ihm den Freiraum, den er als Welpe braucht, dazu gehören auch Erfahrungen mit allem möglichen im Haushalt. Ich habe auch schon mit sechs Welpen Kuchen gebacken, gewischt (das ist zugegebenermaßen eine Königsdisziplin, da mindestens einer am Wischlappen hängt und einer sich im Wischwasser ertränken will), ... , aber mit genug Geduld funktioniert das alles. Nur nicht provozieren lassen, Besserwisser vorerst nicht einladen und Routine einkehren lassen.

    Mit einer Kokosnuss kann man einen Welpen übrigens auch eine ganze Weile beschäftigen.

    Schöne Grüße.

    Manche Hunde sind sehr sensibel. Wenn ich meine Hündin anschreien würde, dann hatte ich mindestens eine Woche zu tun bis sie wieder normal ist.

    So etwas sollte man bei sensiblen Hunden immer vermeiden.

    Ob sie krank ist, kann dir nur der Tierarzt sagen.

    Ansonsten würde ich sagen, lass ihr Zeit. Gib ihr Sicherheit, indem du sie nicht bedrängst, sondern Geduld mit ihr hast. Das ist meistens der beste Weg.

    Auch beim Eurasier unbedingt die Eltern genau anschauen und auf die Züchter hören. Schon mit wenigen Wochen zeigen sich die ersten Charaktereigenschaften, die dann durchaus bleiben. Nicht alles ist Erziehung, sondern einiges ist Veranlagung.

    Auch da kommt es auf die Eltern/Vorfahren an. Meine Hündin wird gerne mal für einen Rüden gehalten. Es gibt auch kleine, zierliche Rüden mit weniger Fell.
    Je nachdem, was man will, sollte man sich durchaus die Eltern und Großeltern anschauen.

    Ein Rassehund, bei dem man den Inzuchtkoeffizient und den Ahnenverlustkoeffizient kennt, dessen Eltern und Großeltern und ... auf die üblichen in der Rasse bekannten Krankheiten untersucht sind und die nicht aufgrund der Optik, sondern aufgrund der genetischen Eigenschaften ausgewählt wurden, ist meiner Meinung nach das Risiko deutlich geringer als bei einem Mischling unbekannter Herkunft.
    Vorausgesetzt, man entscheidet sich nicht für eine Qualzucht.
    Es gibt sicher auch unfähige Züchter, deren einziger Qualitätsanspruch Showergebnisse sind.

    Das erinnert mich an ein Päarchen, die ihren Aussie auch unbedingt mal decken lassen wollten. Papiere hatte er natürlich nicht (sind ja nicht nötig, er ist ja gesund). Die Glückliche sollte auch eine Aussie-Hündin ohne Papiere sein. Meine Nachfrage, woher sie denn wissen, ob das nicht vielleicht eine Halbschwester, Schwester oder sonstwie nahe Verwandte wäre, wurde nur mit einem Stirnrunzeln beantwortet.

    Den Ausspruch habe ich lustigerweise von einer Frau gehört, die dann zu mir gesagt hat, dass meine Hündin auf keinen Fall mit ihrer spielen darf, da diese eine schwere HD hat (war erst ein Jahr alt).
    Dass bei kurzschnäuzigen Rassen eine Mischung mit einem Hund mit Schnauze nur eine Verbesserung bringen kann, ist sowieso klar.
    Qualzuchtrassen sind auch vom Züchter nicht gesund (können sie gar nicht sein).

    Deine Schäferhündin ist nun erwachsen, es kann durchaus sein, dass sich im Rudelgefüge etwas ändert. Beobachte öfters in Ruhe das Verhalten deiner Hunde untereinander. Eventuell übernimmt die Schäferhündin nach und nach die dominante Position im Rudel. Dazu gehört z. B. auch, den Besuch zuerst zu begrüßen. Eventuell hat sie deiner älteren Hündin das Recht dazu nun genommen.
    Falls es daran liegt, kommt es darauf an, ob die bisherige Chefin das einfach so zulässt. Wenn nicht, dann kann es ein wenig anstrengend werden.

    Bei mir ist meine Althündin die Chefin, das darf und soll sie auch sein. Ich unterstütze das, indem sie z.B. zuerst ihr Futter bekommt, zuerst ins Auto springen darf, ...