Beiträge von pyanfar

    Meine jüngere Hündin schläft heute noch am liebsten neben (oder auf) meinen Füßen. Sie ist dort tiefenentspannt. Nachts hat sie lange unter meinem Bett geschlafen bis sie nicht mehr darunter gepasst hat. Dann hat sie sich einen anderen Platz gesucht.

    Mir ist das egal. Natürlich steht sie gelegentlich auf, wenn ich auf die Toilette gehe und lässt sich dann vor der Tür fallen. Aber warum sollte ich auf einen speziellen Schlafplatz bestehen, wenn sie lieber woanders liegt? Sieh das mal ein wenig entspannter. Kein Hund liegt stundenlang auf dem selben Fleck.

    Das schöne dabei ist, dass keiner meiner Hunde auf einen speziellen Liegeplatz fixiert ist. Deswegen kann ich prima in Urlaub fahren und die beiden mitnehmen. Sie können überall schlafen, wenn ich in der Nähe bin - auch im Restaurant oder bei der Arbeit.

    Meine Bella, mittlerweile gute 11 Jahre alt, hat ebenfalls furchtbare Angst bei Gewitter, Silvester, ...

    Bei uns hilft kämmen. Das ist zwar etwas anstrengend, wenn das Gewitter länger dauert (oder gerade bei Silvester), aber es hilft ihr deutlich. Sie zittert zwar immer noch, ist aber nicht mehr komplett panisch und hält sogar still (was sie sonst nicht macht).

    In wie fern soll euch die Box dabei helfen, dass er stubenrein wird? Das verstehe ich nicht ganz.

    Das Füttern in der Box verstehe ich auch nicht. Wenn er wach wird, dann würde ich ihn sofort nach draußen bringen. Bei uns wird immer zuerst gespielt bzw Gassi gegangen, bevor gefüttert wird. Dabei habe ich natürlich eine Magendrehung im Kopf, deswegen gibt es nach dem Füttern bei uns nur Ruhe.

    Generell würde ich ihn draußen toben lassen und drinnen für passende Beschäftigung sorgen.

    Und so wie man bei einem menschlichen Kleinkind die Wohnung kindersicher macht, sollte es auch bei einem Welpen sein. Alles, was man noch haben möchte, darf nicht in Schnauzennähe sein. Teppiche, die man behalten will, räumt man weg und ersetzt sie durch welche, die man entsorgen möchte.

    Leckerli dick in Zeitungspapier verpackt sorgen für Abwechslung und Beschäftigung. Eine Kokosnuss ist ein tolles Spielzeug, Wischmop und ähnliches sind tolle Beutestücke.

    Die Box würde ich tatsächlich weglassen. Das ist ein Hundewelpe und kein Raubtier.

    Wenn ich Zeit habe, lese ich mal den Rest :-D

    Da ich aber von BieBoss direkt zitiert wurde und das eher in einem falschen Zusammenhang, nochmal kurz zur Klarstellung:

    Ich bin gegen das Einsperren eines Hundes nachts in eine Box (und ja, das ist für mich ein Einsperren, wenn die Tür zu ist) und das insbesondere bei einem Welpen, der vielleicht noch in einen separaten Raum gesperrt wird (egal ob mit Box oder ohne). Einfach mal noch mal lesen.

    Für mich sind unsere Hunde Familienmitglieder und ein Familienmitglied sperrt man nicht in eine Box. Meine ältere Hündin hat in einer Ecke einen Schreibtisch bekommen, unter dem sie ihren Schlafplatz hat, da sie gerne ein Dach über sich hat.

    Nachts liegt die jüngere in selben Raum irgendwo (meist in einer Ecke, früher unter dem Bett ), meine ältere liegt oft auch in Hörweite.

    Ein Welpe hat ein noch größeres Bedürfnis nach Nähe. Die Welpen, die in einem anderen Raum in einer Box (oder - leider auch schon gehört - in der Dusche) erwachsen werden müssen, tun mir sehr leid. Wie soll da das Vertrauen des Hundes in seinen Besitzer entstehen, wenn er merkt, dass keiner in seiner Nähe ist? Sie wollen das Atmen der Andren hören, den Herzschlag, ... , um zu wissen, dass sie nicht alleine sind. Ich vertraue meinen Hunden und meine Hunde vertrauen mir. Dazu gehört auch, dass sie mich Nachts wecken, wenn es ihnen nicht gutgeht, wenn es donnert, ...

    Davon abgesehen wechseln die Beiden Nachts öfters mal den Schlafplatz und gehen selbstständig zu ihren Wassernäpfen.

    Es ist bekannt, dass das die Nebenwirkungen einer Kastration sein können (egal ob chemisch oder anders).

    Meine Hündin musste leider nach einer Gebärmutterentzündung kastriert werden. Vor der Kastration hatte sie sehr gute Manieren. Noch nicht einmal vom Wohnzimmertisch (Schnauzenhöhe) hat sie vorher etwas genommen.

    Nach der Kastration hat sie leider gar kein Sättigungsgefühl mehr und ist ständig hungrig. Sie klaut wie ein Rabe und geht dazu auch auf den Küchentisch, holt sich Meisenknödel und was sie sonst alles finden kann. Ihr Gewicht zu halten ist durchaus nicht einfach und oft tut sie mir auch leid, da es natürlich auch nicht schön ist, ständig Hunger zu haben. Wir fütter viel rohe Karotten, damit sie etwas im Magen hat, was nicht dick macht.

    Leider wirst du damit leben müssen, wenn du ihn kastrierst. Ich hätte meine Hündin ohne medizinische Indikation nie kastrieren lassen.

    Das Risiko für Tumore ist deutlich erhöht, Fellprobleme und Inkontinenz können dazu kommen.

    Meine Bella hat bisher nur die Inkontinenz ausgelassen (eine OP wegen eines Sarkoms hatten wir schon, aktuell hat sie einen weiteren Tumor, der demnächst operiert wird). Ihr Testosteronspiegel ist deutlich höher als vor der Kastration (sie besteigt jeden Rüden, der ihr gefällt und natürlich auch jede läufige Hündin, die es zulässt). Ob das bei Rüden auch dazu kommen kann, weiss ich nicht.

    Da würde ich lieber an Verhaltenproblemen arbeiten als solche Folgen in Kauf zu nehmen. Leider hatten wir keine Wahl.

    Nachtrag: Sie ist seit sechs Jahren kastriert.

    Je nach Kleinanzeige sollte man vorsichtig sein. Nicht jeder, der sich Züchter nennt, ist auch einer.

    Aber nun zu dem Welpen. Ich hatte auch schon einen Welpen, bei dem ich gesagt habe, das ist ein richtiger Wirbelwind. Sie ist bei ihren Besitzern zu einer ganz tollen Hündin geworden. Souverän, selbstsicher, geht jedem Streit aus dem Weg, einfach nur Klasse.