Beiträge von physioclaudi

    Ich habe gelesen, dass die amerikanischen Collies oft etwas eigenständiger sind, dafür aber auch weniger ängstlich als die britischen. Würdet ihr, das auch so sagen?

    Ja, würde ich aus meinen Erfahrungen so unterschreiben.

    Ich hatte ja auch beides. Den Briten, etwas arg unsicher, geräuschsensibel, Untergrundphobien, auch die kleinen Augen, wobei er da keiner besonderen Pflege bedarf. Und er ist ein Fellmonster. Optisch sehr sehr viel Fell, aber es ist, wie Lani es bei ihren beschreibt, pflegeleichter als das von meinem "Ami", der optisch viel weniger hat. Lucifer kommt eigentlich eher aus DDR-Linien, ist der Wurfbruder von Lani und verwandt mit Dexter von Mehrhund .

    Lucifer will auch arbeiten. Und sind wir auf dem Hupla, dann wird der laute, eigenständige und meinungsstabile Hund aus dem Alltag auf einmal zu einem genialen Sportpartner. Sind wir Gassi, geht ihn jeder Hund was an, es wird gerne gejodelt, dürfte er, würde er jedem Fremdhund Hallo sagen. Auf dem Platz guckt er nicht rechts, oder links, kann problemlos ohne Leine arbeiten, die anderen Hunde interessieren ihn kein Stück. Er begreift super schnell und ist für quasi alles zu haben. UO liebt er, Mantrailen ebenfalls. Letztens hatte der Trainer im BH-Kurs Bock uns zu zeigen, wie man seinen Hund auf unterschiedliche Tische schickt, mit Körpersprache. Drei Tische, man steht in der Mitte, schickt den Hund. Hat Lucifer noch nie gemacht, hat sofort geklappt. Und er bleibt auch bei Dynamik ruhig in der Arbeit und wird nicht laut, das Problem hab ich mit Emil. Und mit Fiete, dem Briten, hatte ich das Problem, dass der schlicht auf NICHTS Bock hatte. Der will nicht arbeiten, der will sich durch sein Leben schnüffeln und ist damit zufrieden.

    Charakterlich ist Lucifer wahnsinnig toll. Nett zu Hund und Mensch, passt mal eine Begegnung nicht, dann zieht er sich zurück, er will keinen Streit, ohne deshalb zum Opfer zu werden. Er ist ein großartiger Hund, aber einfach zu händeln nicht und ein Mitläufer ist er auch nicht.

    Bei Emil ist das so. Wenn ich es nicht unterbinde, dass er sich vor dem Gassi, beim fertig machen ins Nirwana kläfft, hab ich Ghetto, wenn ich aus der Tür gehe. Dann witzigerweise aber eher von Lucifer, der im Haus noch ruhig ist.

    Breche ich das kläffen und rumrennen ab, gehen wir auch gesittet aus der Haustür. Ich finde solche Dynamiken ja irre spannend, aber hier ist das ja nicht das Problem.

    Ich möchte, dass meine Hunde sich mehr an mir orientieren, und bin dabei auf ein Video gestoßen. Dort geht es darum, dass die Orientierung bereits zuhause beginnt, was mir auch logisch vorkommt.

    Wenn du dich im WWW austobst, wirst du zu jeder Trainingsfrage zig (teils komplett unterschiedliche oder sehr verrückte) Meinungen/Absätze finden, also nimm das nicht zu ernst …

    Ich kenne das schon auch so. Im Haus sollte der Hund eben ansprechbar sein und einen Abbruch zb abnehmen. Klappt das zuhause schon nicht, klappt es draußen noch viel weniger.

    Aber das ist hier ja gar nicht das Thema. Im Haus funktioniert es ja. Da hätte ich dann eher Sorge, dass man künstlich konstruierte regeln nicht authentisch durchsetzt, weil man deren Bedarf ja selbst nicht sieht.

    Jaaaa, wobei ich ja finde mein Emil kann das noch besser :smiling_face_with_hearts:

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    Lucifer ist aber schlicht witziger

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    Das romantische Freistehen an Topspots, wie es gerne gezeigt und beworben wird, gibt es nicht.

    Es wird immer schwieriger diese zu finden aber es gibt sie definitiv. In Ländern wo Wildcampen generell verboten ist respektieren wir’s, aber sonst suchen wir uns schon ein schönes Plätzchen in der Natur. Wobei man auch da nicht immer alleine ist.

    Ja, die gibt es schon die romantischen Plätze. Allein was du Tidou und Lucy_Lou in den letzten Jahren an Bildern hier gelassen habt, da sieht man wirklich tolle Locations. Aber an jeder Straßenecke halt eher nicht.

    Ich hab noch sehr positiv meinen letzten Trip in die Toscana im Gedächtnis, wo man an wirklich jeder Stadt einen kostenlosen SP gefunden hat. Offiziell erlaubt. Mal mit Strom, der natürlich kostet, sehr oft aber einfach ein Parkplatz. Ich werde meinem Sheltie die Toscana nicht mehr zumuten, zu viel Übergriffigkeiten, aber ein echtes Vanlife Paradies.

    Ich bin jetzt seit 5 Jahren mit Wohnmobil unterwegs. Hauptsächlich ja beruflich, aber sehr oft hänge ich irgendwo, wo es schön ist, bei der Durchfahrt noch ne Nacht ran, oder besuche Freunde unterwegs, kleinere Urlaubstrips hatten wir auch schon. Ich habe in 5 Jahren genau einmal auf einem CP gestanden. Der war ziemlich leer, das ging halbwegs. Aber brauchen tue ich das nicht. Mein Kasten ist autark. Im Sommer endlos und im Winter etwa 2-3 Tage (die Dieselheizung braucht recht viel Strom für die Pumpe).

    Bei längeren Trips braucht man alle paar Tage mal V+E und dann sucht man sich nen Stellplatz, wo das angeboten wird. So sieht mein Fahren mit Womo aus. Ist auch der Grund, warum ich keinen Wowa habe. Für meine Kurse würde das genauso gehen, ich stehe ja da auf Privatgelände. Aber mit Womo ist es eben viel einfacher irgendwo auf nem Parkplatz zu übernachten und dafür nehme ich höhere Anschaffungs- und Betriebskosten gerne in Kauf.

    Also was hier schon an Geschirren, Leinen, Betten, shampoo und Conditioner, Bademäntel und ganz dramatisch Wohnmobilzubehör eingezogen ist, was hier verlinkt wurde... Da rechne ich besser nicht nach.

    Und jetzt noch das Terrassenbett. Ansonsten hier eben so ein bisschen wie ein Unfall. Man kann nicht weggucken.

    Du machst das falsch. Meine Viecher haben kein Terrassenbett (nur die Welpen, bis sie dann ausziehen). Die nutzen einfach das, was fuer die Menschen auf der Terrasse oder dem Balkon steht.

    Manchmal liegt ne alte Auflage auf dem Boden (die nur wegen den Hunden noch nicht im Muell sind), dann nehmen sie auch mal das. Aber meistens sitzen/liegen die auf den Stuehlen oder dem 'Sofa' ..

    Aber wo bleibt denn da mein Shopping Erlebnis :see_no_evil_monkey:

    Naja, es gibt kostenfreie Stellplätze ohne groß Infrastruktur, aber nicht überall. Außer in der toskana, da gibt es die tatsächlich überall. Finden kannst du die zb bei park4night.

    Ansonsten ist das übernachten auf Parkplätzen und am Straßenrand, eine Grauzone. Man darf ja im geparkten Womo übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit. Aber dann natürlich nicht drei Nächte am gleichen Ort.

    Ich übernachte oft mal auf Parkplätzen und an Straßenrändern, wenn ich so wo für eine Nacht bin. Bislang hat das nie jemand interessiert. Ich Campe ja dann auch nicht. Alle Jalousien sind zu und ich sitze im Camper, oder bin mit den Hunden unterwegs. Sitze weder vor dem Camper, noch werfe ich nen Grill an.