Ich gebe zu, ich mache draussen beim Gassi mehr Programm, als Zuhause. Emil soll zuhause runter kommen.
Beim Programm schon auch
Programm heißt zum einen Alltag, was ihr natürlich auch alle macht, Leinenführigkeit, an anderen Hunden vorbeikommen, ohne kopflos bellend hinterher zu brettern, keine Vögel jagen, Chica nicht als Trampolin missbrauchen.
Zusatzprogramm, "Sitz und bleib" und ich habe langsam aufgebaut weiter weg zu dürfen, inzwischen sind wir so weit, dass ich schon eine kleine Fährte legen kann, mit Jackpot am Ende und sie warten brav bis ich wieder bei ihnen bin. Auch mal bisschen rumalbern, auf Baumstämmen balancieren, oder auf Baumstümpfe springen.
Zuhause mache ich immer mal ein bisschen Dummyarbeit, versuche über das Handtarget Emil dazu zu bringen Bälle an zu stubsen (rafft er noch nicht wirklich) und verstecke Gläser mit Teebeuteln, die er finden und anzeigen soll. Sowas mache ich aber eher kurz. Entweder er fängt an sich zu langweilen, oder hopst irgendwann bellend rum. Beides versuche ich zu vermeiden.
Mit Tutnixen, oder eher ihren Haltern haben wir auch immer mal Probleme. Die sehen von weitem, dass ich Chica hinter mich schicke und Emil an meinem Bein gehen lasse. Reaktion ist...keine. Hund donnert fröhlich auf uns zu. Emil findet das ok, alle Hunde sind toll. Solange er den Tutnix dann "abfängt" ist alles im grünen Bereich. Wenn der aber in Chica brettert gibt’s ne Ansage und das macht so viel Dynamik, dass Emil dann in den Hüpfbellmodus verfällt.
Braucht kein mensch