Beiträge von physioclaudi

    Ja, ausblenden kann er schlecht. Tatsächlich ist es am Fahrrad noch am besten. Wenn wir gehen stresst ihn all das viel mehr. Und ich habe keine Ahnung, wie ich das anstellen soll, dass er nicht mehr guckt.

    @frauchen07 er ging von Anfang an am Fahrrad sehr locker an der Leine. Der Dogwalker hat ja am Ende der Stange eine relativ lange Feder, er bekommt wenn, dann einen sanften Stop. Es war ja eher immer so, dass ich aufgestiegen bin, der Hund ist losgetrabt und halt einfach gleichmäßig vor sich hin getrabt. Und kam cool und deutlich entspannter da an, wo wir hin sind. Ich hatte das Gefühl es überfordert ihn um Lichtjahre weniger, als das Gehen auf dem Gehweg. Wo wir da radeln ist halt auch auf dem Gehweg einer sehr belebten Straße und es ist für ihn eher bemerkenswert, dass er darauf am Rad so wenig reagiert. Schnüffeln, oder sich lösen gibt es am Fahrrad nicht. Er darf das wenn ich schiebe, aber nicht wenn ich fahre. War von Anfang an so, versucht er auch nie.
    Leinenführigkeit war bei ihm sehr schnell gut. Klar hängt er in der Leine, wenn er was sieht, oder wenn Chica hohldreht, oder er wie heute morgen, so mega aufgeregt ist. Aber wenn er vom Kopf her ansprechbar ist, dann klappt das sehr gut.

    Wenn ich in bestimmten Situationen warte, bis er ruhig wird, bevor er kriegt was er will, passiert genau das Gegenteil. Und ja, ich hab versucht es auszusitzen. Aber er eskaliert einfach immer weiter hoch. Spätestens wenn er beginnt, selbstverletzendes Verhalten zu zeigen, ist bei mir da auch Schluss.

    Das war bei uns ja auch das Problem. Ich habe es anfangs auch mit ignorieren, oder weggehen versucht, heute würde das vllt besser klappen, damals bekam er Anfälle, wie ich ja schon geschrieben habe Kopfzittern und Kicken mit dem Hinterbein. Das hat mir solche Angst gemacht, das wollte ich auf keinen Fall provozieren.

    Ne, gestresst ist er da nicht. Aber Umwelt ausblenden kann er nicht. Das ist ja eins unserer Probleme. Am Fahrrad noch am geringsten, weil wir schnell am Reiz vorbei sind.
    Das ist ruhiges Tempo für ihn. Wenn ich viel langsamer werde, dann geht er Pass. Ist so sein Arbeitstempo, hat er beim longieren auch. Die zurückgelegten Ohren und der eher tiefe Kopf sind Anzeichen, dass er ruhig ist für seine Verhältnisse halt.
    Und etwas angespannt war er auch weil ich gefilmt habe, habe etwas gewackelt mit dem Rad :hust:

    Balou ist auch die ersten 1,5 Jahre beinahe problemlos frei gelaufen. Wegen Hunden musste ich gucken, ok. Und dann kam der Jagdtrieb.
    Wenn etwas nicht mehr geht, was vorher ging, nervt das echt :muede:

    Ja, da bin ich bei Dir. Bei uns das leidige Radfahrthema. Da trabte er so entspannt mit und es hat ihm so gut getan. Warum er jetzt meint erstmal kläffend am Rad zu hängen weiß ich auch nicht. Vllt ist er vor dem Gassi mit kong im Maul jetzt einfach zu still. Der hat dann einfach noch Worte übrig (behauptet mein Mann gerne von mir, wenn ich ihn abends vollquatsche) :hust:

    Was @Czarek geschrieben hat (blau) trifft meine Meinung zu diesem Thread ziemlich genau mittlerweile, weil man hier einfach so behandelt wird... Schade.

    Was genau sind denn bitte andere HH? Reicht anscheinend wirklich nicht einen hibbeligen Vizsla zu haben, mein erster Post war 36 auf Seite 4.Ist dann wohl kein Austausch über Tipps, sondern eher ein Wettbewerb meiner ist hibbeliger als deiner.

    Was ich in bereits mehreren Beiträgen geschrieben habe ist meine Erfahrung und es ist kein Gerede sondern hat bei meinem kleinen funktioniert.

    Aber entweder lest ihr nicht richtig oder wisst selbst nicht was ihr schreibt.
    :xmas_popcorn:

    Also "andere" HH waren für mich erstmal alle ausser mir ;) . Ich ersetze es gerne durch "gerne viele Tips von allen HH". Besser? Meine eigenen Tips brauche ich ja nicht :hust: . Empfinde deine Posts als ziemlich nunja...zickig. Ich habe dich nirgends angegriffen, warum musst du mir unterstellen dass ich nicht weiß, was ich schreibe?
    Auf meine Posts antwortet auch nicht immer jemand, dennoch hoffe ich, dass sie gelesen werden xD .
    Ich finde es toll, wie Du mit Deinem Hund einen Weg gefunden hast. Mit ruhiger, leiser Stimme arbeite ich bei Emil auch.
    Und Adrenalin wird übrigens auch bei Bewegung abgebaut. Und zwar sehr effektiv. Daher war unser Adrenalinverbrennungsprogramm Longieren und Radfahren. Ruhige, gleichmäßige Bewegung. joggen geht auch, nur im Moment ist es mir zu kalt. Bin ein Schönwetterjogger :ops: .

    So sieht der Emil aus, wenn er am Rad läuft. Vielleicht irre ich mich ja, ich finde aber nicht, dass er da einen gestressten Eindruck macht. Er guckt sich immer mal um, wenn er halt was hört, aber gestresst war er am Rad nie. Dies Bellen am Rad ging im Herbst los, das sind ja immer nur 100m, oder so. Danach wie in diesem Video.

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    @Kristallsalz das macht mir Mut, sowas zu hören/lesen. :applaus:

    @persica ja, als wir immer mit dem Auto gefahren sind war das ja immer so. Damals allerdings meist den ganzen Spaziergang lang. Habe ihn öfter mal zurückverfrachtet. Er tickt dann im Auto tatsächlich aus. Bellt und malträtiert seine Box und bekam damals dann halt auch in der Box im Auto diese Anfälle, also Kopfzittern und kicken mit dem Hinterbein. Dann habe ich das nicht mehr gemacht. Würde heutzutage vielleicht eher klappen, aber die Angst von damals, wenn er diese Anfälle hatte, sitzt zu tief. Das traue ich mich einfach nicht mehr. Da arbeite ich jetzt halt mit Ablenkung und sobald die Radwege es wieder zulassen trainieren wir das "Keks für Klappe halten" am Fahrrad weiter.

    Diese momentanen Morgenrunden zeigen mir aber sehr deutlich, dass es mit Fahrrad doch besser ist. Das war ja auch damals eine total positive Entscheidung. Anfangs hat er ja keinen Mucks am Fahrrad gemacht, sondern ist losgetrabt, als hätte er nie was anderes gemacht und kam entspannt am Wald an. Das Radfahren und das Longieren haben uns als wir damit anfingen um Lichtjahre weiter gebracht. Ich weiß halt noch immer nicht, wieso das Bellen am Rad von einem auf den anderen Tag anfing, aber bin mir nach den Gassigängen ohne Fahrrad jetzt sicher, dass es wichtig für ihn ist am Rad zu laufen, um nicht am Rad zu drehen xD

    Ja, @oregano so unterschiedlich sie auch optisch sind, kopfmäßig ist da doch eiiiiniges ähnlich.

    Ich weiß, ich bin immer sehr mitteilsam, wem es zu viel wird, der braucht es ja nicht lesen :ops: . Mir hilft das Schreiben auch nochmal den Tag zu reflektieren.

    Heute sind wir also wieder ohne Rad los, weil meine Knochen mir dann doch zu schade sind...
    Ich beobachte jetzt den dritten Tag, das Emil dann ein gleichmäßiger Start fehlt. Das Warmtraben und Adrenalin verbrauchen ist nicht da. ich hebe ein schon motzendes Plüsch aus dem Auto und der Irrsinn geht sofort los. Drei andere Hunde gehen in den Wald und Emil hängt schreiend in der Leine. Willhinwillhinwillhin. Boah...
    Ich könnte ihn einfach ableinen, er tut ja nichts und niemand was, brettert dann halt hinter allen Hunden her und belltbelltbellt. Aber das kann ja nicht unser Ziel sein. Am Anfang des Waldes gibt es halt auch leider keinen Weg, den man in eine andere Richtung nehmen kann, erstmal müssen alle etwa 200m auf dem gleichen Weg bleiben.
    Kommen wir mit dem Rad in den Wald schafft er das. Vllt etwas aufgeregt, dass da noch andere Hunde den gleichen Weg gehen, aber dieses Geschrei wie heute morgen hatte wir ewig nicht mehr.
    Ich hab sie dann Leckerchen im Schnee suchen lassen und um Bäume gehen bis die anderen weit genug weg waren. Alles begleitet von Aufregung, Chica nerven, bellen, in Schnee und Stöckchen beißen...

    Dann durften sie los, er rannte und bellte ein bisschen und dann wars ziemlich gut. Hat eine Weile gedauert bis wir wieder Hunde getroffen haben, als erstes einen von denen, die wir am Waldeingang gesehen haben. Ist ein großer Jagdhund und Emil hat nicht mal Hallo gesagt, sofort ins Fuß und erwartungsvoll zu mir geguckt. Keks abgestaubt und gut. So kanns auch gehen. Das Frauchen guckte sehr verblüfft, vermutlich hatte sie noch einen Tinnitus von unserer vorherigen Begegnung. So gechillt geht es ja meistens inzwischen in "unserem" Auslaufgebiet, wenn alles so ist, wie er es erträgt. Und ja, wenn eben alles "richtig" ist, dann ist Emil ein ganz normaler Junghund. kriegt seine fünf Minuten, würde gerne Vögel jagen, will mit anderen Hunden spielen, alles toll und easy.
    Unser Leben in der Tupperdose. Nur wehe, jemand macht den Deckel auf. :shocked:

    Bei mir: sehr emotional, aber teils durchaus zu verkopft.
    Nur, irgendwo muss man ansetzen. Durchatmen und ruhig bleiben ist das Eine, aber ohne eine gewisse Analyse geht es nicht.
    Wie soll man sonst aus Fehlern lernen?
    Ohne das wäre ich auf einige Sachen nicht gekommen.

    Joa, hier auch gemischt. Mal verkopft, mal emotional...ein Mensch halt xD

    Ja @Dackelbenny genau das Gefühl habe ich auch.
    Ich finde es Schade.
    Beiträge in denen man versucht zu schildern was einem selbst geholfen hat werden gar nicht gelesen. :dagegen:

    Stimmt doch nicht und ich würde mich freuen, wenn ihr weiter schreibt. Teilweise liest es sich eben so, als würdet ihr die Probleme in Frage stellen. Und die Überempfindlichkeit, die dann entsteht kann ich nachvollziehen. Geht mir halt auch so.
    Man hört es bei anderen HH immer wieder. "warum bellt er denn immer so?" "Der ist doch schon 1,5 J., warum läuft der denn mit SL", "wie wäre es mal mit einem Trainer", "das du das erträgst, da hätte ich längst mal durchgegriffen", "warum machst di nicht mehr/ weniger mit ihm"..... das alles hören vermutlich viele hier im Thread täglich. Auch dies pauschale "da muss man vernünftig dran arbeiten, das ist halt schlechte Erziehung".
    Was mich an meine Tochter erinnert. Da haben wir nämlich ziemlich ähnliche Sätze gehört, sehr viel Unverständnis geerntet. Sie hat ADS und einfach JEDER hatte dazu eine Meinung und die Hälfte aller leute wußte genau, dass das sowieso eine erfundene Erkrankung ist, wenn Leute ihre Kinder nicht im Griff haben/ nichts mit ihnen machen wollen. Auch da war ich irgendwann sehr dünnhäutig, das bringt dieser tägliche Nerv so mit sich.

    Langer Rede kurzer Sinn, gerne viele Tips von anderen HH. Das wollen hier alle, denke ich doch. Wäre nur schön, wenn sie ein bisschen neutraler kämen. Ich weiß, dass das kein Angriff eurerseits sein sollte, aber man wird doch irgendwann empfindlich.
    Und klar haben wir alle Fehler mit unseren Hunden gemacht. Aber ich habe ja noch eine Hündin, die ich habe seit sie ein Jahr alt ist und die war auch super anstrengend, bissig anfangs und sehr reaktiv. Aber hibbelig? War sie nie. Bissig und reaktiv ist sie jetzt auch nicht mehr. Und mein alter Rüde war eine Seele von Hund, ein Tutnix wie er im Buche steht. Also drei extrem unterschiedliche Hunde und ich bin immer dieselbe ;)

    Ich werde hier nicht mehr über uns schreiben, ich ärgere mich, dass ich schon so viel geschrieben habe über uns. Das wird mir nicht wieder passieren.

    Ich glaube das ist es, warum es so emotional wird. Jeder von uns läßt die Hosen runter :hust: schreibt über seinen Hund, seine Sorgen und Nöte. Daher wäre Ratschläge mit etwas mehr Fingerspitzengefühl super.

    Moment. Es ist nicht immer so, dass man von Beginn an einfach so schön spazieren gehen kann. Was bei einigen so leicht aussieht, könnte schon sehr langes Training sein.Ich fange gerade an mich so gaaanz langsam zu entspannen. Sobald meine Aufmerksamkeit weg ist, ist meistens auch mein Hund weg und baut Mist. So langsam schöpfe ich aber Hoffnung, weil Training langsam anschlägt, manche Probleme sich inzwischen auch vollkommen erledigt haben, ich inzwischen gut und schnell reagiere und das Vertrauen steigt (wobei da ebenfalls eine gesunde Portion Shit happens-Einstellung dabei ist).
    Ich möchte nur damit sagen, wenn man so mal eben wen entspannt spazieren gehen sieht, muss das nicht heißen, dass es ein gechilltes Team ist. Da kann auch einfach schon eine Menge Arbeit drin stecken.

    Das ist doch jedem klar, dass Erziehung Arbeit ist. Nur wenn man arbeitet, arbeitet, arbeitet und hat das Gefühl einen Schritt vor und 5 Minuten später 2 zurück zu machen, dann fragt man sich halt schon, wieso das beim Hibbelchen so ist und bei vielen anderen nicht. Und das sind nicht nur Teams, die man mal so sieht, sondern einfach auch Familien, die man kennt.

    Srinele: Ich fände es schade, wenn du gehst! Vielen Dank jedenfalls für deinen Erfahrungsbericht.

    Wenn die Hibbeligkeit hauptsächlich an dir gelegen hätte, hätte die Fütterungsumstellung wohl kaum so einen Unterschied gemacht...

    ...und nur weil viele Leute was auch immer behaupten, muss da noch lange nichts dran sein.

    Mir haben übrigens jetzt schon zwei Trainerinnen gesagt, dass ich das sehr gut mache und meine Ruhe im Umgang mit Willi gelobt (da hat er mir schon viel beigebracht :D ). Hilft aber auch nicht viel :ka:

    Bei uns ist es ja wie gesagt auch so wechselhaft, manchmal ist der Hund ein Traum, dann dreht der wieder wochenlang am Rad. Deshalb frage ich mich schon, ob es eben etwas Körperliches sein könnte. Nicht das mein Training perfekt wäre, aber ich verhalte mich schon recht konstant zumindest.

    Ist bei uns ähnlich. Dienstag hat meine Trainerin mich auch für mein Timing und meine Ruhe gelobt. War für mich auch nicht einfach, musste das intensiv lernen, hatte noch nie so einen scharf beobachtenden Hund, der so schnell (vor allem unerwünschte) Verhaltensketten bastelt. Ich hab mich sehr gefreut und dennoch weiß ich, dass mein näheres Umfeld, die uns immer mal draußen erleben dürfen, das absolut nicht so sehen.

    @Srinele hey, nimms nicht persönlich :streichel: . Kam vllt schroffer rüber, als es gemeint war, mich hats auch gestört. Ich habe auch Vieles gemacht mit dem Emil und mache noch. Da wird man dünnhäutig und kann sowas nicht vertragen.
    Selbst in der Familie, wo ich auch immer viel Rückhalt habe, gibt es manchmal Nerv wegen Emil und das verletzt mich besonders und bringt mich auch auf die Palme. Vor einigen Monaten wenn Emil wilde Bellanfälle vor dem Gassi hatte sagte mein Mann jedes Mal: "Stell´s ab". Das hat mich so sauer gemacht, ich war kurz davor ihm eine zu scheuern, also meinem Mann. Ich habe mich in dem Moment vor meinem eigenen Aggressionspotenzial gegruselt.
    Jetzt habe ich da deutlich mehr Zen rein gebracht ;) . Ich kanns nicht abstellen. Fertig. Und der Hund regt sich auf und wird immer heftiger, wenn ich mich aufrege. Geht also nicht.
    Ich bin jetzt, auch wenn sichs kitschig anhört, mehr bei meinem Hund. Und das tut uns beiden gut.

    Nein @physioclaudi du warst von mir nicht gemeint. Klar bringen die jeweiligen hunde die hibbeligkeit einfach mit es gilt eben ihnen beizubringen das sie sich auch mal zusammen reißen müssen. Und wie man ihnen beibringt sich zu konzentrieren und da sehe ich einfach in der Hundeschule so oft das die Leute insgesamt umso schneller werden umso schneller der Hund wird und da ist es wichtig dem Hund durch die eigene Ruhe Ruhe zu vermitteln.

    Gestern in der Stunde hat eine Freundin kurz mit meinem hibbel gearbeitet und Murphy hat den totalen Clown gemacht allein wie schnell sie gesprochen hat hat ihn schon aufgedreht. Ich hab dann gleich dieselbe Übung mit ihm gemacht und er fuhr sichtlich runter hat sich wieder konzentriert und dann ging es.

    Und ja auf einer der ersten drei Seiten stand was von: fällt es nur mir auf oder sind hier vor allem unkastrierte rüden.
    Finde ich einfach dumm solche Kommentare.

    Ja, Emil muss mehr lernen sich zusammen zu reißen, bzw. eben runter zu kommen. Er schafft es nur schlecht Reize zu verarbeiten tja und irgendwann sind die Löffel dann weg.

    Ich finde den Rüdenkommentar nicht dumm. Warum denn? Man überlegt doch logischerweise hin und her, was der Grund sein könnte. Habe ich auch beim Emil. Er ist der einzige Rüde in seinem Wurf. keine seiner Schwestern ist so drauf wie er. HH alles richtig gemacht im Gegenteil zu mir? Kann natürlich sein. Da aber auch Ersthundehalter dabei sind glaub ich das nicht so recht. Eine seiner Schwestern fährt mit Herrchen zu Motorradtreffen. :shocked: Emil würde nen Herzinfarkt bekommen, nachdem er alle Maschinen versucht hat zu jagen. Da habe ich auch drüber nachgedacht, ob wir ein Rüdenproblem haben. Dennoch versuche ich es weiter mit Erziehung und das macht Hempel ja auch. Dennoch ist es doch wohl logisch, dass man auch in diese Richtung denkt.

    Glaubst Du warst gemeint mit den Medis? Wegen Tryptophan? :headbash: Ok, dann bin ich auch jemand der versucht seinen Hund zuzudröhnen. Nur habe ich momentan noch keine geeignete Waage :hust:
    Ich würde behaupten Emil hat nicht wirklich viel Mist in seinem Leben erlebt. Einmal ist er als Welpe in eine tobende Junghundegruppe geraten, in der ersten Welpenstunde, die Junghunde waren auf dem gleichen Platz und alle so Labbikaliber. Da hatte er solche Angst, dass er pipi gemacht hat. Ist fast die einzige doofe Erfahrung. Einmal noch von nem Briard niedergemacht, auch als ziemlich kleiner Pups, dann kam nichts Doofes mehr.
    Dennoch ist er umweltunsicher, fürchtet sich vor Menschen, die keine Hunde haben und scannt permanent die Gegend, ob ihm gleich was ins Genick springt. Also an der Straße, im Wald nicht.
    Zuhause ist er ruhig und entspannt, einzige Ausnahme ist der Staubsauger. nunja.

    Wenn er entspannt ist, das kann auch in ruhiger Minute im Wald sein, definitiv aber besonders auf dem Hundeplatz (Einzelstunde), dann kann er sehr konzentriert mitarbeiten und will das auch insgesamt. Bellt dabei nicht, gerade free shapen liegt ihm sehr. Er probiert gerne herum und freut sich, wenn er was rausgefunden hat. Er hat also durchaus Momente in denen sein Kopf und dessen Inhalt verfügbar sind.

    Ehrlich gesagt hab ich mich derartig an den dauerhaft unter Strom stehenden Caspar gewöhnt, dass Sunny nicht wirklich das Traumweiblein ist. Sie ist so laaaaahm, manchmal hab ich das Gefühl, ne Tigerente hinter mir her zu ziehen. Aber macht nix, sie passt hervorragend zu meinem Freund, wohingegen Caspar und ich eine gewissen Rastlosigkeit und niedrige Frustrationstoleranz teilen. Ausrasten tun wir auch beide ab und an, von daher kommen wir gut miteinander aus. Erziehungstechnisch sicher suboptimal, aber hey, wir teilen immerhin die gleichen Macken.Ich könnte mir vorstellen, dass es auch wirklich ne Rassefrage ist zum Teil. Gerade bei Jagdhunden hat man ja öfter mal diese extreme Energie. Persönlich ist "nervös" auch nicht das Wort, das mir als Beschreibung einfallen würde, eher das Beispiel der gespannten Feder.
    Schilddrüse wurde untersucht, unterer Normbereich. Er bekommt derzeit Medikamente, allerdings ist die Auswirkung gleich null, von daher werde ich sie absetzen. Der Tierarzt hatte das auch schon prophezeit, mit dem fiesen Seitenhieb, dass Medikamente kein Training ersetzen würden. Ach was....

    Vielleicht bin ich verrückt, aber wir werden dieses Jahr mit Agility anfangen, weil ich glaube, dass das ein gutes Ventil für seine Energie darstellen könnte. Witzigerweise ist Caspar beim Hundesport nach ner Weile recht entspannt, solange er nicht dran ist. Er schnüffelt vor sich hin, bettelt um Leckerchen oder guckt einfach nur den anderen Hunden zu. Von daher mache ich mir bzgl. des Agis auch keine Sorgen.

    Soso, Jagdhunde denkst du? Ich würde das gerade mal für die Hütis unterschreiben xD . Denke aber es gibt in den meisten Rassen Vertreter, die von ihrem speziellen Trieb viel mitbringen.
    Und Emil und ich teilen auch gewisse ...nunja...Tendenzen :hust: . Jedenfalls bringt er mir gerade bei seeeehr auf meine Impulskontrolle zu achten |)