Beiträge von kikt1

    Ich finde es aber auch krass einen Mann zu heiraten, mit dem man noch nie Sex hatte und vermutlich auch nie haben wird. Aber vielleicht ist der Freundin das auch nicht so wichtig? :ka:
    Und ansonsten könnte ich persönlich mir nicht vorstellen, von einem Mann abhängig zu sein. Gerade die Hausfrauen, die eben überhaupt nicht arbeiten und nur vom Geld des Partners leben..neee, das wäre überhaupt nichts für mich.

    Abgesehen vom Geld würde ich mir auch blöd vorkommen, wenn der Mann ne Firma leitet und ich selbst nur die Wäsche mache, die Wohnung sauber halte und das Kind erziehe. Aber das ist halt nur meine Meinung, viele haben ja überhaupt kein Problem mit einem viel "schlechteren" und anspruchsloseren Job.

    Ich hätte mal mitzählen sollen, wie oft ich hier im DF schon gelesen habe, dass die Frauen erst ihren Mann fragen müssen, ehe sie etwas kaufen.
    Kann ich - bei einem gemeinsamen Konto . noch verstehen, wenn es um ein neues Auto geht, aber in Bezug auf Hundezubehör oder Tierarzt??

    Ich muss dann immer ganz schnell flüchten, ehe ich explodiere.

    Ich bin für das Einheitsgehalt. Eine soziale Utopie zwar, aber Lohn nach Leistung gibt es doch in der Realität sowieso nicht. Was genau ist denn Leistung? Leistet der Hotelbesitzer mehr als das Zimmermädchen/der Kellner? Das bezweifle ich. Wirklich viel Geld verdient doch fast keiner mit harter Arbeit. Und wer seine Kinder (gut) erzieht, leistet auch (und verdient überhaupt nichts). Wozu habe ich aber Kinder, wenn ich sie von Fremden erziehen lasse? Sind Kinder so langweilig, dass man sie lieber delegiert und sich für die "Karriere" ausbeuten lässt? Und das ist dann emanzipiert?
    Das gilt ja auch für Männer. Was habe ich von einer Familie, die ich nur am Wochenende sehe?

    Dann werden sie auf Ehegattenunterhalt verklagt. :DIch glaube, ein kluger Mann hat aber wenn, dann eh lieber heimliche Affairen als nur noch den Zahlvater zu spielen. Die meisten Scheidungen werden ja bekanntlich von Frauen eingereicht. Nämlich dann, wenn die Seitensprünge aufgeflogen sind. :D

    Einheitsgehalt finde ich schwierig. Es gibt einfach Jobs die macht man halt so und es gibt Arbeit, die macht einen kaputt, bzw braucht jahrzehntelange Ausbildung und Erfahrung, um sie überhaupt machen zu können. Da sollte man dann auch so viel verdienen, dass man anschliessend idealerweise gar nicht mehr arbeiten muss.
    Warum allerdings der Leiter eine Sparkassenfiliale mehr verdient als unsere Bundeskanzlerin verstehe ich nicht so ganz.

    Ich bin aber sehr gespannt, was die Finnen für Erfahrungen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen machen. Das ist mMn ein super Konzept. Ich würde mir da nur Sorgen über eine Inflation machen.
    Das Argument, dass dann keine mehr arbeiten geht, finde ich eher mau. Viele Leute vereinsamen ohne Arbeit und/oder werden krank. Ich würde wahrscheinlich auch nie komplett aufhören zu arbeiten, auch wenn ich nen Lottogewinn auf der Bank hätte. Ich hätte dan einfach Angst, mental total abzubauen.

    Bemerkenswert blöd ist der Mann einer Freundin.

    Sitzen gestern zusammen und hören, dass das US Gericht Homoehen gleichgesetzt hat.
    Ich finde das gut und sag das und da meint er "Statt das sie die Kranken mal therapieren lassen!". :shocked:
    Ich bin echt entsetzt, zumal ich weiß (von den beiden in einem ruhigen Gespräch vor Wochen), dass er noch nie in seinem Leben Sex hatte und auch mit seiner Frau nicht schläft.
    DAS finde ich doch sexuell viel kranker wie Homosexualität! :rotekarte:

    Ich tippe da mal so spontan auf jemanden, der im Grunde homosexuell ist, aber so konditioniert ist, dass er es nicht zulassen kann

    Du hast Recht, das Beispiel ist tatsächlich sexistisch. Ich habe es wahrscheinlich gewählt, weil in meiner weiteren Umgebung es halt immer genau so rum statt und nicht andersrum. Wobei die meisten Trennungen auch einvernehmlich waren.


    Ok, der allgemeine Konsens hier ist dass Frauen komplett frei in ihrer Entscheidung sind und die Folgeerscheinungen wie weibliche Altersarmut und sinkende Geburtenraten allein das Ergebnis unserer Individualität. Auch das häusliche Gewalt zu einem riesigen Prozentsatz gegen Frauen geht, wäre dann reiner Zufall.

    Ich bin anderer Meinung und es deckt sich auch nicht wirklich mit dem was ich um mich herum beobachte, aber wir müssen uns da ja auch nicht einig werden.

    [spoiler]Genau. Frei in die Altersarmut gehen.

    So zu tun als sei die Entscheidung zu Hause zu bleiben eine komplett individuelle ist einfach naiv und genau dass das so viele Frauen glauben, beweist, wie sehr unsere Gesellschaft noch in alten Strukturen steckt.

    Wir leben nicht auf einer einsamen Insel. Wir sind Teil eines Systems und man kann ganz klar an Fakten beweisen, wer in diesem System das Geld hat, die Entscheidungen trifft und die Medien kontrolliert. Und das sind mit einer sehr, sehr grossen Mehrheit Männer - und zwar die mit weissen, heterosexuellen und nciht behinderten.

    Wir wachsen auf umgeben von Medien. Warum sind denn so viel Mädchen essgestört? Weil sie es frei und individuell entschieden haben?
    Wohl eher nicht.
    Sie wollen einem Ideal entsprechen - und das Ideal für Mädchen in dieser Gesellschaft ist: dünn, hübsch, charmant und bitte nicht schwierig.
    Aktuell gibt s einen irrsinnigen Prinzessinenwahn bei kleinen Mädchen. Die Klamottenabteilungen sind knallvoll mit Kleidchen im Disney-stil. Wir sind ja emanzipiert und deshalb müssen wir uns keine Gedanken mehr machen, was genau wir unseren Töchtern für Ideal vermitteln. Keine Frau liest mehr das Buch 'Der Cinderella-komplex' - dabei müsste es eigentlich Pflichtlektüre sein.

    Wieso haben den Frauen tendenziell die schlecht bezahlten Berufe? Weil es die Jobs sind, bei denen man Teilzeit arbeiten kann (Auf den Quatsch mit dem Hochofen gehe ich jetzt nicht ein. 1. arbeiten keine Frauen an Hochöfen, 2. sind die MEhrzahl der deutschen Jobs Bürotätigkeiten und 3. müssten dann Rollifahrer, Diabetes erkrankte und alle die anderen Menschen, die physisch 'schwächer' sind auch weniger verdienen. Na viel Spass bei den Gehaltsverhandlungen. Im übrigen kannst Du gerne mal mit einer Kamerafrau Armdrücken machen, um Dich zu überzeugen, wie schwach die sind)
    Warum entscheiden sich Frauen für Berufe mit Teilzeitoption? Weil sie die Möglichkeit haben wollen zu Hause zu bleiben. Und dann ist das Kind da und - was für eine Überraschung - der Vater verdient viel mehr und wird deshalb zum Brötchenverdiener.
    Was macht ihr denn, wenn Eure Ehemänner Euch für eine jüngere Frau verlassen? Die grosse Mehrzahl aller Ehen wird geschieden, es ist also ein berechtigte Frage.

    Müsst ihr dann umziehen, weil ihr die Wohnung alleine nicht bezahlen könnt? Das ist im Prenzlauerberg bei den 'Latte-Macciato-Müttern übrigens ein Riesenproblem, dass es schon in verschieden Tageszeitungen geschafft hat.

    Wer bezahlt das Auto? Den Urlaub?
    Und von was lebt man, wenn man zu alt ist, um noch irgendwo einen Job zu bekommen?[spoiler]

    Ich weiss mittlerweile einiges merh über Fluoxetin als früher. Mein Ex fing wieder an es zu nehmen als wir zusammen war und zuerst war ich völlig aufgebracht deswegen.
    Dann hat sich meine Meinung dazu schon sehr stark geändert.

    Das Medikament verhindert, dass Serotonin unter einen gewissen Pegel sinkt. Der Patient fühlt sich nicht gross anders und benimmt sich auch nicht soooo viel anders, aber bestimmte psychische Störungen (OCD, Depression9 werden weniger und nehmen weniger Raum in dem Leben ein.

    Dosierung und genau Zusammensetzung funktionieren aber nicht bei jedem Menschen gleich. Auch Nebenwirkungen gibt es bei den einen eher als bei anderen, deshalb muss man halt ausprobieren, was am besten passt.
    Letzteres stelle ich mir bei einem Hund recht schwer vor, denn er kann sich ja nicht mitteilen.
    Allerdings ist ein Hund, der von Haus aus etwas 'gestört' ist - also z.B. ein Angsthund oder ein Hund mit gewissen Deprivationsschäden ja in einer ähnlichen 'Gedankenschleife' gefangen wie ein MEnsch mit OCD (Zwangsneurosen), deshalb finde ich Medikamente in so einem Fall keine schlechte Idee - zumindest wenn die konventionellen MEthoden ausprobiert wurden und nicht wirklich was bringen.

    Das finde ich eine seltsame Ansichtsweise.Es ist heutzutage LUXUS, daheim bleiben zu können und sein Kind nicht vom ersten Geburtstag an bis quasi zu seinem Auszug fremdbetreuen lassen zu müssen.
    Bei den wenigsten Familien gibt es das Modell wie von Dir beschrieben noch.
    LG von Julie

    Ich hab es überspitzt formuliert, aber ich bilde mir das Wohlstandsgefälle nicht ein.

    http://www.bmfsfj.de/doku/Publikati…ueberblick.html

    Und das kommt vor allem daher, dass Frauen insgesamt weniger arbeiten und dazu in schlechter bezahlten Jobs, welche sie wiederum haben, weil sie oft nur halbtags arbeiten können.


    Und um mich herum sind überall nur halbtags oder so hobbymässig arbeitende Frauen. Vielleicht ist das ja ein Großstadtphänomen? Es hat hier auch einen Namen 'Latte-Macchiato-Mütter'
    Es mag ausserhalb von Berlin anders aussehen, aber die gesamtdeutschen Zahlen sind trotzdem deprimierend - und das Resultat ist halt unter anderem auch die neidrige Geburtenrate.