ZitatEs ist so schade das verantwortungsvolle Zucht so in die Kritik gerät.
Was machen denn z.b. die Hirten in den Abruzzen mit ihren Maremmaner Hirtenhunden. Dort findet ebenso eine Auslese statt. Ohne Datenbanken, Zuchtverbände oder Genpool. Der beste Hüter wird mit der besten Hüterin verpaart. In allen Arbeitslinien ist das so. Es findet keine natürliche Auslese statt. Der Hirte bestimmt wer sich mit wem verpaart. So war es vor Jahrhunderten und so ist es heute noch. Schaut euch die Azawakh an. Auch dort findet eine Selektierung durch die Besitzer statt. So ist es doch überall auf der Welt wo Hunde bei Menschen leben. Der Mensch bestimmt wer leben und wer sich fortpflanzen darf. Und da handelt es sich um Naturvölker. Ich kann die Gedanken der freien Hundewelt nicht nachempfinden. In grauer Vorzeit hatten Hunde ihre Aufgaben auf den Höfen. Nur nach dieser Arbeitsleistung wurde verpaart. Dieses hat sich heute in Verbände kanalisiert.
Also, ich guck ja alle 10 Seiten mal in diesen thread aber das Italiener als Naturvolk zu bezeichnet werden hat mich laut auflachen lassen. Hab damit doch glatt meinen Mischlingswelpen vom Hobbyzüchter geweckt.
Sind die meisten Hundekrankheiten nicht das Resultat von jahrhunderterlanger Hundezucht?!? Ich habe mal einen sehr kritischen BBC Beitrag zur britischen Hundezucht gesehen. Da wurden auch die Zeichnungen gezeigt, mit denen die Viktorianer bestimmt haben, wie z.B. ein Basset Hound auszusehen hat. Sah aus wie das was er mal war: ein amtlicher Jadgdhund. Mit den 'geschmolzen' aussehenden Hunden, die über ihre eigenen Ohren stolpern hatte das nix zu tun. Ein Züchter war entsetzt angesichts des Bildes und meinte ein Hund, dem die Haut nicht über die Ellenbogen quillt sei kein anständiger Basset und solch einen Hund (wie das 'Original') würde er nie zur Zucht zulassen. Keine Ahnung, wo da historisch was schiegelaufen ist, aber ich glaube von den paar Hunden, die ich kenne ist keiner ohne gesundheitlichen Probleme.