Beiträge von kikt1

    Was auch geht: einfach mal auf Google Maps in einer netten Gegend nach den kleinen, blauen Bahnhofszeichen schauen. Um München herum gibt es ja großartige Ausflugsziele und wenn man eine Stadt gefunden hat dann googelt man da mal bei Tripadvisor o.ä nach netten Pensionen, Ferienwohnungen oder Forsthäusern.
    zB hab ich eben geguckt, was gibt an Wasser in der Nähe München -> aha Chiemsee -> ok Prien hat nen Bahnhof -> Forsthaus Prien gegoogelt und auf der ersten Seiten war unter anderem das http://www.bestfewo.de/ferien/chiemsee/detail/hund.html

    So habe ich die letzen Sommer nach Seen im Berliner Umland gesucht zu denen man mit Öffis kommen kann.

    Auch gut: einfach bei Google Hotels xyz eingeben und dann auf die Map klicken. Da sieht man sofort was wo wie nah an einer Bahnstrecke oder see oder oder liegt.

    Solch eine Studie würde sicherlich ganz schnell bei einer Korrelation zwischen "Großstadthund" und "Haushaltsgröße/Anzahl der Personen im Haushalt" ankommen.


    Vielleicht, wobei in meinem Bekanntenkreis sich allerdings laute Paare mit Hund befinden. Singles mit Hund sind da echt in der Minderzahl.

    Zu der Überforderung: Was GENAU überfordert den Hund da? Dass er keine Entscheidungen treffen soll, weil er dadruch verzogen und gestresst und evt auch agressiv wird, ist klar. Aber genau deshalb macht man ja Hudnesprot: damit der Hund eben was hündische zu tun hat und nicht nur zu Hause zwischen lauter Spielzeug liegt.
    Und kennt jemand persönlich einen Hund, der zu viel Aufmerksamkeit und Geknuddel leidend erträgt? Ich irgendwie nicht - und es gibt ne Menge Großstadthunde in meiner Umgebung, von denen kein einziger als Nutztier angeschafft wurde. Ob Schoß-, Jagd-, Schlitten- oder Hütehund (bzw Mixe aus allem): Wenn es denen zu viel Trubel wird, legen die sich allesamt irgendwohin hin und pennen.

    Sorry für das späte einklinken, bin eben erst über den thread gestolpert.
    Ich hab die letze Seite gelesen und den Eingangsost und Retriever kam mir da auch als erste in den Sinn. Ich kenne eine Golden Retrieverin (schlank, lebhaft, sehr sportlich und eher dunkel, kein tumber Eisbär) dessen Frauchen ist Erzieherin und lebt in wechselnden Kinder- und Jugendlichen WGs.
    Ausbildung hat die Hündin null, macht aber alles super mit. Auch an Beschäftigung: alles geht, nix muss. Ein Spitzenhund und perfekt für das wuselige Leben, dass sie führt.
    Für meinen Pudel/Sheltiemix, wäre so ein Leben ein Katastrophe. Die Kombi niedrige Reizschwelle des Hütehundes plus Einpersonenhund-mentalität von beiden Seiten ginge in lauten, wuseligen Kindergruppen gar nicht.

    Auf einen entsprechende Therapiehundsuche und -erziehungsthread bin ich sehr gespannt.

    Hmmm... "Nicht-Tierhalter" sind Deiner Meinung nach also generell unempathisch und können grundsätzlich nicht verstehen, dass Tierhalter eine persönliche Beziehung zu ihrem Tier haben? ;)

    Ich denke mal, dass viele "Nichttierhalter" sich so einen Artikel gar nicht durchlesen werden und die, die es tun, werde zu einem möglicherweise großen Prozentsatz denken und reflektieren können.
    In einigen Dingen sehen sie vielleicht den Nachbarn mit seinem Hund wieder oder erkennen die Kinder der Schwester mit den Hamstern, werden aber doch nicht gleich auf alle Tierhalter schließen! (Und in einigen der beschriebenen Dinge findet doch jeder irgendjemanden wieder, ein kleines bisschen sogar sich selber ;) )

    Und diejenigen, die das tun hatten auch vorher schon eine vorgefertigte, festgefahrene Meinung, die sei ihnen ja auch gestattet, solange sie damit keinem Tier schaden :)


    Na ja, wenn man sich hier so durchliest, was sich manche HH nach dem Tod ihres Hunde anhören müssen, merkt man, dass viele die intensive emotionale Bidnung, die man zu einem Hund haben kann, nicht verstehen.
    Klar, wenn ein Hund die Rolle eines alleinigen Kindersatzes oder Partnerersatzes erfüllen muss, ist das evt. nicht gut und überfordert ihn wahrscheinlich.
    Aber ich z.B. bin nun mal richtig glücklich, wenn mein Hund glücklich ist - und deshalb versuche ich Dinge zu machen, die dafür sorgen, dass der Hund mit strahlendem Gesicht über die Wiese gallopiert. Die Pudelbesitzerin macht zwei Mal die Woche mit ihrem Hund Hundesport - und zwar beides Sachen, wo man 90% der Zeit nur rumlatscht oder -steht. Was daran einen klugen Hund wie einen Pudel überfordern soll, verstehe ich nicht ganz.
    Wenn der Artikel sich nur auf Käfighaltung beziehen würde, wäre der Titel angemessen, aber auch da muss man sagen, dass sich vieles eher verbessert hat. Ich kenne keine Zoohandlung, die heute noch ein Meerschweinchen und ein Kaninchen zusammen verkaufen. Das war 'früher' (dem grandiosen, bodenständigen und ach viel besseren Früher wo ich mich immer frage ob damit Weltkrieg 1, Weimarer Republik, Weltkrieg 2, kalter Krieg, Tschernobyl oder die Zeit nach 9/11 gemeint ist) aber eher noch schlechter.

    Interessanter wäre ein Artikel, warum so viel mehr Großstadtmenschen sich heute einen Hund anschaffen und warum wir es überhaupt nötig haben, unsere Hunde als emotionale Krücke zu benutzen.

    (Übrigens: mein Hund ist durchaus auch angeschafft als Kindersatz und Antidepressivum und das funktioniert wunderbar. ICH bin allerdings die, die emotional abhängig ist und sich durch Hund teilweise selbstverwirklicht. Ich glaube nicht, dass das meinem sehr verschmusten Hund ihre Rolle als Frauchenglücklichmacher irgendwas ausmacht. In den seltenen Fällen, wo sie wirklich mal ihre Ruhe haben will, geht sie einfach in einen andern Raum und pennt da)

    Ich glaube, das ist eher so in der Kategorie 'Ach, das sind ja Zwillinge'
    Ich bin mir sicher, die Eltern sind sich völlig im klaren, dass sie Zwillinge haben, auch ohen Bestätigung von aussen, aber man sieht es halt selten und da kommen dann leicht deppige Kommentare.

    Da ich gerade so schlechte Laune habe, habe ich mich mal selber aufgeheitert mit diesem video. Das bemerkenswerte ist mMn die Katze mittendrin!

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    Handy Lesezeichen

    Habe derzeit leider nix bemerkenswertes beizutragen.

    Obwohl doch,ein Satz der nervt tierisch, bin ja schwanger,und hab auch schon ein Kind,und immer wieder kommt:

    "Und was ist mit den Hunden?!"
    Grr,was soll die absolut bescheuerte Frage?


    Hunde sind der natürliche Feind des Kindes, wusstest Du das nicht? Deine Kinder werden sterben, wenn Du die Hunde nicht abschaffst - steht so in jeder ZEitung. *eyeroll*

    Ich bin letztens von einer Mutter fürchterlich angebrüllt worden, weil mein Hund sich vor dem Roller ihres Sohnes gegruselt hat und ihn angebellt hat. Dazu muss man bemerken, dass das Kind fast 30 Meter entfernt war (ja, ich hätte die Kröte abrufen sollen, aber ich hab nicht geschnallt, dass da oben am Abhang ein Kind steht. Ich dachte es ist einer der vielen Drogendealer im Park und war ja eh am weitergehen) Meine Güte, war das ein Theater....

    Mein Hund ist knapp 40cm gross und stand ca. 30 Meter weit entfernt, aber 'bedrohte ihr Kind'.
    Pro Jahr sterben ca 20 Menschen an Bienenstichen. Es wundert mich, dass Helikoptereltern überhaupt noch die Wohnung verlassen. (Obwohl...55 starben 2005 in der Badewanne. Zu Hause ist es auch gefährlich)

    Au weia, ist das schlechter Journalismus...
    Ein reisserischer Titel, der nicht wirklich was mit dem Inhalt zu tun hat, ein polemisches Wettern gegen Alles-Mögliche und schlampige Verwendung von Zahlen. (Ja, wir geben viel mehr für Hunde heutzutage aus als früher, aber wir geben insgesamt viel mehr Geld aus für unsere Hobbies und haben auch viel mehr Hunde im Land).
    Gut, die Klientel der Zeit sind so Leute wie meine Geschwister: Bildungsbürger, die ihre Kinder zwar früher dauernd in dn Zoo geschleift haben, aber mit Haustieren absolut nix anfangen können. Die lesne so was und freuen sich in ihren Meinugnen bestätigt zu werden.

    Die Kritik an überzüchteten Hunden ist mMn absolut berechtigt, hat aber nix mit der heutigen Zeit zu tun. Qualzucht betriebt man seit Jahrzehnten - heutzutage fangen die Züchter eher an verzweifelt zurück zu rudern.
    Das mit den Kleinetieren finde ich auch einen guten Einwand.

    Aber ich wette eine Flasche Rotwein, dass Frau Meyer-Timpe keinen Hund besitzt und auch keinen aus allernächste Nähe kennt.


    ...

    Bitte keine Diskussionen über Sozialisation und warum man nie einen so aufgezogenen Hund nehmen sollte - ich hab diesen Hund aus dieser Blutlinie und diesem Kennel ganz bewusst ausgewählt, auch im Wissen um die Aufzucht, unter anderem eben deswegen, weil die Züchterin Wert auf ein 1A-Wesen legt.
    Ich hab genau das bekommen was ich mir erhofft hab. Auch ohne Bällchenbad, Sozialisierungsspaziergänge und Welpenschule ist dieser Hund, der frisch aus der finnischen Wallapampa kommt, freundlich und offen gegenüber Mensch und Hund und neugirig und mutig gegenüber seiner sonstigen Umwelt.
    Gute Gene eben. Für mich wesentlich überzeugender als ein Hund, dem man erst seinen Namen vortanzen und singen muss, damit er umweltsicher wird.

    ...


    :lachtot:

    Man merkt, dass Du hier im Forum schon etwas länger mitmachst.... *gg*

    Ich hab meinem Hund auch erst spät 'Sitz' beigebracht und vor allem weil einfach jeder will dass der Hund es kann und sich nen Ast freut, wenn der Hund es macht.


    Zum Thema kluger Hund: Mir glaubt auch immer kaum jemand, dass ein sehr intelligenter Hund total nervt. Oder zumindest nix für faule Besis ohne jedweden Hundesportehrgeiz (wie mich zum Beispiel) sind.


    Das war bei Dir doch noch nie anders...

    So Leute, ich hab gerade die schrägste Geschichte von allen zu bieten. Leider nicht besonders lustig für die meisten beteiligten.
    Vor drei Tagen werde ich morgens früh geweckt mit der Erzählung, dass der Besitzer der kleinen Filmschule für die ich immer wieder arbeite, im Ausland untergetaucht ist und seinen sechsjährigen Sohn mitgenommen hat. Er ist Verschwörungstheoretiker (das wusste ich) und wohl der Meinung, dass wir kurz vor einem Atomkrieg mit Russland stehen (das wusste ich nicht)
    Nu isser weg, keiner wurde bezahlt (ich wollte von dem Geld eigentlich im März leben. Jetzt muss ich wahrscheinlich meine Eltern anpumpen - in meinem Alter!), keiner sonst hat Zugang zu den Konten, ein Kurs ist gerade im vollen Gange und die Schüler sind für den teilweise aus Indien (!!) angereist.
    Hossa!

    Die arme Mutter. Neben deren Terror sind meine Geldprobleme echt pillepalle.