Ich merke, ich kapier die Technologie noch nicht ganz. Ich verstehe wie ein Scherkopf funktioniert - nur wie man damit unterschiedliche Längen bekommt, ist mir noch nicht klar. ICh muss mir das mal live ansehen - und auspribieren.
Aber ich denke, wenn ich erst mal diverse Ecken in das Fell meines Hundes gehackt habe, werde ich es irgendwann kapieren 
Das Prinzip ist Folgendes
Ein Scherkopf ist prinzipiell erstmal dieses Metallkonstrukt in dessen Mitte sich die Klinge befindet. Vorne hat man so kleine Zinken dran, je länger die sind umso länger bleibt das Fell, bzw je näher das Schneidblatt ans Haar kommen kann umso kürzer wird es.
Die Dinger die man auf den Scherkopf aufsteckt sind Scheraufsätze/Scheraufsatzkämme. Indem man diese aufsetzt verlängert man die Distanz zwischen Scherblatt und Fell, die erweitern also quasi diese kleine Zahnung vorne am Scherkopf.
Bei den meisten Schermaschinen ist der Standardscherkopf sehr kurz, bei manchen Maschinen aber verstellbar ( da gibt's dann einen kleinen "Schieber" dran der das Schneidblatt dann weiter vor oder zurück schiebt, dadurch ist man dann meistens variabel zwischen einer Länge von circa 0,5 bis 3 mm, gibt da aber Abweichungen ). Verstellbar sind meistens die mittelgroßen Maschinen. Ganz kleine Schermaschinen bspw lassen sich meist nicht verstellen und haben einen super kurzen Scherkopf ( sprich so um die 0,3 mm rum), diese sind häufig aber auch eher für den Einsatz in der Tiermedizin gedacht ( sprich um Bereiche frei zu scheren bspw um Wunden zu reinigen, einen Venenzugang zu legen, operieren zu können oä ), bzw Ansonsten um sehr kleine und enge Bereiche scheren zu können ( bspw den Raum zwischen den Ballen von sehr kleinen Hunden, wobei ich die dafür meistens zu kurz finde ).
Die kleinen bis mittleren Geräte ( die oft den Verstellbaren Scherkopf haben ) sind für Detailschuren gedacht. Also bspw um die Ohren frei zu scheren, Bereiche im Gesicht oä ( da eben, wo man möchte dass das Fell sehr kurz wird, aber nicht nackig - so als Beispiel braucht man da bei nem Zwergpudel oder Zwergschnauzer eher 1,5 bis 2 mm, bei nem Großpudel oder Riesenschnauzer oft eher 3 mm, daher macht es Sinn dass für diesen Zweck der Scherkopf auf sehr minimaler Eben verstellbar ist ).
Die großen Maschinen sind für den ganzen Körper gedacht. Daher arbeitet man dort auch über Scherköpfe in verschiedenen Längen oder eben verschiedenen Aufsteckkämmen/Scheraufsätzen die man relativ leicht gewechselt bekommt ( da gibt's an sich auch Tendenzen - hab ich ne Aesculap Favorita dann kaufe ich verschiedene Scherköpfe ( is übrigens sehr teuer, sowohl das Gerät selber als auch die Scherköpfe, daher mMn für den Privatgebrauch bissl too much ), hab ich bspw eine Heininger Saphir geht die ganz wunderbar mit diesen Aufsätzen ( auch ein recht teures Modell, aber Leistungsmäßig und von der Haltbarkeit her is das ein richtig gutes Schermaschinchen ).
Und wichtig is natürlich außerdem- wenn man Scherköpfe oder Aufsätze kauft, muss man schauen ob diese auch für die jeweilige Maschine passen. Jede hat andere Abmessungen ect, deshalb muss das getreu des Modells sein, sonst passt es nicht drauf ;D
Zur Hilfe um raus zu finden wie lang das alles ist, stehen Nummern drauf. Diese Nummern sind die mm-Angaben. Scheraufsätze/-kämme sind oft auch mit verschiedenen Farben versehen, damit man nicht nach ner mikrig kleinen Nummer suchen muss ^^