@Stupsichen Hatte ich nicht gesehen, sorry.
Also je nach Menge der Unterschriften kann so eine Petition schon einiges bringen - siehe Tempelhofer Feld.
Und Klagen können sowieso was bringen, denn nur weil Politik beschliesst, etwas zu tun, heisst es nicht, dass es auch rechtens ist. Deshalb ja wohl auch diese komische Begründung mit der Gesundheit.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich für die Kommentare einiger Hundebesitzer schon ganz schön fremd geschämt habe. Dann bin ich heute noch an zig neuen Buddellöchern in einer normalen Liegewiese vorbeigekommen und man muss leider sagen, dass es verdammt viel faule Äpfel gibt, die ihren Hund einfach machen lassen - egal wen er belästigt, egal was er kaputt macht, egal was er hinterlässt.
Da werden knietiefe Löcher gebuddelt und Frauchen sitzt auf der Bank und liest ein Buch. Es wird an Ware in Kaufhäusern gepinkelt, an Pflanzentöpfe und Schilder sowieso. Kacke liegt mitten auf dem Weg, vor einer Haustür usw usw.
Trotzdem ist es ärgerlich, dass man als Hundehalter dauernd angefeindet und ausgegrenzt wird. Es gibt kein einziges grosses Auslaufgebiet im Osten oder Süden von Berlin. Das eingezäunte Areal auf dem Tempelhofer Feld ist ein Witz.
Bei fast 150.000 Hunden in Berlin kann man auch nicht sagen: Geht alle einfach an einen Ort. Den Aufstand möchte ich mal sehen, wenn wirklich ALLE Berliner Hundehalter an einem Tag in den Grunewald gehen.
Und woher kommt diese Idee, dass alle Hunde brandgefährlich sind? Ja, es gibt mehrere Hundert Beissvorfälle im Jahr, aber im Vergleich zu anderen Unfällen ist das ein Witz. Abgesehen davon, dass auch andere Tierbisse nicht ohne sind, sind manche dieser Vorfälle frei erfunden sind. Julian hat da ja so ne reizende Nachbarin. Die hat das einfach mal so behauptet: 'Ich bin gebissen worden'. Zack, hat er für seine Hunde erst Mal Auflagen.
Sorry wegen des rant. Bin gerade etwas gefrustet.