Beiträge von 11zitrone

    ja, da gebe ich dir schon recht...man denkt immer erst an solche Dinge, wenn etwas schief läuft. Bisher war das ja alles nie ein Problem. Danke!

    Meine Strategie wäre, dass der Hund lernt, dass ihr das bewachen übernehmt. Dass heißt, dass er sich von euch kontrollieren lässt. Auch von eurem Sohn, wenn er alleine mit der Freundin kommt, muss er den Hund weg schicken können. Damit die Freundin auch alleine auf die Toilette kann ohne dass der Hund den Weg abschneidet, würde ich mit kindertürgittern arbeiten. Wenn euer Hund sich aber nicht zuverlässig weg schicken lässt und sich dann auch nicht beruhigt, muss halt ne Leine dran und er abgeführt werden. Je nach dem wie ernsthaft das Ganze ist (kann ich so aus der Ferne ja nicht beurteilen) braucht es halt einen gut sitzenden Maulkorb.

    Untypisch ist das Verhalten für einen Wachhund ja nicht. Vielleicht geht schön füttern von der betreffenden Person. Also wenn die Freundin schön käse mit bringt und vor die Füße schmeißt und ihn dabei nicht groß anschaut. Ansonsten müsst ihr dem Hund zuverlässig Anweisungen geben wie er sich zu verhalten hat.

    auch dir vielen Dank! Eddie lässt sich gut handlen und lässt sich wegschicken, das ist sicher nicht das Problem, wir müssen da jetzt halt wirklich eine eindeutige Linie fahren, das ist mir klar. Das mit dem Füttern sollte gut klappen, das werden wir auf jeden Fall probieren. :)

    ja, in die Richtung hatte ich mittlerweile auch gedacht., vielen Dank für den Input! Nein, er ist sicher kein extremer Fall, wir müssen das halt jetzt konsequent trainieren. Vielen Dank! :)

    Bei Mickey ging das nur mit an der Leine lassen, wenn jemand zu Besuch kam. Er hing da zwar nciht wie ein Berserker in der Leine, sondern legte sich auch hin und war ruhig, aber sobald jemand aufstand, wäre er schon neben demjenigen gestanden, hätten wir ihn gelassen. Er war da vielleicht nochmal ein Sonderfall, zusätzlich zum Appenzeller-Charakter. Wir haben ihn damals mit 16 Wochen von einer Dame geholt, die die Welpen in ihrer Garage hielt, nicht im Haus. Die Mutter von Mickey dagegen durfte ins Haus. Das Haus lag sehr abgelegen, viele Leute hat Mickey sicher nicht gesehen. Heute würde ich mir nie wieder so einen Hund holen, obwohl wir ihn unendlich geliebt haben und natürlich gegen keinen anderen Hund der Welt hätten tauschen wollen, aber die Voraussetzungen waren schon sehr schwierig.

    Wenn jemand einen Hund dabei hatte, war das alles kein Problem, da war Mickey ein Bilderbuchhund, hat sich auf alle Hunde individuell eingestellt und sogar kleine, verängstigte Hunde wieder zutraulich werden lassen, weil er so geduldig war. Nur eben Menschen...auf die konnte er gut und gerne verzichten. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir es nie geschafft haben, ihm beizubringen, dass wir in solchen Situationen das Sagen haben und nicht er, egal, wie wir trainiert haben. Eddie ist da grundsätzlich anders, da ist der Zugang ein ganz anderer. Zur Zeit jedoch haben wir schon das Gefühl, dass er etwas mehr Macho ist...jetzt im Frühjahr war es nicht so einfach, ihn vom Jagen abzuhalten (wir wohnen sehr ländlich und im Prinzip hüpft einem alle 5 Meter ein Fasan oder ein Hase vor die Füße, und die Rehe sind auch eher neugierig als verschreckt, das ist natürlich momentan schwierig für ihn), aber es geht. Er orientiert sich eigentlich sehr gut an uns, aber jetzt muss ich mir ein Konzept ausdenken, wie wir diese Sache regeln können.

    Die Sennenhunde sind Haus- und Hofwächter. Wachtrieb ist also Rassetypisch und dass der sich erst mit der Zeit entwickelt ist normal.


    Unsere Hündin fand als Junghund auch alle Leute super und hat sich streicheln lassen, mittlerweile betritt mal besser niemand mehr uneingeladen das Grundstück.


    Ich würde das Thema jetzt nicht an der Freundin des Sohnes festmachen, sondern Ihr müsst generell überlegen wie Ihr das handhaben wollt. Durch den ersten Hund habt Ihr ja grundsätzlich die Erfahrung mit dem Hundetyp, das ist jetzt die normale Entwicklung. Und Eddie muss jetzt eben lernen, dass er Bescheid sagen darf, wenn jemand kommt, aber alles weitere dann von Euch gehandhabt wird.

    ja, sicher, es geht ja generell darum, wie solche Situationen zu handhaben sind. Ich weiß natürlich um die Rasseeigenschaften, aber ganz ehrlich, da er sich bislang immer nur zuckersüß verhalten hat, haben wir gar nicht mehr daran gedacht, dass sich das alles nochmal ändern kann. ich finde nur komisch, dass er sich erst streicheln lässt und dann knurrt. Ich habe das schon öfter bemerkt, wenn wir unterwegs waren: er wartet ab, und wird er dann von dem Fremden eingeladen, geht er zu der Person und lässt sich streicheln, geht aber nach einer Weile zurück und fängt an zu bellen. Aber nie so aggressiv, wie ich das heute erlebt habe. Also, das war immer noch Welten von dem entfernt, was Mickey damals immer ausgepackt hat, aber trotzdem zuviel des Guten.


    Was würdest du oder ihr uns raten, wie wir hier vorgehen sollten? Wie üben wir das am besten? Erstmal nur mit Leine, sicherlich, aber wie genau? Ich bin immer noch etwas konfus, entschuldigt, deshalb fällt mir momentan null ein, wie wir das angehen können.

    also, heute Mittag war er zum ersten Mal seit über einem Jahr bei uns am Sportplatz dabei, weil da mein mann und mehrere Vereinsmitglieder einiges zu arbeiten hatten. Die Leute dort kennt er alle und war ein absolut vorbildlicher Hund, freundlich zu allen, ob groß und klein, er springt auch an niemandem hoch, lässt sich von allen streicheln und knuddeln, spielt mit den Kindern, nur Spaß, keinerlei Wachen, aber gut, das war auch nicht bei uns zuhause. Und den Sportplatz verbindet er halt auch mit Spaß und ganz vielen Leuten, die ihn von klein auf kennen und lieb haben.

    Ja, aber was machen wir denn nun mit ihm und dem Mädel? ich will nicht riskieren, dass er sie zwickt, oder Schlimmeres. Bei Mickey, unserem ersten Hund, war das einfach normal, dass der niemanden rein gelassen hat oder in unsere Nähe, vom Junghundealter an eigentlich, mit dem war echt nicht zu spaßen, aber Eddie ist eigentlich überhaupt nicht so...


    Wäre um jeden Tipp dankbar, wie wir sie ihm ordentlich vorstellen können und so ernste Situationen vermeiden können.

    Hallo,


    unser Eddie ist ein 2-jähriger Appenzeller Sennenhund mit Berner-Einschlag, der Menschen eigentlich sehr mag, weil er bis auf einmal keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht hat, und von Anfang an wirklich gut sozialisiert worden ist. Unser erster Hund war ein Appenzeller-Labrador-Mix, der charakterlich aber rein gar nicht vom Labrador hatte, sondern Appenzeller durch und durch, also misstrauisch Fremden gegenüber etc. Absolut kein einfacher Hund, umso entspannter ist das Ganze jetzt mit Eddie.


    Er kennt "seine" Leute, und wen er kennt und mag - das sind eigentlich alle -, begrüßt er liebevollst (und stürmisch...). Fremden gegenüber ist er schon etwas zurückhaltender, aber das ist ok.


    Vorhin gerade hatten wir aber eine Situation, die mich etwas erschreckt hat: die Freundin meines Jüngsten war heute zum ersten Mal bei uns. Eddie war unterwegs, als sie kam, und er hat sie quasi erst vorhin zum ersten Mal gesehen, als die beiden raus wollten.

    Er ist zu ihr gelaufen, hat sich kraulen und streicheln lassen, und hat auf einmal geknurrt. Ich konnte nicht genau sehen, was da los war, weil sie ein Stück weiter oben an der Treppen standen.


    Sie ist dann zur Tür raus, aber nicht ängstlich oder hektisch, sie hat das ganz toll gemacht, aber Eddie hat weiter geknurrt und wollte auch zu ihr, aber nicht sehr freundlich. Ich war ehrlich gesagt, geschockt, das hat er noch nie gemacht. Allerdings kennt er eigentlich jeden, der zu uns ins Haus kommt, da ist das auch kein Problem. Postboten verbellt er durchaus, wenn sie vor ihm Angst haben, kommt wirklich auf den einzelnen an. Knurren war da aber noch nie dabei.

    Ich vermute, er war überrumpelt, dass da plötzlich jemand völlig Fremder im Haus steht, den er auch nicht reingehen hat sehen, also eindeutig unser Fehler, aber ich hätte nie im Leben mit so etwas gerechnet (aber er hat sie doch sicher gerochen...). Wir haben immer gescherzt, dass da so überhaupt kein Appenzeller drin ist, aber da haben wir uns wohl getäuscht...


    Wie können wir das denn jetzt wieder "reparieren", sprich, wie bringen wir die beiden zusammen, damit so etwas nicht wieder passiert und er weiß, dass es in Ordnung ist, wenn sie hier ist. Schon seltsam, die Freundin meines älteren Sohnes, die sich eigentlich vor ihm fürchtet, weil sie generell Hunde nicht so mag, liebt er abgöttisch. Vielen Dank für ein paar Ideen!

    Ach, meiner bleibt auch noch gerne drinnen wenn wir dann zu Hause sind......... Wir sind viel unterwegs, der Hüterich eigentlich immer dabei, und das Auto (Kangoo) ist irgendwie sein rollendes Zuhause.


    Wenn wir dann heimkommen, fahr ich das Auto rein, mach die Hecktür auf - und der Hüterich bleibt einfach liegen und pooft noch 'ne Runde. Vom Stellplatz aus gibt es auch nullkommanix zu beobachten (ev. die Haustür).


    Er liebt "sein" Auto einfach und schläft gerne da drin :D

    super, dann hab ich nicht alleine so einen :) Eddie ist einfach wie Pattex, aber die Rasse ist eben auch so und so soll er auch sein, deshalb mag er auch immer mit. Beim Autoschläfchen braucht er aber dann niemand mehr ;-)

    Eine Freundin von mir lässt immer zu Hause die Heckklappe geöffnet, weil ihr einer Rüde sich da gerne reinlegt und schläft. Auch kann er von dort die Einfahrt und das Tor beobachten.

    ach, noch so einer :) Ich mach die Tür meistens lieber zu, weil er sich dann doch manchmal entscheidet, mal kurz loszuziehen, weil das Auto vor unserem Grundstück steht und dort nichts eingezäunt ist.