Beiträge von Lysaya

    Unsere Lucy hat immer wieder solche Knoten. Erst haben wir auch nur beobachtet, für eine Biopsie waren sie nicht groß genug.

    Schlussendlich haben wir uns den größten (von 7 allein im vorderen Körperbereich) rausgesucht und operieren lassen.

    Diagnose: Haarbalgtumore, aber gutartig.

    Inzwischen haben wir noch drei weitere Knoten entfernen lassen, alles ist soweit gut verheilt.

    Die beiden größten Tumore haben ihr Probleme beim Gehen gemacht (einer direkt an der Schulter, einer an der Hüfte). Sie waren inzwischen fast golfballgroß. So lange würde ich nie wieder warten.

    Wenn die Dinger jetzt noch klein sind, dann lass sie rausnehmen.

    Hat sich jemand mit den Tiefen befasst?

    Ich find die richtig gut und für mich als Solospieler genau die Mischung aus Herausforderung und Erfolg, die ich mir wünsche.

    Jetzt kann man ja über die Reise des Tiefenforschers Fortschritte sammeln, aber irgendwie klappt das nicht. Ich laufe 6er Großzügige Tiefen, kille die ermächtigten Gruppen, mache Kisten mit Schlüssel auf und finde versteckte Schätze.

    Das alles sollte mir Fortschritt geben (auch laut diverser Guides), aber ich bekomm nicht mal den ersten Abschnitt voll. Was mach ich falsch?

    Heute haben wir ihn zurück bekommen.

    Es ist so unwirklich.

    50 kg hatte er. Wir haben geweint und gelacht. Mein Ziel war, dass er nicht abnimmt, also körperlich nicht abbaut.

    Der kleine Sturkopf hat in seinem letzten Monat besser gefressen als je zuvor.

    Sein Bäuchlein war voll, als er gehen durfte.

    Ich weiß nicht, ob es „normal“ ist, sich an solche Gedanken zu klammern, aber es ging ihm gut und er musste sich nicht quälen.

    Heute bin ich total nah am Wasser gebaut 😭

    Und da entsetzt mich nicht nur die unprofessionelle Mißachtung jeglicher Sicherheit in bezug auf ihre eigene Person - es muß nämlich nicht sein, daß man sich ständig beißen läßt - sondern insbesondere das mangelnde Verantwortungsbewustsein in bezug auf andere Personen.

    "Witzig" in der Hinsicht auch der Beitrag auf Facebook vom 3. September mit dem Kangal, der den Maulkorb sowas von schief auf hat, dass der Satz "Wir finden: auch jeder nette Hund, sollte einen passenden (!) Maulkorb besitzen und dran gewöhnt sein.", völlig lächerlich wirkt.

    Und die Bilder von diesem Gelände ... Da ist ja keine Scheibe mehr heil und es wachsen Bäume auf dem Dach. O.o

    Hab da jetzt grad mal mit meinem Schneider drauf geachtet. Ich bekomme deutlich mehr Weberstoff und hab Schneiderei noch gar nicht geskillt. Also klar, keine unmengen aber hab bisschen gequestet und hab jetzt 90 Stück. 60 hatte ich glaube ich schon in den Taschen.

    Echt jetzt? o.O

    Ich hab diese Quest auf dem Koboldhügel gemacht, da löscht man ja fast die gesamte Population aus ... Das Einzige, wovon ich ausreichend habe, sind Dunkelmondkarten. Konnte schon 4 Kartenspiele zusammen setzen (Inschriftenkunde/Schneiderei)

    Ich habe die ganze Zeit über Angst gehabt, dass ich den Zeitpunkt erst merke, wenn die Luft knapp wird, wenn Bodo nur noch hustet ... er hat mir mit dem Krampf die Entscheidung abgenommen.

    Er durfte mit vollem Bauch, ein paar Keksen und fröhlich seine Reise antreten, nachdem wir ihn nach diesem schrecklichen Anfall wieder "zurück" hatten.

    Bodo musste das Gefühl von Ersticken nicht erleben. Dafür bin ich jetzt - heute - unendlich dankbar.

    Ihn schon im Januar gehen zu lassen, war keine Option. Und ich weiß, dass auch Hunde, die krampfen, noch leben können. Hier war es das Gesamtpaket.

    Es tut so verdammt weh.

    Wir haben es ja gerade frisch erlebt ...

    Als wir im Januar die Diagnose Lungentumor bekamen, gab es zwei Optionen: Lungenflügel raus und Chemo (also sehr große OP), Erfolgschance 50/50 - wenn überhaupt. Bodo war da schon fast 9 Jahre. Wir haben uns dagegen entschieden, denn er hatte ein Jahr zuvor die Milz-OP schon nicht leicht verkraftet.

    Es war also in seinem Sinn, ihn palliativ zu behandeln. Er bekam Schmerzmittel, wann immer ich das Gefühl hatte, er braucht es und durfte "Opi" sein.

    In den ersten Wochen hab ich nur geweint und gar nicht mehr mein Baby, sondern dieses hässliche Ding in ihm gesehen.

    Dann kam die erste Zeit mit dem Husten, aber das war "nur" eine Bronchitits/Kehlkopfentzündung. Bekam er hin. Für mich war klar, wenn der Husten nicht mehr weg geht, darf er gehen ...

    Kurz vor meinem Urlaub dachte ich, die Zeit sei gekommen. Aber während dieser zwei Wochen war er der fröhlichste und glücklichste Hund. Er kam wieder aufs Sofa, hat gut gefressen ... Im Nachhinein, war das vielleicht seine Art, Abschied zu nehmen.

    Aus diesen zwei Wochen hätte ich nicht abgeleitet, dass er gehen muss. Im Kopf war immer, dass der Tumor inzwischen mehr als faustgroß war, seine Zeit endlich ist und wir nicht zu lange warten wollen, aber es ging ihm richtig gut. Rückblickend sehe ich, dass er viel auf der Seite geschlafen hat. Schneller müde war. Sogar Fressen ging am besten vom Löffel, weil ihm Schlucken schwerer fiel - aber der Dicke hat so gern vom Löffel gefressen. Davon hab ich unzählige Videos.

    Mittwoch dann dieser schreckliche Krampf. Da war für mich die Entscheidung gefallen. Meine Familie - selbst meine Tochter - sprach noch von Medikamenten. Aber nein. Ich wollte ihn nie wieder so da liegen sehen. Völlig verkrampft, desorientiert, in seinen Ausscheidungen. Vor allem wollte ich nicht eines Tages von der Arbeit kommen und mir Vorwürfe machen, nicht da gewesen zu sein.

    So durfte er - obwohl er fröhlich war, gut gefressen hat und noch gern Gassi ging - seine Reise antreten. Weil es ein "besser" einfach nicht mehr geben konnte. Hätte er nicht gekrampft? Dann wäre er noch hier, aber wie lange ... und mit welcher Lebensqualität?

    Es ist so schwierig, diese Entscheidung zu treffen, aber heute bin ich damit im Reinen. Es war keinen Tag zu früh, aber auch nicht zu spät. Gern hätte ich ihm den Krampf noch erspart, aber damit hab ich wirklich nicht gerechnet.

    Fühlt Euch gedrückt :streichel: