Beiträge von Lysaya

    Also ich hab telefonisch erfragt, wie das mit der Steigerung aussieht und bekam die Antwort, dass es keine prozentuale Anhebung des Beitrages gibt.

    Auf der Internetseite findet man:

    Zitat

    Früh versichern lohnt sich

    Zitat


    Versichern Sie Ihren Hund noch vor dem 5. Geburtstag – und wir erstatten Ihnen bis zu 100 % der Kosten. Ein ganzes Hundeleben lang! Für Hunde, die nach dem 5. aber vor dem 8. Geburtstag bei uns versichert werden, beträgt der Erstattungssatz 80 %. Und Hunde, die nach dem 8. Geburtstag bei uns versichert werden, erhalten einen Erstattungssatz von 60 %.
    Auf Wunsch kann der Erstattungssatz gegen einen Mehrbeitrag auf 100 % erhöht werden.


    Quelle: Hunde-OP - Uelzener Versicherungen

    Ich bin Kleinhundehalter und ich selbst verteufele es, wenn Hund reinbrettern. Egal, wie groß!

    Ja, das meinte ich auch.
    Aber der Aufschrei ist irgendwie lauter, wenn es ein größerer Hund macht, obwohl es faktisch ja das Gleiche ist.

    Ich mein ... da sichert man seinen Hund schon an der Leine und wenn dann trotzdem was passiert, weil der Fremdhund (egal wie groß) hin rennt, dann heißt es noch "der hat aber falsch reagiert"? :ka:

    Ich frage mich bei den zig Seiten Diskussion ja, ob die Leute, die jetzt sagen "der DSH hat sich falsch verhalten, der Halter hat Schuld", es noch ebenso strikt sehen würden, wenn das Kräfte- und/oder Größenverhältnis anders gewesen wäre.
    Wie oft liest man hier im DF von Haltern der kleineren Hunde, dass ein unangeleinter großer Hund in sie rein brettert und sie nicht imstande sind, zu blocken. Dann ist alle Welt auf Seiten des kleinen (angeleinten) Hundes, der ja nix dafür kann, dass er so klein ist und der böse große Hund hätte mal gescheit gesichert sein müssen.

    Aber genau dieser Fall ist jetzt auch eingetreten, nur, dass das Kräfteverhältnis eben denkbar ungünstig war. Ein unangeleinter, nicht rückrufbarer Hund rennt trotz Vorwarnung in einen angeleinten und war für den Halter nicht mehr zu kontrollieren. Und ein Hund, den ich nicht kontrollieren kann, gehört eben nicht in den Freilauf.

    Klar, ein Restrisiko bleibt immer, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der DSH der erste große Hund gewesen ist, den die beiden kleineren in ihrem Leben gesehen haben und dem Halter völlig unbekannt war, wie sie u.U. reagieren können.

    Als ich damals mit unserem ersten Berner spazieren war, kamen in ähnlicher Weise zwei kleine Mixe auf uns zu. Unser Berner war absolut verträglich und hat sich von so kleinen Käffern nicht beeindrucken lassen, aber als ich ihn abgesetzt hatte, sind die kleinen Hunde auf mich los gegangen und vom Frauchen kam ein "das machen sie immer, wenn sie zu zweit sind."

    Wir waren heute schon beim Tierarzt und ich hatte befürchtet, wir müssen das Sensibelchen zu zweit rein tragen ... weit gefehlt. Dieser Hund überrascht mich immer auf's neue. Er hat sich nen Ast gefreut, als er die Helferin und die Ärztin erkannt hat, ist rumgesprungen wie blöde, hat sich streicheln lassen, Leckerchen abgeholt und war überhaupt der fröhlichste Hund in der ganzen Praxis :ugly:

    Dabei hatte ich angerufen, weil er zuhause sehr ruhig ist, ab und an fiept und sein Hodensack irgendwie komisch geschwollen ist und ich Angst hatte, dass er sich ne Entzündung eingefangen hat ... Er wollte mich auch nicht mehr gern dran gucken lassen und da war mir die Kontrolle beim TA lieber.
    Er hat sich abtasten lassen, hat keine Schmerzen mehr gezeigt, Fieber messen war kein Thema ...

    Naja, es ist wohl tatsächlich so, dass sich Wundsekret gesammelt hat, aber das wäre nicht schlimm, solang er kein Fieber hat und nicht dran rum leckt. Wir könnten kühlen, aber das macht er schon selbst, indem er sich Plätze auf den Fliesen sucht.
    Dieser Clown xD

    Ich kenne mich mit der Box nicht wirklich aus, aber irgendwie kommt mir die Zeitspanne sehr knapp vor (im Verhältnis zu der Zeit, die Ihr fürs Alleinbleiben erwartet).
    Nur eine Woche mit offener Tür üben erscheint mir persönlich sehr wenig - davon ausgehend, dass man ja anfangs immer nur ein paar Sekunden/Minuten in die Box schickt und sofort wieder raus lässt und das langsam aufbaut ...
    Allerdings ist das nur das, was ich den Beiträgen hier aus dem Forum entnommen hab. Eigene Erfahrung hab ich damit nicht.

    Ah, ok. Ich dachte da besteht vielleicht eine (Fehl)Verknüpfung.

    Aber wenn Du / Ihr schon nicht echt daran glaubt, dass die langsame Wiedergewöhnung was bringt, wird es schwer, denke ich. Von jetzt auf gleich wird er Schießerei wohl nicht wieder toll finden.

    Danke @physioclaudi

    Wir haben den Bub zurück bekommen mit den Worten "Kann sein, dass er nochmal kotzt." Erst hinterher wurde mir klar, dass die Formulierung wohl bedeutet, dass er zuvor schon gebrochen hatte.
    Um 15 Uhr haben wir ihn geholt und bis 17 Uhr hat er acht mal erbrochen. Jedes Mal gelben Schleim. Ihm war einfach so schlecht, mit ihm war gar nix anzufangen.

    Nachts um 12 Uhr hat er sich dann eine Pansenstange geklaut und mit Heißhunger gefressen. Um 1 Uhr hat er zwei Näpfe Wasser gesoffen. Um 2 Uhr musste er dann raus. Um 3 Uhr hat er noch einen Napf gesoffen und um 4 Uhr ist er endlich schlafen gegangen.
    Wir sind hier etwas gespenstisch rumgelaufen ...

    Heute Nacht war er schon sehr viel ruhiger und schläft auch jetzt noch viel. Im Augenblick gehe ich nur mehrmals für einige Minuten mit ihm in den Garten. Lösen konnte er sich schon abends wieder.

    Guten Morgen,

    heute ist Tag 2 nach der Kastration. Wir haben uns jetzt - schweren Herzens - doch für eine sehr kurzfristige OP entschieden, weil die Probleme immer massiver wurden. Die Aussage "kein Hund verhungert vor dem vollen Napf" würde ich heute nicht mehr unterschreiben. Mein Bub hat sich in einer Woche 4 kg runtergehungert. Er hat nichts mehr genommen und wenn ich ihm mit viel gutem Zureden irgendwas Leckeres anbieten konnte, hat er es sofort wieder erbrochen. Es war die Hölle ... Dazu die vergrößerte Prostata mit den Kotabsatzbeschwerden und inzwischen auch Harntröpfeln, sowie Vorhautkatarrh ...

    Dann endlich begann die Spritze vom Tierarzt zu wirken, die das überschüssige Testosteron rausziehen sollte. Und: ich hatte endlich wieder einen Hund!
    Man konnte richtig merken, wie er aus seinem Wahn heraus kam. Aufmerksam, freundlich und er hat auch wieder gefuttert. Das Fieber war weg, die Gastritis konnte ausheilen.

    Heute geht es ihm schon deutlich besser. Klar, er versucht an der Narbe zu knabbern, was sich aber gut unterbinden lässt. Wir hoffen, dass der Spuk nun endlich ein Ende hat. Da die Spritze aber schon so gute Wirkung zeigte, will ich jetzt einfach zuversichtlich sein.
    Und nein, mir ist es auch nicht leicht gefallen diese Entscheidung mit etwa 11 Monaten zu fällen, aber es gab leider keine andere Möglichkeit. Vom Chip wurde uns abgeraten, weil der zum einen eine Weile braucht, bis er die Wirkung hat und zum anderen wäre nicht sicher, ob er im Wachstum überhaupt etwas bringt. Hormonell gesehen sind Chip und Kastration gleich zu setzen, was Knochenfugen und Wachstum angeht.
    Nur die Narkose hat der Bursche nicht so gut vertragen und viel erbrochen. Da müssen wir beim Röntgen dann unbedingt drauf achten in ein paar Monaten.

    LG

    Ich stell es mir schwierig vor.
    Zwar kenne ich die Leine nicht, aber wenn ich mir die Maße ansehe, hast Du da ja auch nicht unbegrenzt "Spiel". Gerade bei Größe M sind es zwischen Ruhezustand und "auf Spannung" nur 40cm. Wie schnell ist der Hund da trotzdem rein gebrettert? Und selbst bei Größe L hat man nicht mehr sofort den Ruck, aber ich denke, dass Hund dann auch einfach weiter läuft.

    28kg Hund würde ich mir nicht um den Bauch binden mit so einer OP-Geschichte ...

    Eine Idee hab ich leider nicht, aber ich wünsche Dir gute Besserung!