Und es geht auch überhaupt nicht darum ob mein Kind mir wichtiger ist als der Hund aber vielleicht hätte man anders an die Situation rangehen können? Meine kleine Cousine hatte vor meinem 30 kg Hund auch am Anfang Angst. Ich habe beide Stück für Stück zusammengeführt draussen sowie drin und heute sind beide ein Herz und eine Seele.
Ich finde es schwer, solche Vergleiche zu ziehen.
Jeder Hund und jedes Kind ist anders und die jeweilige Kombination zwischen Kind/Hund ist noch mal was anderes.
Deine Cousine wird vermutlich nicht 24 Stunden am Stück mit einem Hund, der ihr Angst macht, zusammen gelebt haben.
(Kinder-)Ängste sind nun mal nicht rational und einer 4-Jährigen erklärst Du nicht in ein paar Tagen, dass der Hund "irgendwann" ihr bester Freund sein wird.
Inwieweit Management geholfen hätte und wie ernst man die Angst und das Unwohlsein der Familie nehmen muss, kann doch hier von uns keiner einschätzen. Das kann die TS besser beurteilen und ist meiner Meinung nach auch nichts, was sie "vorher hätte wissen können". Ich habe zum Beispiel auch nie gedacht, dass ich vor einem Tier Angst haben könnte. Und dann brachte mein Bruder eine Schlange mit nach Hause. Ich bin - ungelogen - aus dem Fenster gehüpft vor Angst, als er damit auf mich zukam und es der einzige Fluchtweg war. ![]()