Beiträge von Lysaya

    Und es geht auch überhaupt nicht darum ob mein Kind mir wichtiger ist als der Hund aber vielleicht hätte man anders an die Situation rangehen können? Meine kleine Cousine hatte vor meinem 30 kg Hund auch am Anfang Angst. Ich habe beide Stück für Stück zusammengeführt draussen sowie drin und heute sind beide ein Herz und eine Seele.

    Ich finde es schwer, solche Vergleiche zu ziehen.
    Jeder Hund und jedes Kind ist anders und die jeweilige Kombination zwischen Kind/Hund ist noch mal was anderes.

    Deine Cousine wird vermutlich nicht 24 Stunden am Stück mit einem Hund, der ihr Angst macht, zusammen gelebt haben.
    (Kinder-)Ängste sind nun mal nicht rational und einer 4-Jährigen erklärst Du nicht in ein paar Tagen, dass der Hund "irgendwann" ihr bester Freund sein wird.

    Inwieweit Management geholfen hätte und wie ernst man die Angst und das Unwohlsein der Familie nehmen muss, kann doch hier von uns keiner einschätzen. Das kann die TS besser beurteilen und ist meiner Meinung nach auch nichts, was sie "vorher hätte wissen können". Ich habe zum Beispiel auch nie gedacht, dass ich vor einem Tier Angst haben könnte. Und dann brachte mein Bruder eine Schlange mit nach Hause. Ich bin - ungelogen - aus dem Fenster gehüpft vor Angst, als er damit auf mich zukam und es der einzige Fluchtweg war. |)

    Danke für die Erklärung @BieBoss

    Mit unserem ersten Hund habe ich das Trailen aus verschiedenen Gründen aufgeben müssen, aber in unserem Verein stand vor dem Trailen der Grundgehorsam. Ich dachte, das wäre Standard.

    Die Hündin heute war ein Bobtail und hat Frauchen schon ordentlich mitgezogen. Da war mir mein 'kleiner' Döspaddel-Berner, der nur neben mir her trabte, wesentlich lieber :)

    Zitat

    haben bestätigt, dass meine Hunde die ideale Mischung Landseer-typischer und Bordercollie-eigener Merkmale aufweisen. Sie sind gelassene, verschmuste und sehr kinderliebe Menschenfreunde, haben aber ebenso die lange Lebenserwartung und Beweglichkeit der Bordercollies geerbt.

    Steht da ja ... sie erben nur die guten Eigenschaften der Ausgangsrassen und werden dann quasi steinalt :ugly:

    @Borderlunde hat dir ein riesiges Angebot gemacht. Der Hund kann da nicht bleiben.
    Wo wohnst du? Wo müsste der Hund hin?

    Bitte denk darüber nochmal nach.

    Ihr tut dem Tier Gewalt an. Ihn irgendwohin schleifen, in den Keller sperren, etc. IST Gewalt.
    Spätestens, wenn der Hund sich mal an seine Zähne erinnert und sich wehrt, wird er dann eingeschläfert?
    Wie Ihr miteinander umgeht, das ist Eure Sache.
    Aber das, was Du hier schilderst wäre meiner Meinung nach schon fast eine Anzeige wert.

    Vielen Dank für eure Antworten. Ja er ist ein cholerischer Typ und ich bin es schon sehr gewöhnt so behandelt zu werden. Meist grob und aggressiv. Aber er hat auch eine herzliche Seite. Leider hab ich das Gefühl das sein Umgang auch auf mich abfärbt und ich ungeduldiger werde etc. Und ja die Kinder schreit er auch oft an. Vlt sollte ich ihn eher raus schmeißen anstatt den Hund den ich eigentlich mag gehen zu lassen. Aber alles nicht leicht

    Das tut mir wirklich leid zu hören.
    Aber ich fürchte, dass die "Hundeproblematik" dann nur die Spitze des Eisberges ist.
    Mein Rat bleibt: Gebt das Tier ab.

    Und zusätzlich: Such Dir Hilfe in Form einer Beratung oder dergleichen. Das kann und sollte hier kein Thema sein.

    Alles Gute!

    Vor allem denke ich, dass beide Erwachsenen in der Familie völlig überfordert und unzufrieden sind.

    Eines der ersten Postings war:

    Hallo Leute
    Kennt ihr da auch wenn ihr manchmal sauer auf euren Hund seid obwohl er nicht viel dafür kann?
    Vorhin zB hat mein Hund erbrochen und wollte das erbrochene essen.
    Ich fand das so ekelig und war echt sauer auf ihn und dann schaute er so verdutzt. Das ist wohl fies von mir aber ich kann eben nicht alles von und an ihm süß finden .versteht ihr das ?


    Für mich klingt es, als hätte man sich überhaupt keine Gedanken gemacht, was da auf sie zukommen kann.
    Trotzdem - oder gerade deswegen - sollte der Hund schnellstmöglich in andere Hände.

    Du machst Dir Gedanken, wie es Deine Kinder aufnehmen, weil sie den Hund doch lieben?
    Wie nehmen sie es denn auf, dass ihre Eltern so mit ihrem "Freund" umspringen?
    Wie sollen die Kinder lernen, Lebewesen zu schätzen und zu schützen, wenn ihr Vater derart tierschutzrelevant mit dem eigenen Hund umgeht?

    Ich schließe mich an. Sucht am besten schnell ein gutes Zuhause!