Beiträge von Lysaya

    Der andere Hundebesitzer kam auf Euch zu, hat nichts gesagt und sein Hund hat angefangen?

    Es war nicht "Deine Schuld", würde ich sagen. Klar, es ist bescheuert gelaufen und Du hättest ihn abrufen können, aber Du hast hier höchstens "leichtsinnig" gehandelt und das wird Dir, denke ich, nicht noch mal passieren.

    Dass das verwirrend und beängstigend ist, kann ich gut nachvollziehen, aber ich würde Hundekontakte nicht generell verbieten. Denn Deine Anspannung überträgt sich ja. Ich hab es bei meinem ersten Hund gemerkt, wenn uns sein Staatsfeind Nr. 1 entgegen kam, hatte ich schon so eine Haltung (auch wenn er angeleint war) dass es unter Garantie gekracht hat. Wenn ich hingegen aber wortlos in die andere Richtung gegangen bin, dann war es ok.

    Ich glaube, ich würde auf Absprache setzen und versuchen vor dem Kontakt mit dem anderen Hundebesitzer zu klären, ob Kontaktaufnahme gestattet ist - das hätte in dem Fall ja schon ergeben, dass der andere Hund unverträglich mit Rüden ist.

    Ich zitier mich mal selbst, wie wir es damals aufgebaut haben:


    So haben wir es auch mit Bodo jetzt geübt und es klappt auch schon recht gut. Wenn einer von uns vom einkaufen zurück kommt, wird er auch auf die Decke geschickt und kriegt erst seine Belohnung, wenn alles drin und die Tür zu ist. Dann wird das Kommando aufgelöst.

    Zu obiger Übung ist noch zu sagen, dass wir es langsam gesteigert haben. Mal haben die Kinder nur geklingelt. Dann haben wir zusammen geredet. Mal kurz von der Tür weg gegangen und wieder hin.

    Die Uelzner hat eine "Negativliste" seit einiger Zeit. Bei unserem ersten Hund gab es eine "Positivliste", die immer wieder mal erweitert wurde. Davon sind sie nun ab und nun gibt es eine Auflistung, was nicht übernommen wird. Hat den Vorteil, wenn eine neue OP-Methode z.B. fürs Kreuzband entwickelt wird und der Tierarzt behandelt danach, dann werden die Kosten übernommen, denn es steht nicht in den Ausschlüssen.
    ED wird bei der Uelzner auch zumindest anteilmäßig übernommen, das war bei vielen anderen Anbietern auch ausgeschlossen.
    Kastration wird seit einiger Zeit zumindest mit einem Zuschuss unterstützt (egal welche Diagnose).

    Aber klar, vergleichen muss man eben wirklich. Ich denke, es kommt da evtl. auch auf die Rasse an. Mit unserem Berner wären wir bei der Agila direkt eine "spezielle Rasse" und hätten mehr Einschränkungen und Auflagen.

    Huhu,
    Gerade beim Gassi haben wir an einer Stelle Leckerlis gefunden.
    Naja, der Hund hat sie gefunden.
    Sieht nach stinknormalem Trockenfutter aus, habe trotzdem ein paar Brocken mitgenommen und werde Nala den Rest des Tages gut beobachten.
    Was macht man in so nem Fall? Polizei wird ja wohl kaum was tun in so nem Fall, oder?

    Ich glaub schon, dass die Polizei was machen würde oder das Ordnungsamt.
    Wenn es aber nur eine Stelle war und eher nach Trockenfutter aussieht, würde ich wohl eher vermuten, dass da jemandem der Leckerbeutel ausgekippt ist - ist mir auch schon passiert und ich hab nicht alles wieder eingesammelt :ops:

    Beobachten würde ich aber auf jeden Fall auch und wenn etwas wäre, hättest Du zumindest eine Probe des verdächtigen Materials.

    Unser "kleiner" Großer ist auch mitten in der Pubertät. Er rennt nur noch mit Sternchen in den Augen rum und beim Tierarzt haben wir gleich drei läufige Hündinnen erlebt :ugly:
    Das, was ich als "Magenverstimmung" erkannt hatte, war dann eher "liebeskrank". Er verweigert das Fressen, Jammert, will nur raus ...
    Zum Ablenken hab ich nun angefangen, viiiiel Kopfarbeit mit ihm zu machen und das hilft tatsächlich, ihn von seinen Hormonen abzulenken. Rausgehen ist ja auch so ne Sache ... genau da riecht es ja "toll". :dead:

    Wir haben ziemlich gute Erfahrungen mit der Schleppleine gemacht. Witzigerweise läuft er an lockerer 5-Meter-Leine nahezu perfekt bei Fuß, aber wenn ich die 2-Meter-Leine dran mache, hab ich nen Hampelmann am anderen Ende.

    Zu Anfang habe ich oft Richtungswechsel und Bögen eingebaut und bin gar nicht wirklich von der Stelle gekommen, inzwischen sind wir aber so weit, dass die Schlepp wirklich auf dem Boden hängt und sobald ich - wortlos - die Richtung ändere, hab ich ihn gleich wieder neben meinem Oberschenkel. Wir haben das jetzt einige Wochen geübt und auch an der kürzeren Leine wird es immer besser. Was er überhaupt nicht leiden kann ist, wenn Zug auf die Leine kommt ... er muss nur noch kapieren, dass ER es ja ist, der zieht ...
    Da sind wir gerade dran. Meine Theorie ist, dass es deswegen an der Schleppleine auch besser klappt, weil da brettert er ja nicht rein.

    Wir waren auch mit unserem ersten Hund schon bei der Uelzner versichert und haben auch den zweiten dort wieder versichert. Im Vergleich ist mir persönlich die Agila zu teuer.
    Bei der Uelzner z.B. steigen die Beiträge nicht an, sondern bleiben gleich, je nach Alter bei Vertragsabschluss.
    Bei der Agila werden die Hunde auch "eingeteilt" (zumindest ging das aus dem Infomaterial hervor) und mit unserem Berner wären wir mal gleich in der teuersten Kategorie, wo die Beiträge alle 3 Jahre um ein paar Prozent erhöht werden (die relativ günstigen Kosten beim Abschluss wären also spätestens mit drei Jahren hinfällig, dann wäre ich statt bei 25 Euro nämlich bei über 30 Euro und bei einem 8 Jahre alten Hund schon bei knapp 50 Euro... - so zumindest die Info der Hotline) . Dazu gibt es die Leistungsgrenze, die wir bei der Uelzner nicht haben und dort habe ich das Komplettpaket mit Haftpflicht und Rechtsschutz.

    Über die Abwicklung bei der Uelzner kann ich auch überhaupt nicht meckern. Wir mussten unseren Berner Freitag nachts im Rahmen der OP einschläfern lassen. Samstag morgen hab ich die Hotline angerufen. Montag hatte ich die Bögen zum Ausfüllen. Dienstag hab ich alles abgeschickt und Donnerstags war das Geld da.

    Deshalb wollte ich das Geschirr kaufen. Ich kann ihm nichts beibringen und am Halsband zieht er ständig. Das ist ja nicht gesund. Ich lasse ihn schon so oft wie möglich offline. Deshalb laufen wir eben auch über die Felder. Da kommen uns keine Hunde entgegen und Wild sehe ich aus weiter Entfernung. Denn er ist wohl nicht verträglich, läuft manchmal sehr weit weg und hat einen ziemlichen Jagdtrieb.

    Und diesen "fremden" Hund lässt Du offline? :xface:

    So ein Geschirr in der Größe, wenn es denn vernünftig sitzen soll, kostet ja nun auch ein paar Euro. Wenn Du die bereit bist notfalls abzuschreiben, dann könntest Du ja mal mit dem Hund in einen Laden gehen und einfach eines kaufen. Wenn Ihr raus geht, machst Du es ihm dran und bevor Du ihn zurück gibst, nimmst Du es wieder ab.
    Risiko ist allerdings, dass Du irgendwann mit Geschirr ohne Hund da stehst.

    Du sagst, dass es Erfahrungswerte sind, dass das VetAmt nichts tut (oder tun kann). Hast Du denn wirklich mal da angerufen und nachgefragt?

    Hallo,

    ich verstehe ja Dein Dilemma, dass Du dem Hund helfen willst, aber was genau möchtest Du denn machen, wenn selbst VetAmt und Tierschutz sagen, dass sie nichts machen können?
    Du wirst Dich einfach auf die "Gnade" des Hundebesitzers verlassen müssen, dass er Dir den Hund weiterhin mitgibt und da bist Du dann auch an seine "Vorgaben" gebunden, denn wenn er irgendwann nicht mehr aufmacht und Dir den Umgang untersagt, dann hast Du Pech.

    Ein Geschirr mag zwar Sinn machen, aber ich würde es unter den Vorraussetzungen an Deiner Stelle nicht kaufen. Ich hab auch meine Zweifel, dass Du ihm in den kurzen Episoden, wo Du mit ihm gehst, wirklich etwas beibringen kannst, wenn er drei Jahre lang gelernt hat, dass er "machen kann was er will". Erziehung ist ein Prozess, der länger dauert und nicht mit drei Joggingrunden in der Woche zu bewerkstelligen ist.

    Einen Tipp hab ich also leider nicht, außer, es weiter über die Einsicht des Besitzers zu versuchen. Kannst Du den Mann nicht mal auf einem Spaziergang (ohne Joggen) mitnehmen und ihm zeigen, was Du meinst? Vielleicht sieht er ja, wieviel Spaß der Hund hat und akzeptiert zumindest die dreckigen Pfoten. Ich bild mir ein, dass ihm ja irgendwas am Tier liegen muss ...

    Also ich konnte alle Drahtteile der Falle zuordnen: Die Feder, der Schlagbügel, den Auslösedraht, die Befestigung vom Trittbrett -.- Nur die kleine Öse fehlt halt und sämtliches Holz ...
    Ich schätze er hat es einfach zerkaut :omg:
    Bodo ist ein Berner Sennenhund. Ich halte für unwahrscheinlich, dass er verletzungsfrei die Falle ohne Maus unter dem Kübel raus bekommen hätte. Also wird sie wohl ausgelöst gewesen sein, daher konnte er sie leer fressen :lepra:

    Ich werde bekloppt .... Scheinbar hat das Hundetier eine Maus samt Mausefalle verspeist :flucht:
    Ich hab mit Steinen einen Kreis gelegt. Zwischen den Steinen waren immer 1,5 cm Spalt. In der Mitte stand die Falle und da drauf das Speißfass. Heute morgen war die Falle weg und Bodo war schwer interessiert an der Suche.
    Nach etwa 2 Stunden habe ich dann die Überreste der Falle gefunden: sämtliche Drahtteile bis auf die kleine Öse am Trittbrettchen. Von Holz oder Maus keine Spur -.-

    Und Mr. Hund ist nun schwer begeistert, wenn ich die Terrassentür öffne und rast wie ein Irrer sofort zum Blumenkübel -.-
    Meine Vermutung ist, dass die Maus nicht ganz tot war, mit der Falle raus ist und Bodo sie da erwischt hat. Dass er grazil in die schmalen Spalten geangelt hat und so die Falle raus gefischt hat, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Erfahren werden wir es wohl nie ... Jedenfalls hat er nun eine erbsengroße Menge Nutella gefuttert (falls Maus nicht schneller war) und vermutlich eine Maus
    :headbash: