Das ist so ein Punkt, der mich auch noch verunsichert. Der Kerl ist sonst wie immer. Er frisst, spielt, ist ansprechbar und normal "bekloppt". Er macht nicht den Eindruck zu leiden, rennt draußen nicht mit Tunnelblick (wie ich es teilweise von unserem Rüden kenne) durch die Gegend um gezielt die nächste Pipipfütze zu finden. Er hat Interesse an der Damenwelt, aber vom Verhalten her nicht übertrieben. Aber körperlich scheint es ihn ja doch ziemlich mitzunehmen, sonst wäre die Prostata ja nicht so geschwollen.
Unter dem Gesichtspunkt würde ich Rafile zustimmen.
Ich bin nach dem Eingangspost wirklich von übersteigertem Sexualverhalten ausgegangen.
Unser Rüde war nicht mehr ansprechbar, hatte hohes Fieber, keinen Appetit, die Magenschleimhautentzündung, konnte keinen Kot mehr absetzen. Spazierengehen war unmöglich, er hat jeden Grashalm abgeleckt und später alles erbrochen. Erziehung war unmöglich, genausowenig wie Spielen. Hundebegegnungen hatten wir da schon rigoros unterbunden, aber er fing im Haus alles an zu besteigen - einschließlich unserer Tochter - sobald es da Einschränkungen gab, hat er dicht gemacht.
Aber er war auch wirklich richtig krank. Tunnelblick wäre da noch untertrieben.
Aber eine Prostataentzündung kann ja auch unabhängig entstehen. Das würde ich dann tatsächlich nochmal abklären lassen.
Allerdings dürfte die Wirkung der Hormonspritze dann auch keine so deutliche Wesensveränderung zeigen. Wir konnten es bei Bodo sehr schnell merken, dass es ihm mit den Hormonen sehr viel besser ging.