Erstens, dass er immer nur eine einseitige Ohrenentzündung bekommt, und das immer auf der selben Seite. Zweitens, dass er sowohl letztes als auch dieses Jahr im Oktober mit dem Scheiß angefangen hat. Drittens, dass es im Winter passiert, und nicht im Sommer, weil normalerweise reagieren Hunde dann auf Gräser o.ä., da würde man dann zumindest einen Verdacht haben, woran es liegt.
Was mir gerade beim Spaziergang noch eingefallen ist - bzw. meinem Hund ^^ :
Wurde schon mal überlegt, ob es mit der Kälte / Wind zu tun haben kann?
Seit der ersten Ohrenentzündung ist Bodo da EXTREM empfindlich. Spaziergang im Herbstwind auf offenem Feld und er schüttelt und juckt sich wieder ein oder zwei Tage sehr viel. Dann bildet er auch viel Schmodder in den Ohren.
Das gleiche passiert bei Kälte - so wie es jetzt gerade ist.
Ich muss dann täglich die Ohren auswischen und wenn es zu extrem wird, gehen wir beim kleinsten Anzeichen zum TA und bekommen Tropfen. Durch die 3 Monate Entzündung ist da halt einiges kaputt gegangen.
Theorie dazu: die trockene Heizungsluft in den Räumen reizt die Ohren (die bei ihm ohnehin vorgeschädigt sind) und draußen tut es dann weh oder ist unangenehm. Wenn dann zu viel geschubbert wird, entzündet sich das. Bzw. durch den vermehrten Schmodder im Ohr. Wir haben das hier meistens auf der rechten Seite stärker, aber eigentlich sind immer beide Ohren betroffen.
Wäre vielleicht noch eine Möglichkeit, dass da bei Euch einiges zusammen trifft: Haare im Ohr, Kälte / Wind, trockene Luft im Haus, vorgeschädigte Ohren ?
Meine Oma hatte als Kind eine Mittelohrentzündung und damals wurde - war so üblich - das Trommelfell durchstochen. Sie hat bis zu ihrem Tod mit 91 Jahren immer sehr extrem auf Zug oder Kälte reagiert und ich kenne sie nicht anders, als mit Watte im Ohr oder Mütze auf.
Allerdings kann man dem Hund ja nix ins Ohr stopfen ... *grübel*