Bei der letzten Blutuntersuchung lag sein Nüchtern-BZ bei 59 mg/dl
Also relativ weit unter der Referenz (75 - 115 mg/dl)
Aber die Erklärung könnte natürlich passen.
Ich denke gerade ernsthaft über eine Ernährungsberatung nach ... oder vielmehr Kochberatung.
Meine Tochter und ich haben absolut keine Probleme, aber da kann auch Schokolade im Kühlschrank liegen, meine Kleine greift dann doch eher zu Möhre oder Salat.
Beiträge von Lysaya
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Man kann es nicht vergleichen, weil niemand von uns denken kann, wie ein Hund.
Würde ein Wolfsrudel einen Menschen leben lassen, der einen der Welpen getötet hat? Würde ein wildlebendes Gorillamännchen einen Menschen einfach so in die Nähe seiner zu schützenden Gruppe lassen?
Wir haben die Möglichkeit zu differenzieren.
Und ich bin weit weg davon, jeden Hund, der einmal zu gebissen hat, einschläfern zu lassen.
Aber in diesem speziellen Fall mit den bisher bekannten Hintergründen und dem Wissen, dass niemand einschätzen kann ob und wann er wieder so reagieren wird, bin ich zum Wohle aller Beteiligten dafür.Es mag sich egoistisch und überheblich anhören, aber letzten Endes sitzen Menschen an den Schreibtischen und entscheiden und eben keine Hunde.
Niemand kennt den Trigger. Es kann alles mögliche sein oder auch eine Kombination. Das rauszufinden wird unmöglich sein.
Damals mit dem Kissen ... ich wäre NIE auf die Idee gekommen. Ich habe auch vorher mit dem Hund auf dem Sofa geschmust und gebalgt. Er hat nie ein Anzeichen gezeigt.
Ich darf mir gar nicht ausmalen, was gewesen wäre, wenn nicht ich, sondern ein paar Monate später mein Kind das Kissen aufgehoben hätte ... -
Das war ja meine Hoffnung ... Ganz drauf verzichten will er nicht, aber mit 1 Glas am Tag kann ich leben ...
Und vorher hat er den Kakao mit 4-5 EL Pulver gemacht. Er hätte genauso gut Pudding trinken können -.- -
Du hast aber gut getroffen mit den Beispielwerten
Größe und Gewicht stimmen so ziemlich.Und ja, ich peile auch eher 85 kg für ihn an. Er macht 1x in der Woche Kung Fu, fährt ab und zu Fahrrad.
Momentan verzichtet er auf seinen geliebten Orangensaft (davon hat er früher 3 Liter am Tag getrunken ... ) und Kakao wird nur noch mit 2 Löffeln Pulver angerührt.
Das waren aber Dinge, die ich ihm logisch erklären konnte, weil 3 Flaschen O-Saft schon fast 2000 kcal haben ...
Das hat er dann eingesehen.Jetzt über Ostern war es natürlich auch nicht gerade einfach, mit Familienfeiern und so. Aber ich möchte halt auch eine Ernährung, die am Ende allen gut tut und die man auch durchhalten kann. Für mich ist ja das Kochen jetzt schon eine Herausforderung. "Ich mag Zwiebeln nur warm", "Ich esse keine Gurken.", "Salat nur einmal die Woche", "Aber bitte kein Fleisch."
Langsam dreht sich mir im Kopf alles. -
Er will abnehmen, aber er sagt, dass er jetzt dauernd Hunger hat ...
Ich versteh das nicht, ich hab von Salat mit Putenstreifen überhaupt keinen Hunger.
Mein Mann ist ja genauso ... der bunkert auch Mars-Riegel und Schokobons.
Die Herren der Schöpfung werden einfach nicht satt und abnehmen, wenn man echt Kohldampf schiebt ist ja irgendwie kontraproduktiv ... glaub ich. Hab das echt noch nie gemacht ... -
Zitat
Inwiefern ist das anders als bei menschlichen Gefangenen in lebenslanger Haft?
Ein menschlicher Gefangener ist immer noch ein Mensch. Mit dem kann man reden. Ein Hund ist eben ein Hund. In dem Fall ein Hund, der die "Menschensprache" ganz offensichtlich nicht kennt.
Ich find es echt seltsam, das hier gleich zu setzen ... auch wenn es in anderen Ländern durchaus üblich sein sollte (Stichwort Todesstrafe).ZitatWie sichert man sich dagegen ab, damit nichts passiert? Indem man konkret sag was Phase ist und ein geeignetes Zuhause findet.
Und weiter oben hast Du geschrieben, dass solche Hunde kein Zuhause bekommen, sondern im Heim verbleiben - mit allen Konsequenzen.
Unvermittelbar also.
Das ist sogar wertungsfrei, aber zu sagen "was Phase ist", nämlich, dass er 2 Menschen totgebissen hat, die er gut kannte, wird bestimmt keine Pluspunkte einbringen.ZitatDas glaube ich auch nicht aber bisher wurde ja auch nichts versucht oder geäußert, um ihn wieder oder überhaupt erstmal in der Hinsicht zu sozialisieren und zu trainieren, dass er eigene Grenzen schützen kann - OHNE so aggressiv zu werden. OHNE zu verletzen. Also ohne Angst auf beiden Seiten. Und da gibt es doch durchaus Wege und Möglichkeiten.
Wieviele Jahre soll das dauern?
Es gibt eine Trainerin, die ihn schon mit einem Jahr als aggressiv und tickende Zeitbombe eingeschätzt hat.
Es gab rückblickend genügend Hinweise, auf die keiner geachtet hat - warum auch immer.
Was macht Dich so sicher, dass jetzt ein paar Wochen "kuscheln" (überspitzt gesagt) reichen, um den Hund wieder "hinzukriegen"?ZitatHabt ihr mal so einen Hund gesehen, wenn der austillt? Wenn er wirklich zur Gefahr wird?
Ich meine keine mitleidserregenden Bilder hinter Tierheimgittern, wo man
brav Kekse durchstopfen kann. Ich meine so einen Hund, der vor dir
steht, dich anfletscht und wirklich Ernst macht.Wie geschrieben. Ich habe dem Hund meines Bruders gegenüber gestanden. Ich habe diesen Blick gesehen, den der Gerd Schuster in dem einen Video beschrieben hat.
Tonton stand damals gut im Kommando. Der hat auf jedes Sitz und Platz gehört.
Ich habe nur das Sofakissen vom Boden aufheben und wieder aufs Sofa legen wollen, da ist er voller Einsatz auf mich los.
Mein Bruder war mit im Raum und hatte NULL Einfluss. Der hat nur mich und das Kissen gesehen.
Es war ein Reflex das Kissen weg zu werfen und die Tür hinter mir zuzuknallen. Ich war damals schwanger und ich hatte Todesangst - um mich und mein Kind.
Wir wissen nicht, was Tonton bei dem Vorbesitzer erlebt hat, aber das Risiko konnte keiner tragen.ZitatDas geschieht sowieso. Aber für dich gibt es nur das eine oder andere, Schwarz oder Weiss. Du kannst dich gerne Projekten anschliessen, die sich nur um die Rosinen kümmern und den Rest einschläfern.
Ich schließe mich gar nicht solchen "Projekten" an, sondern überlasse das Leuten, die Ahnung davon haben, was sie tun.
Und nicht irgendwelchen Vereinen und ehrenamtlichen Tierschützern, die - vielfach - nicht mal in der Lage sind "harmlose" Hunde in die richtigen Endstellen zu vermitteln.
Es gibt mit Sicherheit gute Tierheime und gute Organisationen. Aber genau diese Fachleute sagen einhellig, dass Chico keine Chance hat.
Die romantischen Zukunftsaussichten vom resozialisierten Schmusehund haben irgendwie nur andere und die würde ich nicht gern in der Verantwortung sehen, wenn der Hund wieder ausflippt.Morgen ist Montag, ich hoffe, dass dann die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Für alle.
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Jetzt wird es abstrus.
Das Geld, was an Spenden, Zuwendungen, Hilfen, Verträgen mit den Kommunen etc. eingeht, wäre mit Sicherheit sinnvoller dafür aufgewendet, die Hunde, die noch eine Chance haben vermittelt zu werden, für ihre zukünftigen Zuhause fit zu machen.
Dieser Hund wird niemals vermittelbar sein. Dieser Hund wird niemals berechenbar sein.
Er wird den Rest seines Lebens in Isolation gehalten werden müssen. Was ist daran besser (oder schlechter) als das, was die ehemaligen Besitzer getan haben? Gar nichts.
Der Hund kommt vom Regen in die Traufe.Wir lesen hier so oft von Hunden, die mit einer normalen Familie (und weniger dramatischen Hintergründen) völlig überfordert sind.
Und diesen Hund kann niemand zuverlässig einschätzen. Ja, vielleicht irren sich alle Experten. Vielleicht würde er gar niemanden mehr angreifen.
Aber das ist ein Risiko, was hoffentlich niemand eingehen wird.
Es ist meiner Ansicht nach auch nicht der Allgemeinheit zuzumuten, die nächsten 8 ( ? ) Jahre dafür aufzukommen - nebst aller Folgekosten. Steuern, Arbeitsplätze und Industrie sichert dieser Hund nicht ... das kann man nicht gegeneinander aufwiegen. Er wird Kosten verursachen und hat selbst gar nichts davon. -
Ich klink mich mal hier ein.
Und zwar geht es nicht um mich, sondern um meinen großen Sohn. (BMI um die 28, 18 Jahre alt)
Beim Einstellungstest der Bundeswehr haben sie ihm gesagt, er hätte 3 kg Übergewicht (meiner Meinung nach können da locker 8 - 10 kg runter).
Jetzt koche ich seit 1 Woche nach "low carb" und der einzige Effekt ist, dass ICH 2 kg abgenommen habe
Das ist allerdings schlecht, weil ich mit Hypoglykämien zu kämpfen habe und aufgrund diverser Grunderkrankungen nicht noch weiter abnehmen darf (wiege 55kg).
Meine Tochter (13 Jahre) kratzt auch am Untergewicht. Also koche ich jetzt für meine Männer und für uns Weibsen jeweils extra.Das Problem ist: Die Herren schieben jetzt massiv Kohldampf und gestern habe ich die ersten heimlichen Süßigkeitenverstecke entdeckt

Ich brauche also irgendwas Alltagstaugliches für die ganze Familie.
Über dieses Yazio und fddb bin ich gestolpert. Aber mich erschlägt dieser Dschungel an Ernährungsweisheiten und Diäten ... weil ich das einfach noch nie (für mich) brauchte
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Würde er denn Eis fressen? Das passt doch jetzt zum Frühling? :)
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Ich kann dir sagen wie es bei uns ist. Wenn wir ein Tier aufnehmen, dann übernehmen wir die Verantwortung. Ähnlich wie in der normalen Hund-Haltebeziehung.
Denkst du an die verbliebenen? Dann halte mich mal auf dem Laufenden.Ich denke an die Hinterbliebenen. Habe ich ein paar Seiten vorher schon kundgetan.
Leider (oder zum Glück) erfährt man darüber ja nichts, weil sich alle auf diesen armen Hund stürzen.
Aber ich denke eben auch an die Hinterbliebenen der möglichen weiteren Opfer. An diejenigen, die an dieser blinden Tierliebe zu leiden haben.Und man kann einen Hund mit dieser Vorgeschichte ganz sicher nicht mit einem Tier vergleichen, das als Scheidungswaise oder "hat mal gezwickt" abgegeben wurde.
Wir sehen doch in dem einen Thread nebenan, dass die Mutter mit den 4 Kindern einen auffälligen Hund vermittelt bekommen hat und die Organisation jetzt sagt "nicht unsere Schuld. Haben wir nix mit zu tun."
Zum Glück können solche selbsternannten Tierretter keine Entscheidungen treffen, denn ich möchte einem solchen Hund nicht begegnen.Die Verantwortung kann kein Verein oder Tierheim tragen, denn wenn das schief geht, können die einpacken. Und dann? Stehen 50 weitere Hunde ohne Zuhause da.
Wir reden ja nicht von einem Beißvorfall aus dem Affekt. Dieser Hund wurde als Waffe angeschafft. Es ist niemand mehr da, den man fragen kann, worauf der Hund reagiert.
Sogar die Tochter hat die Rettungskräfte gewarnt und offensichtlich nicht auf den Hund einwirken können.