So ein Quatsch. Ich zahle jeden Monat ein Drittel des Kaufpreises an Betreuung. Seit fast zehn Monaten. Was mich die ganzen Trainer, Einzelstunden, adaptil Zeug, Bachblüten etc gekostet haben kommt auch noch mal an den Kaufpreis. Ich fahre zu Rennbahnen, war bei Tierärzten.. Geld ist in keiner Weise ein Problem. Ach ja mal eben 6000€ für einen höheren Zaun habe ich auch bezahlt. Dass der Züchter laut Vertrag den Hund 'kostenlos' zurück habe ich geschrieben und so oft erwähnt weil dadurch ja eventuell kein vorKAUFrecht vorhanden ist und weil es mit der Praxis dass er dann nochmal den Welpenpreis nimmt zeigt, dass es ihm um Geld geht. Es scheitert vielleicht an allem bei uns aber nicht am Geld..
Mit Geld kann man aber leider - oder zum Glück - keine Bindung zum Hund erkaufen.
Ich finde gut, dass es nicht an den Kosten scheitert und Du es so lange versucht hast, aber meiner Meinung nach ist Euch das gewaltig um die Ohren geflogen.
Du hast keine Zeit mehr für Dich und das finde ich bedenklich. Du siehst alles, was Du für den Hund tust als Kosten, Belastung, Pflicht - vielleicht auch, um Dein Gewissen zu beruhigen. Das kannst Du Dir nur selbst beantworten.
Aber so sollte es ja nicht sein. Gehst Du noch mit Deinem Hund, weil es Dir Spaß macht? Weil Du gern mit ihm durch die Gegend stöberst? So klingt es einfach nicht.
Geld ist nicht alles.
Ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, wie bei Euch so viel schief laufen kann. Ja, ein Regal kann mal umfallen. Aber doch nicht jedes Mal. Dann kommt der Vorschlag, einen Kennel aufzubauen - da hat er sich verletzt. Raus geht nur mit Schleppleine - die ist gerissen. Er wird in Betreuung gegeben - da jagen ihn die anderen Hunde.
Ernsthaft? Da würde jeder Hund am Rad drehen. Und vermutlich auch jeder Mensch.
Aus Udos Sicht sind da zwei Menschen, die keinen Bezug zu ihm haben. Es gibt einen Chauffeur (Dich), der ihn irgendwo hin fährt, wo er auf andere Hunde trifft, mit denen er nicht so richtig klar kommt. Wenn er dann wieder nach Hause geholt wird, sind da zwei Hunde, mit denen er nix anfangen kann und ein Mann, der zu unsicher ist, um mit ihm raus zu gehen. Dann wird er allein gelassen, es passieren doofe Sachen und niemand ist da, der ihm Sicherheit bieten kann. Warum sollte er Euch vertrauen? Ihr kriegt es doch offensichtlich nicht hin. (Aus Udos Sicht)
Und die Idee mit dem Sitter, der zwei mal am Tag mit ihm zu Euch in den Garten fährt, damit er da laufen kann ... Das findest Du echt besser als die Haltung beim Züchter? Ich bin echt kein Windhund-Spezialist, aber Du kannst doch nicht (jedes) Wochenende mit ihm zum Sport gehen, ihn da aufputschen und dann erwarten, dass er mit 2x tgl. im Garten "Auslauf" zufrieden ist, wenn Ihr im Urlaub seid?