Ich habe von der Windhundhilfe eine Telefonnummer von einem Trainer bekommen und mit ihm telefoniert. Er hat gesagt, dass vieles wahrscheinlich durch das ganze hin und her verursacht wurde, sagt nicht gerade das beste Umfeld, aber theoretisch könnte Angst und alleine bleiben besser werden. Etwas bringt wohl auch einfach das Erwachsen werden.
Aber genau das Gleiche wurde Dir hier schon in den ersten 7 Seiten des Threads gesagt.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass Du Dich rechtfertigen musst, aber wenn hier stückchenweise Infos kommen und auf Ratschläge immer ein "hab ich schon versucht" ausgepackt wird, dann entsteht der Eindruck, dass tatsächlich alle Möglichkeiten erschöpft sind.
Ich schätze die Meinung vom Trainer schon realistisch ein. Das Umfeld, die Umstände ... das KÖNNTE besser werden. Aber eben nicht allein durchs Erwachsenwerden.
Da wird viel Arbeit drin stecken - und auch Zeit. Diese stundenlange Betreuung mit Hinbringen und Abholen wirft Euch immer wieder zurück. Du sagst, Du bist mit Deiner Zeit am Limit, mehr geht nicht. Du wirst aber sehr viel Zeit brauchen, um das (wieder) hinzukriegen.
Und wenn der Trainer schon sagt, dass es nicht das beste Umfeld ist und das Hin und Her nichts ist für den Hund (was Du im Grunde auch selbst weißt), dann tu Euch den Gefallen und lass ihn los. Du willst ihn nicht weiter vermurksen, das glaube ich Dir sogar. Aber unbewusst passiert genau das durch solche Situationen wie bei dem Social Walk. Warum zur Hölle zäumt man denn das Pferd von hinten auf und setzt den gestressten Hund, von dem man weiß, dass er Angst hat, 15 Minuten solch einer Begegnung aus und ist dann stolz, dass er nach 15 Minuten keine zig Meter Abstand mehr brauchte und nicht mehr panisch fliehen wollte?
Verstehst Du ihn wirklich nicht?