Jau. Ich kenn das auch so.
Das ist bei mir allerdings über 30 Jahre her ![]()
Da hat man sich nicht mal über Hundehaltung so sehr Gedanken gemacht - schon gar nicht über Kaninchen.
Mein Opa hat sie sogar noch gut versorgt, weil es jeden Tag frischen Löwenzahn gab (dafür ist er extra mit dem Fahrrad los gefahren). Dann schmecken die Kaninchen auch viel besser ![]()
Beiträge von Lysaya
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Weil die - genau wie Meerschweinchen - als "Kuscheltiere" gut ankommen.
Eltern denken sich: Sitzen im Käfig. Ab und zu Futter rein werfen. Sauber machen, wenn es stinkt. Passt.
Es ist halt - vermeintlich - pflegeleicht. Braucht keinen Auslauf (haha -.- ) und fordert nicht so viel Gesellschaft / Auslastung wie ein Hund oder eine Katze. Ich besitze noch ein altes Meerschweinchenbuch, da wird sogar explizit gesagt, dass man Kaninchen und Meerschweinchen problemlos in einem 60x120cm Käfig halten kann, wenn sie "gelegentlich" Auslauf kriegen. Und in vielen Köpfen ist sowas halt noch drin. Jetzt haben die Leute Kinder, die früher selbst Kaninchen oder Meerschweinchen hatten.So kleine Ställe, wie in der Anzeige, kenne ich nur aus meiner Kindheit. Mein Opa hat Kaninchen so gehalten, allerdings lebten die auch nur ein halbes Jahr *hustet*
Daher hab ich zu Kaninchen eh ein etwas anderes Verhältnis. Für mich ist das Essen
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Und wieder so ein hervorragendes Bild ... So richtig liebevoll in Szene gesetzt und erst noch die Beschreibung - so ausführlich *ironie off*
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Sowas hat doch der Rütter schon vorgestellt

Aber die Frage ist: Wie soll man denn dann noch seinen Hund als Deckrüde anbieten, wenn der auch so seine "Natur ausleben" kann?

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Nun habe ich ihn gestern abgeholt und es ist wirklich ein toller Hund, aber als ich ihm nach dem Spaziergang die Klettern aus dem Fell hinter den Ohren wegmachen wollte hat er geschnappt. Nicht wirklich zugebissen, aber deutlich gewarnt. Mir ist dann aufgefallen dass der Schwanz und die Ohren völlig verfilzt sind und da habe ich den ehemaligen Besitzer kontaktiert (am Halsband hang noch seine Nummer) Der sagte mir dann der Hund es gar nicht mögen würde wenn man an ihm "arbeitet" Richtig gebissen hätte er noch nie, aber er würde dazu neigen zu schnappen.
Aber dann hat er ja bei dem Vorbesiter, wo er (seit Welpe an?) gelebt hat, auch dieses Verhalten gezeigt. Er hat also scheinbar nie Vertrauen gelernt oder es irgendwann in "seine" Menschen verloren.
Natürlich kann man sagen, dass er noch zu kurz bei Dir ist und es lernen kann, aber Deinem Kind zuliebe würde ich ihn wieder zurück geben. Vor allem, da Du ganz offensichtlich falsch informiert und beraten worden bist.
Wäre nicht noch die Telefonnummer am Hund gewesen (ist das eigentlich üblich??), hättest Du das ja nie raus gefunden ... Ich glaube nicht, dass man das Verhalten so schnell "weg" bekommt, dass man nicht Gefahr laufen würde, dass einer von Euch verletzt wird.
Ganz sicher gibt es jemanden, der das händeln kann, aber eben ohne Kind im Hintergrund und der Anspannung, was noch alles passieren könnte. -
Es war unser erster Wurmbefall
Die Ärzte haben mir gesagt, den Marathon muss man immer machen, bei jedem Wurmbefall - egal welcher Art.
Und bei dem engen zeitlichen Zusammenhang glaube ich ehrlich gesagt lieber den beiden Docs, als dass es zufällig zwei unabhängig voneinander aufgetretene Infektionen waren.
Madenwürmer bei Teenagern sind auch eher selten - üblicherweise betrifft das Kleinkinder.Mir jedenfalls hat die Erfahrung gereicht und ich verlasse mich nicht mehr auf Kotproben.
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Die Würmer wurden beim Hund ja nicht in der Kotprobe gefunden. Nach den 6 Wochen haben wir allerdings nochmal Blut abnehmen lassen und die Eosinophilen waren in der Norm, Durchfall war auch weg.
Genau wie bei uns eben auch.
Sowohl TA als auch unser Hausarzt haben keinen Zweifel am Zusammenhang. -
Zuerst bei meiner Tochter. Die hatte Bauchschmerzen, Blähungen und "es juckt am Po". Dann hat sie die Viecher in der Toilette gesehen.
Danach habe ich bei mir kontrolliert und dann bei Mann und Sohn auch noch.
Aber selbst, wenn man bei uns anderen nichts gesehen hätte, hätten alle mitbehandelt werden müssen (laut Doc), denn man sieht nicht immer was und bei Menschen sind Stuhlproben bei Wurmbefall nicht üblich (wegen des Unsicherheitsfaktors). Außerdem sind diese Mistviecher so infektiös, dass man sich schnell neu infizieren kann, wenn nicht die gesamte Hausgemeinschaft (einschließlich Hund) behandelt wird. -
Zwischen Kotprobe und Blutentnahme lagen nur 3 Tage.
Bodo hatte immer wieder Durchfall und nachdem wir alles andere (Magen-Darm ... was gefressen ...) ausgeschlossen hatten, habe ich den Kot untersuchen lassen. Da das negativ war, haben wir Blut abnehmen lassen (eigentlich wegen der Bauchspeicheldrüse). Die Eosinophilen waren dermaßen erhöht, dass zum Zeitpunkt der Kotuntersuchung der Befall schon bestanden haben muss.Welche Würmer das waren, weiß ich gar nicht mehr. Aber die Erfahrung, wenn es einem aus der Toilette heraus anwinkt, will keiner ...
Der ganze Mist war natürlich auch zwischen Weihnachten und Neujahr, wo man a) nix besseres zu tun hat und b) der Trockner durchlaufen muss.
Ich hab mir Wäsche von meiner Mutter leihen müssen, weil ich gar nicht mehr nach kam.
NIE wieder ... -
Wir haben uns auf die Kotprobe verlassen (3 Tage gesammelt, untersuchen lassen) und das Ergebnis war: negativ.
Bei einer Routine-Blutuntersuchung ergab sich aber ein erhöhter Wert der Eosinophilen, woraufhin zu einer Wurmkur geraten wurde, das ließe auf Parasiten schließen.14 Tage später hatte die gesamte Familie (also 2 Erwachsene, 2 Kinder) Würmer.
Das hieß für 4 Menschen 2x tgl. Betten abziehen, mehrmals tgl. Untewäsche wechseln. Penible Sauberkeit im ganzen Haus. Hundedecken tgl. Kochen. Händedesinfektion, spezielle Waschpulver ... Für ganze 6 Wochen. Ich hätte heulen können.
Zusätzlich mussten wir selbst über Tage starke Medikamente nehmen, die gerade mir (wegen des Lebertumors) zu schaffen gemacht haben. Das Ganze mussten wir über bestimmte Zeiträume wiederholen.Seither gibt es hier - abgesprochen mit dem TA - ganz genau nach Empfehlung die Wurmkur alle 3 Monate. Den "Spaß" will ich nicht nochmal haben.