Beiträge von Lysaya

    Ich fühle mich hier sicher. Aber ich muss auch ehrlich sagen: Hier leben nicht nur 5 Hunde. Wir 3 Menschen sind auch völlig unberechenbar ausser Haus. 1 arbeitet vor Ort, 1 hat regelmäßig Home-Office und 1 arbeitet in Wechselschichten. Ausserdem gehen wir spät ins Bett. Wäre ICH Einbrecher wûrde ich woanders hin gehen

    Das interessiert die leider nicht (mehr).
    Als sie bei uns eingebrochen sind, waren wir 4 alle zuhause. Mein Sohn schläft im Keller, wir im ersten Stock. Wir haben nichts gehört und sie haben alle Spardosen, Bargeld und Portemonnaies aus dem EG mitgenommen.
    Der Einbruch war zwischen 3 und 5 Uhr nachts. Ich war bis 3 Uhr auf und mein Sohn ist um 5 Uhr aufgestanden, da war alles weg.
    Eine Woche später haben sie bei anderen Nachbarn eingebrochen und zwar auch, als alle zuhause waren.

    Ich fühl mich jetzt sicherer, wo wir den Hund haben. Unser erster hätte definitiv gehandelt. Bodo würde vermutlich entrüstet fiepen, wenn der Einbrecher kein Leckerchen mitbringt. Dass er ein Wachhund ist, hat ihm wohl noch keiner gesagt :D

    Ich bin jetzt nicht ganz sicher, wie das beim Hund ist, aber ich habe gehört, dass so ein Bluttest nicht zwingend eine sichere Diagnose ermöglicht. Beim Mensch z.B. kann man zwar Antikörper nachweisen, aber daraus lässt sich nicht (immer) ableiten, worauf der Mensch allergisch reagiert. Es gibt da verschiedene Werte, die zwar vage Rückschlüsse zulassen, aber aus den Werten lässt sich nicht ablesen, dass jemand z.B. auf "Erdbeeren" reagiert.
    Bei meiner Mutter sind die AK massiv erhöht, obwohl sie kaum Symptome zeigt. Bei meinem Vater ist im Blut nichts zu finden, aber er kriegt keine Luft, hat Husten ohne Ende - Cortison "heilt" ihn dann.
    Ich bin gegen sämtliche Antibiotika allergisch - mit anaphylaktischem Schock - aber im Hauttest findet man bei mir nichts und im Blut nur eine "ganz leichte Erhöhung der AK".

    Wenn Du Futter im Verdacht hast, würde ich eine Ausschlussdiät machen, bevor ich Geld ausgebe für die nicht ganz sichere Methode.
    Eine Freundin hatte den Test mittels Bio-Resonanz gemacht, da kamen auch abenteuerliche Ergebnisse bei raus und letztlich musste es dann doch eine Ausschlussdiät sein.

    Unseren ersten Hund haben wir damals angeschafft, als hier eingebrochen wurde.
    Ich wollte keinen Augenblick länger allein im Haus sein (Mann den ganzen Tag arbeiten, Kinder in der Schule ...)
    Genau an unserem Hochzeitstag (in der Nacht) fand der Einbruch statt. Wir waren alle im Haus und haben - zum Glück? - nichts mitbekommen. Das war ein Dienstag. Mittwoch hab ich gesagt, ich will einen Hund. Donnerstag alle Tierheime abgeklappert (aber wir bekamen keinen Hund, weil nur ein Verdiener und zu kleine Kinder - die waren 5 und 10 ...) Freitags haben wir uns dann für einen Berner Sennenhund entschieden, Samstags den Züchter kontaktiert, Sonntags dort besucht und Dienstags zog der "Kleine" hier ein. Also vom Einbruch zum Hund waren es genau 7 Tage.

    14 Tage später hatten wir einen Komissar hier, der uns von der Polizeibehörde zur "Opferbetreuung" und "Prävention" geschickt wurde. Der hat das kleine Plüschknäuel gesehen und einen Lachanfall bekommen, als ich gesagt hab, er wäre demnächst der Wachhund. Die Illusion, dass Hunde Einbrecher abschrecken, hat er mir ganz schnell genommen.

    Jahre später stand hier mal ein Mann mit Messer vor der Tür. Ein Scherenschleifer angeblich. Iwan hat keine Sekunde gezögert und den Kerl einmal die Straße rauf gejagt. Der muss wohl gemerkt haben, dass ich wirklich Angst hatte. Er kam dann zurück und ich hab ihn belohnt.
    Ein paar Tage später wurde in der Zeitung vor der Masche gewarnt, dass Männer sich als Scherenschleifer ausgeben und Zutritt in Häuser verschaffen oder die Gegend auskundschaften.
    Danach hab ich mich sehr gern auf den Instinkt meines Bären verlassen und ihn im Zweifelsfall immer mit zur Tür genommen.

    Bodo jetzt würde vermutlich jeden Einbrecher ausgiebig ankuscheln. Der bellt nicht mal, wenn jemand direkt vor der Tür rum steht.
    Aber vermutlich höre ich dann, wie er sich über Besuch freut XD

    Das meinte ich ja ^^

    Ich hatte mich nur auf Tibet-Mix bezogen, die ja meinte, man kann sie zum Futter dazu geben.
    Hatte ja eine Seite vorher schon gesagt, dass das nur Snacks sind und die Fütterungsempfehlung dazu gegeben.
    Für mich klang es, als wollte Tibet-Mix das als Flockenersatz nutzen.

    Hab mich da aber vielleicht auch geirrt und sie falsch verstanden :ops:

    Wozu soll es denn reichen?

    Ich dachte, die sollen zum Nassfutter dazu gegeben werden? Also wie Flocken oder die Karotten?
    Oder bin ich nun im falschen Film? :D
    Hab mir halt das Nassfutter mit 10 so Brocken vorgestellt und dachte, dass das nicht so sinnvoll ist, weil die Ausgangsfrage ja nach Flocken zum Nassfutter war?

    Zitat

    Geht zu einem seriösem Züchter, dem seine Hunde und die Rasse am Herzen liegen, der sich deshalb der Mühe unterzieht, die Auflagen des Zuchtverbands zu erfüllen. Das bedeutet einen höheren Preis, denn dadurch kommen erhebliche Kosten auf die Züchter zu.


    Das stimmt in dem Fall ja nicht mal.
    Die hier anvisierten Tiere ohne Papiere sollen fast so viel kosten wie ein Hund vom seriösen Züchter.
    Diese werden aus einem "unguten Gefühl" heraus abgelehnt, wenn ich es richtig verstanden habe. Wenn es ein Aussie oder BC sein muss, dann eben wenigstens aus vernünftiger Zucht. So kriegt ein Vermehrer 850 - 1000 Euro und "züchtet" dann weiter.

    Oder, dass einem ja nichts mehr dazu einfiele, wenn mit über die Anschaffung liest.
    Und der Autokauf mehr durchdacht würde usw.

    Da Du mich ja zitiert hast, will ich es gern erklären.

    Mir fällt dazu auch nichts mehr ein (ich gebe zu, das war missverständlich), was man jetzt noch sagen könnte, um die TE zu überzeugen, dass sie einen Fehler macht, wenn sie überstürzt einen Hund aus so einer Vermehrung holt.
    Das mit dem Autokauf hingegen war wirklich ernst gemeint. Niemand würde sich einen LKW kaufen, wenn er weiß, dass er nur eine 4 Meter-Garage hat und das Fahrzeug nur braucht, um alle 2 Wochen ein paar Kilometer zum Supermarkt zu fahren.
    Da würde jeder genau überlegen, was den Ansprüchen entspricht, was man leisten kann und was eben "passt".

    Bei Hunden (aber auch Tieren allgemein) geht diese Überlegung viel zu oft verloren. Nichts anderes, wollte ich damit ausdrücken, darum habe ich das Argument mit den Teenagern gebracht, die jetzt noch begeistert sind.
    Und das Beispiel meiner Freundin, die aus genau den gleichen Gründen sehenden Auges ins Unglück gelaufen ist.

    Nun ist ein Aussie oder BC kein Kangal(-Mix), aber für den Welpen (und die Familie) ist es dennoch schade, wenn es eskaliert.

    Edit: Probezeit ... das bezog sich darauf, dass die TE sich anscheinend wenig Gedanken insgesamt gemacht hat und mir der Eindruck entstand, dass sie da recht "sorglos" ist, dass man einen Hund innerhalb von 14 Tagen wieder umtauschen kann, wenn es dann doch nicht klappt.

    Mir fällt da auch nicht mehr viel zu ein ...
    Bei einem Autokauf wird mehr nachgedacht, aber die Frage nach der "Probezeit" ließ eigentlich schon tief blicken.
    Schade für den potentiellen Welpen.

    Einen Spezialisten anschaffen, weil aktive Teenager und davon wohl die Tochter "viel mit ihm machen will".
    Das kann nur nach hinten los gehen. Ich habe hier zwei Teenager, die "viel mit dem Hund machen wollten". Zum Glück haben wir den Hund für mich geholt und nicht für diese begeisterten Pubertiere. Bei Regen verschwinden sie in ihren Zimmern. Der Hund bekommt maximal ab und zu ein Leckerchen und wenn Freunde da sind, wird "mein Hund" vorgeführt.
    Nichts, was einem Aussie oder BC reichen wird.
    Dazu kommt die Lebenserwartung des Hundes und die Zukunftsplanung der Teenager. Schule, Ausbildung, Studium, Beruf ...
    Jede andere Rasse würde da leichter mitlaufen, als ausgerechnet solche Spezialisten (oder andere spezielle Rassen).

    Ich sehe die nächsten Thread-Titel schon vor mir ... und hoffe, dass ich mich irre.

    Eine Freundin von mir hat sich mal einen Kangalmix geholt. "Der guckt total süß". Alle Ratschläge, dass das schief geht, wurden in den Wind geschlagen. End vom Lied: Der süße Teddy hat mit knapp einem Jahr die eigene Tochter gebissen und meine Freundin angefallen, dass sie gerade noch die Tür zuknallen konnte.
    Der Kerl wurde dann eingeschläfert - unvermittelbar.
    Und warum? Weil es jemand besser wissen wollte -.-