Beiträge von Lysaya

    oh man, da habt ihr ja aber auch einiges schon durch mit den ohren..

    Ich hab das damals dokumentiert mit Photos:

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    So sahen beide Ohren aus. Das, was da an Eiter aussen am Ohrlappen klebt, stand zusätzlich bis zum Rand im Gehörgang drin.

    Und das war nach 4 Wochen und dem 2. Antibiotikum:

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    Insgesamt hat die Behandlung 3 Monate gedauert. Und es wurde ebenfalls erst mit Surolan, dann Aurizon, später mit speziellen antibiotischen Ohrentropfen behandelt.
    Geholfen hat schlussendlich ein Bakteriogramm und die gezielte orale und lokale Behandlung mit dem wirksamen AB.

    Mach Dir keine Vorwürfe. :streichel:

    Du hast es nach bestem Wissen und Gewissen getan. Es ist nicht leicht, durch den Futterdschungel zu blicken und wenn dann die TÄ auch noch auf einen einreden, wird es nicht besser. Ich drücke Dir die Daumen, dass es mit dem nächsten Futter wieder besser wird.

    Noch zu den Ohren: Bei unserem waren die Ohrlappen nur noch blutig-eitrige Klumpen. Ich hab zwischendurch wirklich gedacht, dass die amputiert werden müssen. Vier TÄ haben gesagt, dass sie sowas noch nie gesehen haben. Die Gehörgänge waren so eng, dass man sie nicht sauber machen konnte, ohne ihn in Narkose zu legen. Und in der Tiefe hatte sich so viel angesammelt ... das war richtig schlimm.
    Ob es nun am Futter liegt oder an der Umgebung ... das muss man raus finden. Generell würde ich - wie geschrieben - aber erstmal klären lassen, was sich da im Ohr tummelt.
    Wenn die Gehörgänge geschwollen sind, können Tropfen gar nicht bis in die Tiefe vordringen - ganz zu schweigen davon, dass der Tierarzt nicht beurteilen kann, ob das Trommelfell vielleicht schon Schaden genommen hat. Ich bin da inzwischen wirklich panisch ...

    Was für ein Magen-Medikament kriegt er denn?
    Bitte frag da nach und wenn es Omeprazol oder Pantoprazol ist, dann setz das auf gar keinen Fall von einem auf den anderen Tag einfach ab. Auch nicht, wenn die TÄ sagen, das kann man machen. Kann man nicht!
    Damit holst Du Dir die Probleme doppelt und dreifach zurück, wie wir schmerzlich erfahren haben und mir im Dogforum hier erklärt wurde. Stichwort ist Rebound-Effekt.
    Es gibt inzwischen sehr viele Studien, die die Probleme dieser Magensäure-Hemmer belegen. Werden leider trotzdem wie Bonbons verteilt.

    Diese Allergietests ... ich weiß nicht. Man hört tatsächlich sehr viel darüber und ich bin nicht sicher, ob man dem trauen kann.
    Bodo verträgt kein Huhn in Form von Trockenfutter, Leckerchen oder roh ... gekocht in Möhrensuppe aber wohl - aber nicht mal im hypoallergenen Futter von Hills.
    Das kann sehr individuell sein.
    Geht denn Haferschleim mit Möhrensuppe? Das hat hier sehr gut geholfen.
    Inzwischen sind wir bei Köbers angelangt, das ist wie Müsli für Hunde.Die meisten raufen die Haare wegen dem Getreideanteil, aber es ist das einzige Futter, was seit gut einem Jahr inzwischen anstandslos gefressen und vertragen wird.
    Ich möchte damit nicht sagen, dass Du das ausprobieren sollst, aber manchmal muss man ungewöhnliche Wege gehen. Ich war auch überzeugter Barf-Fan. Mein erster Hund hat es super gern gefressen und vertragen ... Bodo war davon sterbenskrank.

    Weiterhin gute Besserung!

    In Baden Württemberg, Bayern, Brandenburg und Hamburg ist die Bordeauxdogge auf der Liste.

    In unserer Gemeinde war sie mal auf der Liste - das weiß ich, weil ich jemand kenne, der extra die Prüfung machen musste und den dreifachen Steuersatz gezahlt hat.
    Auf sowas würde ich persönlich halt auch immer achten.

    Ein Berner hat nicht weniger Fell.
    Unser Berner Mix, sieht aus wie ein reiner Berner, ist eine Plüschbombe. Und die anderen Berner die ich kenne sind genauso.

    Stimmt. Ich hab ja weiter vorn Bilder rein gestellt. Fellmonster ist keine Untertreibung.

    Aber sie ist ja eher für die kurzhaarigen Typen.
    Wobei mir die kurzen Haare, die überall stecken bleiben, auch nicht besonders gefallen. Aber da ist ja jeder anders ;)

    Die großen Schweizer, die ich kenne, haben alle eine gehörige Portion Wach - und Schutztrieb. Sind territorial und - wie ich schon sagte - ernsthafter. Das war eben die ihnen zugedachte Aufgabe, während die Berner eben die Wagen gezogen haben und die kleineren Vertreter aufs Vieh geachtet haben.

    Bordeauxdoggen können tolle Hunde sein. Ich kannte eine, die war hervorragend erzogen und einfach nur gemütlich. Starb aber mit 6 Jahren an einem Hirntumor.
    Was da sonst für gesundheitliche Baustellen sind, kann ich nicht sagen, aber in letzter Zeit sehe ich sehr viele völlig durch geknallte Exemplare. Unser direkter Nachbar hat eine Bordeauxdogge und der möchte ich nicht nachts begegnen. Total ängstlich, geht aber nach vorn. Wenn wir am Zaun vorbei laufen (und wir haben keine andere Möglichkeit, um aus unserer Straße zu kommen), versucht der Rüde die 2 Meter zu überspringen. Da die Familie schon immer (große) Hunde hatte, die sehr gut horchten, glaube ich nicht, dass es nur ein Erziehungsfehler ist.
    Und: in vielen Städten kosten Bordeauxdoggen ein Vermögen an Versicherung und Hundesteuer - darf man auch nicht vergessen ... Rasselisten sei "Dank".

    hat jemand schon mal erfahrungen mit dem futter gemacht? es hat ja nicht gerade den besten ruf, aber viele halten barfen ja auch für das beste was man machen kann, nur leider sehe ich das bei meinem hund nicht.

    Hallo,

    wir haben eine ähnliche Leidensgeschichte hinter uns und ich kann Dir sagen, dass Barf es bei uns auch noch schlimmer gemacht hat.
    @Aoleon kann da ebenfalls einiges zu erzählen ... es kommt halt wirklich auf den Hund an.

    Wir hatten hier auch eine Neverendingstory mit Schleimhautentzündungen, Durchfall, Erbrechen ... und ebenfalls die Ohrenentzündung, sodass er beide Trommelfelle durch hatte. Einfach geplatzt. Die Ohren bestanden nur noch aus Eiter und wir haben zig verschiedene Antibiotika gebraucht.
    Auch die Gewichtsabnahme kenne ich. Zum einen vermutlich durch die Schmerzen und Übelkeit und zum anderen fehlt halt tatsächlich das Futter.

    @Dackelbenny füttert Royal Canin und ist damit zufrieden ...

    Auch wenn Du momentan keine Narkose willst: ich würde das Risiko eingehen, wenn der Arzt es anbietet. Die Ohren vernünftig spülen und einen Abstrich, um zu gucken, welche Keime da drin sind. Dann kann man gezielt behandeln. Das hat nichts, wenn Du da auf blauen Dunst tropfst, die Bakterien resistent sind und immer ein kleiner Rest übrig bleibt, der eine neue Entzündung hervor ruft.

    Gute Besserung auf alle Fälle! Und ich kann es Dir sehr gut nachempfinden ... :streichel:

    Das Argument mit der Körperkraft kann ich so nicht nach voll ziehen. Ist doch eine Frage der Erziehung, und die beginnt nicht erst wenn der Hund 40 kg wiegt. Meine 82 jährige Mutter geht auch mit meinem 42 kg Hund spazieren.
    Man hält doch einen Hubd nicht mit Muskelkraft, sondern mit mentaler Stärke.
    Unser Hund läuft immer frei und ist lenkbar.
    Vom ersten Tag an

    Da magst Du Recht haben, aber ich wollte darauf hinaus, was @DerFrechdax ja schon geschrieben hat.
    Unser erster Berner war ca. 70 cm hoch und 52kg schwer. Den habe ich mit dem kleinen Finger gehalten (nach dem Unfall mit Nachbarskatze, wo ich mehr als nur ein paar Prellungen davon getragen habe XD )
    Mein Mann konnte ihn über diese "mentale Stärke" nicht halten, aber über Körperkraft.
    Meine Tochter (damals 8 Jahre und 28kg leicht) konnte ihn ohne Probleme führen, allerdings besser ohne Leine als mit.
    Meine Eltern waren für ihn "nur zum Spaß" da. Er wäre mit denen nicht mitgegangen.
    Und eigentlich hat er perfekt gehört. Aber eben nicht auf jeden, da hat er sehr deutlich unterschieden, bei wem er absolut gehorcht.
    Beispiel damals in der Hundeschule: Der Trainer wollte mit Iwan zeigen, wie die Ablage funktioniert. Ein erfahrener Hundetrainer, der selbst mehrere Hunde erfolgreich für die Rettungshundestaffel ausgebildet hat. Er konnte mit jedem Hund arbeiten - aber nicht mit meinem Iwan. Der ist keinen Meter mit ihm gegangen und hat sich auf dessen Befehle hin nicht mal ansatzweise hingelegt - wohingegen ich ihn mitten auf dem Rathausplatz hinlegen und einkaufen gehen konnte ...

    Ich will damit nur sagen, dass es mit der Idee "Mutter geht mit dem Hund" eben auch gut überlegt sein muss bei der Größe. Aber ich schätze, dass die TE das selbst besser einschätzen kann, was sie ihrer Mutter zutrauen kann.
    Es gibt eben Hunde, die sind sehr personenbezogen und das ist bei einem kleinen Hund einfacher als bei 40kg aufwärts.

    Nur an einem? XD

    Ich will überall 3 Sterne haben. Bin jetzt im vierten ...
    Ist das bei Dir auch so, dass die Patienten in der Frakturstation vor dem Entgipser stehen und keiner der Deppen-Pfleger sich mal bemüht, die abzuarbeiten? :dead:
    Da stehen die lieber rum und gucken aus dem Fenster :headbash: