Beiträge von Lysaya

    Da sind wir halt unterschiedlich. Ist ja ok.
    Hier laufen locker 20 Freigänger in der Siedlung rum. Und es nervt einfach.

    Wenn jemand sich ernsthaft bemüht - wie @leiderHundelos beschrieben hat - dann habe ich jedes Verständnis. Auch für alte oder kranke Tiere, die halt nicht mehr können, wie sie wollen.
    Aber der Großteil der Katzenbesitzer hier ist einfach völlig abgestumpft.
    Eine Nachbarin hat sogar in der ganzen Straße herum erzählt, dass sie die Katze nicht mehr rein lässt, damit die sich vielleicht eine andere Familie sucht. Erfolg: Das Tier lungerte tagelang unter meinem Auto rum. Inzwischen ist sie weg, keine Ahnung, was aus ihr wurde.
    Wie gesagt, mir fehlt scheinbar das Katzen-Gen ...

    Und ehrlich ich hab mir ernsthaft Gedanken wegen dem Kot Problem gemacht und wollte eigentlich nur helfen. Und dann ist man eher entsetzt über den hilfevorschlag.

    Ich habe lediglich auf das "Da musst Du halt mit leben" reagiert, weil es das Totschlagargument schlechthin ist.

    Wie gesagt, lasse ich den Hundekot liegen, bin ich dran - einschließlich Ordnungsgeld von der Stadt.
    Das wurde mir sogar schon von KH so an den Kopf geworfen, obwohl ich unseren Mist immer einsammle. Als ich daraufhin auf den Katzenhaufen im Sandkasten aufmerksam machte, kam exakt dieser Satz: "Es ist halt eine Katze, die muss ja auch mal."

    Was ist daran schlimm?
    Es gibt doch als Leckerchen auch getrocknete Hühnerfüße oder Rinderhufe?
    Warum soll man diese Teile vom Tier verwerfen, wenn man sie noch nutzen kann?

    Ich bin sogar ganz froh, dass Tiere auf die Art im "Ganzen" verwertet werden.

    Als wir noch gebarft haben, gab es hier auch Rindernasen, Hasenohren, Hasenfüße, etc.
    Ich mag den Hype nicht, dass Hunde nur "hochwertiges" Fleisch bekommen sollen. Klar, es muss auch ein Fleischanteil dabei sein, aber ich sehe nicht, dass es ausschließlich "Muskelfleisch in Bio-Qualität" sein darf. So essen wir Menschen ja (meistens) auch nicht ;)

    Es besteht aber ein Unterschied zwischen Wildtieren (Tauben/Rehe/Wildschweine/Ratten/etc.) und Tieren, deren Haltern es sch...egal ist, ob ihre Katze/Hund/Kaninchen/whatever andere Leute belästigt.

    Und nein, ich will eben NICHT mit dem Kot fremder HAUStiere leben müssen.
    Nach der Logik kann ich mir demnächst sparen Kotbeutel zu benutzen oder meinem Hund beizubringen, dass der Vorgarten des Nachbarn tabu ist.
    Dass Streiten nichts bringt, ändert nichts an dem Ärger, den mir das verursacht.
    Ein Nachbar hat jetzt eine Rampe aus seinem Fenster gebaut, die - theoretisch - auf seiner Terrassenüberdachung endet. Praktisch läuft das Katzenvieh jetzt immer die Dachrinne entlang und versucht in das Zimmer meiner Tochter zu kommen.
    Soll ich jetzt dort nicht mehr lüften? Muss ich Zeiten mit dem Nachbarn vereinbaren, wann ich MEIN Fenster öffnen darf?

    Mir ist völlig egal, welches Haustier sich jemand hält. Aber es ist SEIN Haustier.
    Ich erwarte auch von niemandem, dass er meinen Hund erzieht/kämmt/mit ihm Gassi geht.
    Warum erwarten KH mit so einer Selbstverständlichkeit, dass sich alles um ihr Tier dreht und sich die Nachbarn eben dessen Befindlichkeiten anzupassen haben?
    Wenn ein Hund stundenlang bellt, wird das OA gerufen. Sitzen Katzen/Kater (weiß ich nicht mal genau) nächtelang jaulend vor unserem Fenster, interessiert das niemanden.

    So schwer ist es doch nicht zu verstehen, dass man das ungerecht findet?

    Als ich die eine Nachbarin gebeten habe, ihre Katze aus meinem Garten fernzuhalten, bekam ich die Antwort: "Du hast doch jetzt einen Hund."
    Sicher. Ich lasse meinen Hund auch wissentlich Katzen jagen, wo ich so viel Zeit und Geld ins Anti-Jagdtraining gesteckt habe :fluchen:

    Mal davon ab, was das Geschrei groß gewesen wäre, hätte er das Tier wirklich erwischt.

    Kenne ich persönlich tatsächlich keinen einzigen :ka:

    Zumindest aber gibt es für Hunde die Kennzeichnungspflicht - wobei wir wieder beim Mischen wären, dass es zu jeder Regel auch Leute gibt, die sie umgehen.
    Aber das rechtfertigt nicht, dass für andere gar keine Regeln bestehen.

    Ich kenne weit weniger streunende Hunde, die in der Nachbarschaft auffällig sind, als Katzen. Und wenn Du Dein Kind nicht mehr im Garten spielen lassen kannst, weil Du erstmal jede Menge Katzensch ... aus dem Sandkasten holen musst oder Vogelleichen beseitigen, dann vergeht Dir einfach irgendwann das Verständnis für diese "Freigeister". Sollte der Nachbarshund unseren Garten als Erweiterung seines Reviers ansehen, würde ich mich genauso aufregen.