Beiträge von Lysaya

    @Lysaya dein Hund verträgt doch nur Köbers oder?

    Ja, leider ...
    Darum habe ich mit der TÄ lange drüber geredet.
    Es stand - wegen der Arthrose - zur Debatte, dass wir auf das j/d wechseln.
    Letztlich meinte die TÄ aber, auch wenn "Müsli" bei Arthrose nicht das beste Futter ist, muss man manchmal Abstriche machen. Darum riet sie zu o.g. Zusätzen und sagte, damit könnte man auch "normales" Futter soweit aufwerten, dass es "gelenkförderlich" ist.

    Über die Fettsäuren hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht *grübel*
    Ich glaub da muss ich nochmal lesen.

    Weil ich es Unwelttechnisch und Geldmäßig nicht einsehe für 40 Kilo Hund DoFu zu kaufen und den Müll zu entsorgen.Außerdem furzt er von Dose schrecklich und das ist im kleinen Büro mit Kollegen nicht toll.

    Aber einen Hund zu Futter "zwingen", das er eigentlich nicht fressen will, kann ruck-zuck ziemlich hohe TA-Kosten verursachen. So war das hier. Das war dann "am falschen Ende gespart". Klar, das mit dem Müll ist echt nicht zu unterschätzen, aber hier gibt es kein Futter mehr, wo ich den Hund erst stundenlang überreden muss.

    Ich stand auch mal auf dem Standpunkt: "Es verhungert kein Hund vor dem vollen Napf."
    Bodo hat mich eines gelehrt: Doch!
    Dieser Hund hatte einen vollen Napf mit feinstem Barf und hat binnen weniger Wochen 7 kg abgenommen. Er hat es nicht angerührt. Daraus entwickelten sich massive Magenprobleme und Unverträglichkeiten, mit denen wir heute noch kämpfen.
    Ich würde NIE wieder so lange warten, sondern auf das "Bauchgefühl" meines Hundes hören.

    Gleiches Spiel war mit dem Josera. Er mochte es auf einmal nicht mehr. Also gab es Premiere.
    Wenn Bodo ein Futter nicht mehr anrührt, dann definitiv, weil es ihm nicht bekommt. Er ist da sehr viel schlauer als ich ... Und ich verlasse mich da auch auf ihn.

    Hatte von euch schon jemand das Hills j/d oder andere Gelenkfutter? Bringt das wirklich was. Ich bin am hin und her überlegen...

    Das j/d hatten wir nicht. Wir hatten von Hills das z/d .
    Das wurde hier überhaupt nicht vertragen. Gab blutige Durchfälle und Erbrechen.

    Bodo hat ja auch in beiden Vorderpfoten (Carpalgelenk) Arthrose und wir kommen sehr gut mit MSM, Grünlippmuschel, Teufelskralle, Kollagen und Hagebuttenschale zurecht.
    Laut meiner Tierärztin wären das auch im "Gelenkfutter" die wirksamen Bestandteile und man könnte sie auch einzeln zuführen.
    Ist für uns natürlich einfach, weil es im Köbers gut einzurühren ist. Bei Trockenfutter würde ich dass Gemisch wohl in einen Klecks Joghurt packen.

    Unsere Lehrerin in der Krankenpflegeschule sagte mal: "Jeder Mensch wird irgendwann dement oder bekommt Krebs. Nur manche haben Glück und sterben vorher."

    Ich glaube, dass da was dran ist.
    Pauschalisieren kann man es natürlich nicht, aber meine eine Oma wurde fast 95 Jahre alt, war bis zum Schluss geistig topfit, aber ein großer Tumor in der Lunge hatte gestreut.

    Meine andere Oma wurde 91. Sie hatte zuletzt geistig immer mehr abgebaut und es stand im Raum, ob auch Krebs eine Rolle spielt, aber das haben wir nicht mehr untersuchen lassen, weil sie eh schon im Sterben lag.

    Mein Opa ist mit 67 Jahren "gesund" gestorben. Einfach umgefallen und war tot. So, wie er es sich immer gewünscht hatte.

    Alle drei haben sich ausschließlich gesund ernährt. Es gab Obst/Gemüse aus dem eigenen Garten. Bis zu seinem Tod hatte mein Opa sogar das Fleisch von eigens aufgezogenen Kaninchen oder mit befreundeten Bauern getauscht. Fertigsuppen hab ich erst kennen gelernt, als mein Opa verstorben war, davor kannte ich nicht mal Pizza. Nudeln gab es nur selten.
    Das hat aber weder meine Großeltern vor Erkrankungen bewahrt, noch mich vor meiner Epilepsie, Gendefekt und Hirnfehlbildung - und das, obwohl ja auch schon meine Mutter sich während der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ernährt hatte.
    Man kann einfach nicht alles verhindern. Das ist traurig, aber ich bin davon überzeugt, dass jede Optimierung EINES Stoffes Auswirkungen auf den gesamten (eigentlich funktionierenden) Kreislauf hat.

    Ich hatte unserem Hund ein paar Mal von meinem Protein gegeben. Das hat er leider immer wieder erbrochen.

    Kapier ich nicht. Muss ich aber vermutlich auch nicht.
    Ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen, meinem Hund Proteinpulver (für Menschen) zu geben - vor allem, wenn er davon "immer wieder" erbricht :omg:

    Ich hatte ja Bio LK und Kinderkrankenschwester gelernt. Behaupte also mal dreist, dass ich nicht ganz unbedarft bin, was Aminosäuren und den menschlichen Stoffwechsel / Ernährungsbedarf angeht.
    Mir erschließt sich nach wie vor nicht, warum man einem Hund die perfekt abgestimmten Aminosäuren geben will, um Muskeln (oder was auch immer) zu fördern, wenn man auch auf ganz normale, ausgewogene Mischkost zugreifen kann und damit vielleicht "über den Bedarf" füttert, aber nicht wichtige andere Bausteine vernachlässigt?

    Auch den Tipp damit bei Spitzensportlern zu fragen kapiere ich nicht. Aber in Deinen anderen Beiträgen habe ich von Testosteronspritzen für Hunde gelesen und damit scheint die "Fahrtrichtung" klar.
    Diese "Häufung" von muskelaufbauenden Empfehlungen macht mich dennoch stutzig und ich bin hier mal wieder raus.

    Ein Tipp noch: Proteinpulver für Menschen enthält oft Stoffe, die für den Hund nicht nur unbekömmlich, sondern schlichtweg gefährlich sein können. Selbst für Menschen gibt es da eingeschränkte Empfehlungen.