Beiträge von Lysaya

    Nimmst Du dann außer Wasser gar nichts zu Dir?
    Oder gibt es "erlaubte" Sachen wie Brühe oder so?
    Bei mir war es ja kompletter Nahrungsentzug, also tatsächlich nur Wasser oder ungesüßten Tee - davon aber beliebig viel.


    Wenn Personen sich unterzuckert fühlen, ist übrigens in den seltensten Fällen der Blutzucker Spiegel tatsächlich niedrig.

    Ich war ja im Krankenhaus und hab auch ein Gerät für Zuhause. Ich unterzuckere tatsächlich.
    Im KKH wurde sogar der BZ aus dem Serum bestimmt und da lag er bei gerade mal 41.
    Wie gesagt, das kann auch mit meinen Grunderkrankungen zusammen hängen, aber gerade darum würde ich mich vor radikalem Fasten an einen Arzt wenden.

    Ich kenne das Fasten ja nur als "Untersuchung" (also in meinem Fall). Da war das im Krankenhaus begleitet. Ich bekam 2x tgl. EKG und stündlich Blutzucker gemessen.
    Man konnte sehr gut anhand der Werte erkennen, wie sehr der Körper dabei unter Stress gerät.
    Mag sein, dass es auch an meinen Grunderkrankungen liegt, aber auch im Alltag merke ich, dass ich ohne regelmäßige Mahlzeiten nicht zurecht komme.

    Als ich diesen Test machen musste, hatte ich in der zweiten Nacht einen Puls von über 150, Blutdruck kaum ermittelbar, ich hab mein Herz bis in den Hals schlagen gespürt. Blutzucker war unter 40 gefallen, sodass der Test am Morgen abgebrochen wurde.

    Ich musste aus medizinischen Gründen mal drei Tage fasten. Durfte nur Wasser und ungesüßten Tee trinken.
    Abgenommen habe ich gar nichts - liegt vielleicht auch am eh schon niedrigen Gewicht ... aber ich hatte schlimme Unterzuckerungen und Kopfschmerzen.
    Aber fasten zum Abnehmen läuft vermutlich etwas anders?

    Aus diesem "Hungerversuch", den ich da gemacht habe, hab ich jedenfalls für mich entnommen: nach 6 Stunden bin ich absolut ungenießbar. Intervallfasten wäre absolut nichts für mich.

    Ich kann dieses 'Jetzt bitte, das wäre gut' also auch selbst schon nachvollziehen - manchmal passt eben alles gut, aber ist dann z.B. kein Wurf in Aussicht... tjo... wer wartet dann wirklich ein paar Jahre, bis es evtl. soweit ist - und schaut sich nicht um, ob es evtl. einen Wurf gibt, der 'fast so gut' ist... .

    Gut, da sprichst Du was Wahres an. Wir hatten "Glück". Bodo hätte zu unserem Ersthund als Zweithund einziehen sollen (bzw. ein Rüde aus dem Wurf, denn wir wussten von der Wurfplanung, hatten schon mit den Züchtern Kontakt und Informationen geholt). Zufällig war Iwans Todestag genau der Decktag von Bodos Mutter. Statt den Zweithund hatten wir ca. 4 Monate später also unseren "Einzelprinzen".

    Hätte das nicht alles schon festgestanden, hätten wir weiter gesucht. Ehrlich gesagt gucke ich immer wieder nach Züchtern, Würfen, Linien ... um evtl. doch mal einen zweiten Berner zu halten. Wenn man dann schon informiert ist, fällt hinterher vieles leichter. Ich habe jetzt schon eine recht feste Vorstellung, wer nicht in den Ahnen auftauchen sollte. Wenn dann kein passender Wurf fällt (ich möchte ja auch nur Rüden), dann warte ich lieber.

    Aber eigentlich ist es doch genau im Sinne der jeweiligen Rasse, wenn man gezielt keine übertypisierten Hunde kauft?
    Ich verstehe den Einwand dagegen nicht wirklich.

    Danke, das hatte ich damit eigentlich sagen wollen.

    Für uns kommen nur Berner Sennenhunde in Frage. Da tun wir das, was uns als Käufer möglich ist und suchen gezielt nach Linien, die nicht völlig verbaut sind und wo der Altersquotient hoch ist.
    Alle anderen Rassen, die zu unserer Familie passen, haben ähnliche Probleme.
    Die Alternative wären irgendwelche Vermehrermischlinge aus einer Hobbyzucht (ebay-Kleinanzeigen), ein Hund aus dem Tierheim (die uns keinen Hund geben wollen) oder Auslandstierschutz (den ich ablehne).

    Wenn es passt, soll unser nächster Berner aus einer Nothilfe kommen. Gibt es da keinen passenden, wird es wieder ein Berner Sennenhund von einem VDH-Züchter.
    Und ich sehe - um noch mal auf das Qualzuchtthema zu kommen - einen großen Unterschied zwischen einer Rasse, die eine Disposition zu verschiedenen Erkrankungen hat (das bedeutet ja nicht, dass jeder Hund es automatisch bekommt) oder einer Rasse, die schon von Welpe an durch Zucht in der Lebensqualität eingeschränkt ist.

    Wir haben unseren bewusst "anders" ausgesucht.
    Bodo ist knapp 4 Jahre, wiegt 42kg und ist mit 62cm Schulterhöhe total "aus dem Standard".
    Er ist schlank und sportlich. Diese bulligen Berner finde ich auch nicht schön (auch wenn unser erster von der Sorte war).

    Augenprobleme und hängende Lider hatten / haben übrigens beide nicht.

    Ist eine Rasse wie der Berner Sennenhund eine Qualzucht oder nur das missglückte Ergebnis falsch gelaufener Linienzucht?

    Ich hab jetzt länger überlegt, ob ich überhaupt etwas schreiben soll ... Als Berner Sennenhund-Halterin erwartet mich gleich sicherlich ein Shitstorm ...

    Tatsächlich sehe ich aber einen Unterschied darin, ob man ein Tier bewusst auf "Fehler" und "gesundheitliche Einschränkungen" hinzüchtet (wie bei den Brachycepahlen) oder ob bei einer Rasse vermehrt Krebs oder Nierenprobleme auftreten. Letzteres würde nämlich kein seriöser Züchter billigend tun.
    Würde man anfangen dem Berner die Nase weg zu züchten, würde hier keiner mehr einziehen.
    HD, ED, OCD wird beim Berner gut untersucht. Da wo unsere beiden herkommen, gab es den Gentest auf DM und bei Laboklin konnte man auf maligne Histozytose testen lassen.
    Ich will es nicht schön reden, wir haben unseren ersten Berner mit nicht mal vier Jahren wegen Krebs gehen lassen müssen. Allerdings war er aus dem gesamten Wurf der Einzige. Seine Mutter wurde 12, sein Vater mit 9 Jahren von einem Auto überfahren. Und ich kenne inzwischen sehr viele Berner, die 10 Jahre alt wurden, der Älteste war 14.

    Hier wird wieder ein Berner einziehen, wenn Bodo nicht mehr sein sollte (was hoffentlich noch weit entfernt ist). Wahrscheinlich werde ich mich dann aber bei den "Berner in Not"-Seiten umsehen, da ich mir inzwischen die Erfahrung zugestehe, auch einen "Second-Hand-Hund" zu erziehen.

    @Dackelbenny Zucker im Salat?

    Das hatten wir hier schon mal besprochen. Das scheint regional unterschiedlich zu sein.
    Meine Mutter macht auch immer Zucker in das Dressing. Ist dann halt "süß-sauer".
    Früher hab ich das auch gemacht und dann auch gern so, dass es zwischen den Zähnen geknirscht hat :lachtot:

    Heute Mittag mache ich Schüttelpizza und dazu gibt es Gurkensalat.
    Morgen früh wollen die Herren Pfannkuchen mit Apfelmus (zum Frühstück mache ich "normale"). Mittags gibt es dann Kohlrabi-Lasagne.
    Jetzt brauch ich noch Ideen für Sonntag *denkt* Oder ich mach einfach mehr Kohlrabi-Lasagne für Sonntag gleich mit ...

    Also ED wäre bei der Uelzner mit 1400 Euro (maximal zwei OPs) abgedeckt.
    Hüftgelenksdysplasie, Kryptorchismus, Brachycephalensyndrom sind tatsächlich ausgeschlossen.

    Zwischen unserem ersten Hund und jetzt Bodo haben sie die Verträge komplett überarbeitet. Früher stand genau drin, WAS in der Leistung drin ist, nun steht nur noch drin, was ausgeschlossen ist. Mich stört gar nicht so sehr, dass diese "rassetypischen" Erkrankungen ausgeschlossen sind. Viel "blöder" find ich, dass z.B. eine Kastration bei medizinischer Indikation nur mit 70 Euro (Rüde) bzw. 90 Euro (Hündin) bezuschusst wird.

    Von einem Sondertarif, womit man auch rassetypische Krankheiten absichern kann, hab ich bei der Uelzner noch nichts gehört.


    Nein, ist hier definitiv nicht der Fall. In diesem Jahr wird er bereits 12 Jahre alt und seit diesen beiden Anpassungen, gab es keine Erhöhung mehr- obwohl wir erst letzten Oktober erneut einen kleinen Eingriff zur Entfernung eines Lidrandtumors hatten

    Also ich hab neulich noch die Vertragsbedingungen von der Agila gelesen (rein interessehalber) und da steht eindeutig drin, dass die Preise alle 2 Jahre steigen. Es gibt Altersstufen von 2 Monate bis 2 Jahre, dann 3- 4 Jahre und dann ab 5 Jahre.
    Darum bei Dir wohl auch keine Erhöhung, denn das ist die letzte Altersstufe.