Beiträge von Lysaya

    Oh ja, deine 300g hab ich hier schon öfter gelesen.
    Kann ich mir nicht vorstellen davon satt zu werden. 300 g sind ja z.B. nur 2 Äpfel oder 2 große Möhren.
    Hab jetzt mein, für morgen bereits vorbereitetes, Müsli gewogen - sind schon über 300 g und dazu werde ich auf jeden Fall noch etwas anderes essen

    Doch, das geht schon.
    Es kommt halt drauf an, was man isst.
    Gerade hatte ich mein Müsli, das waren 300g, davon hat die letzten zwei Esslöffel Bodo bekommen ^^
    Mittags gibt es oft Lachs, Mozzarellanudeln, Aufläufe ... also es passt schon.

    Hier gibt es seit ca. einem 3/4 Jahr drei mal tgl. 300g. Exakt abgewogen.
    Die ersten 4 Wochen waren hart (zumindest für meinen Mann und meinen Sohn). Jetzt geht es und ich höre immer öfter "ne, mehr schaff ich nicht".
    Ich selbst hab eh immer kleine Portionen gegessen.
    Aber auch "mal" ein ganzer Teller voll geht. Passiert aber eher selten hier.

    Gruppenzwang |)

    Welche von den Dingern nimmt man denn für einen Berner? Also kein besonders großer Berner, aber doch nicht mittelgroß.
    Sind die Starterpakete tatsächlich für kleine bis sehr große Hunde?

    Völlig überfordert :ugly:

    Auf Trockenfutter wollten wir komplett verzichten, da es in den allermeisten Fällen die Wurzel allen Übels ist und sehr wahrscheinlich auch der Grund für die Pilze und die Allergien...

    Nur hierzu kurz:
    Bei uns war die Wurzel allen Übels das Barfen.
    Das kann man nicht verallgemeinern. Jetzt mit Flockenfutter kommt er sehr gut zurecht.

    Bodo hatte seine Mittelohrentzündung und wiederkehrende Pilze, sowie Allergie gegen Hühnerfleisch während der gesamten Barf-Zeit.
    Nur war ich zu stur, das einzusehen.

    ich kann aus eigener Erfahrung mit Epilepsie-Medikamenten sagen, dass selten das erste Mittel passt.
    Als ich Lamotrigin bekam konnte ich nicht mehr essen. Bin ständig unterzuckert. Dann Umstellung auf Keppra ... da machten 250mg den Unterschied von "wandelnde Leiche" zu "ich lebe wieder".
    Das Nervensystem ist eine komplizierte Kiste. Ich würde auch einen Neurologen drauf sehen lassen.

    Alles Gute!

    Vielleicht weiss jemand eine Webseite wo man nach Region Trauerbegleitung findet?

    Mein Beileid ... :streichel:

    Ich weiß nicht, ob Du religiös bist oder ob es für Dich in Frage käme, aber viele Kirchengemeinden (katholische und evangelische) bieten Trauergruppen an. Auch die Caritas hat einen psychiatrischen Dienst, die Adressen vermitteln können (auch von niedergelassenen Psychologen).
    Evtl. gibt es sogar eine Möglichkeit, dass Du dort erstmal alles von der Seele reden kannst. Mir hat das sehr geholfen (zwar andere Situation, aber ähnliches Thema).

    Wünsche Dir viel Kraft!

    Und für die stillen Mitleser: sollten Prostata-Probleme das einzige Problem sein, gibt es das rein prostata-wirksame Medikament Ypozane. Hat Ares letztes Jahr bekommen. Er hatte eine vergrößerte Prostata und daraus resultierend ein sehr schlechtes Fressverhalten.
    Das Medikament wirkt nur in der Prostata, nicht auf das Testosteron im Blut, ist also keine chemische Kastration.

    Das hat Bodo bekommen.
    Aber laut TA wäre das kein Medikament, was man immer wieder geben darf. Es wirkt vier Wochen und dann müsse man erstmal abwarten.
    Für den Akutfall hat es aber tatsächlich gut geholfen und hat uns die Sicherheit gegeben, dass das Problem wirklich hormonell war, denn unter Ypozane war er wieder ok. Sobald die Wirkung nachgelassen hatte, fing alles von vorn an - einschließlich Magenproblemen, Gewichtsverlust, Vorhautkatarrh ...

    Guten Morgen,

    ich glaub, ich würde ja mal stumpf in München anrufen und nachfragen ...

    Zum Rest:
    Bodo hatte auch massiv Stress mit den läufigen Hündinnen in dieser Zeit. Er konnte ebenfalls noch in den Freilauf, aber Zähneklappern, Vorhautkatharr, etc. hatte er auch.
    Du schreibst, dass er schlecht frisst, das war hier das große Problem, denn daraus entwickelte sich dann eine chronische Magenschleimhautentzündung, er hat noch weniger gefressen, dadurch wurde der Magen noch mehr angegriffen, usw.
    Letztlich war die Prostata derart vergrößert, dass er keinen Kot und Urin mehr absetzen konnte.

    Wir waren in der Zeit Stammgast beim Tierarzt und uns sagte man auch, dass mit einer Verbesserung nicht zu rechnen wäre, wenn er mit 10 Monaten schon so extrem reagiert. Vom Chip riet die TÄ uns ab, weil man den nur 2x erneuern dürfe und dieses Auf und Ab der Hormone (Einsetzen der Wirkung, Abflauen der Wirkung) für einen unsicheren Hund schlimmer wäre, als ein klarer Schnitt. Gut, wir hatten mit der Diagnose ohnehin keine andere Möglichkeit, als dauerhaft zu handeln.

    Was Du evtl. ansprechen könntest wäre, ob es möglich ist, so ein Gegenhormon zu spritzen. Das nimmt erstmal die akute Problematik heraus und nach Eurer Geschichte mit dem Omeprazol muss nicht gleich eine Kastration hinterher geschoben werden. Würde ich evtl. mit dem TA besprechen, Bodo bekam das vor der Kastra gespritzt, damit die Prostata erstmal wieder zur Ruhe kommen konnte. Nach 4 Tagen war er wieder klar im Kopf (ist allerdings keine Dauerlösung, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
    Die Prostata würde ich auf alle Fälle untersuchen lassen, ob sie vergrößert oder verändert ist und dann mit dem TA besprechen, was er meint.

    Bei unserem ersten Berner haben wir den Chip setzen lassen und er hat gar nicht gewirkt. Im Juli gechipt, im Oktober wurden die Hoden kleiner und im Dezember waren sie schon wieder normal groß und wir hatten den gleichen Mist von vorn. TA meinte, es ist sehr unterschiedlich, wie lang die Wirkdauer ist und das hängt vom Hundegwicht, dem Testosteronspiegel und ein paar anderen Faktoren ab. Also haben wir uns dann im Januar auch für die Kastration entschieden.

    LG