Beiträge von Lysaya

    Ich hab so nen Pass auch noch nicht gesehen, trotz VDH Hund.

    Aber ich glaube in der Wurfabnahme stand was.

    Im blauen Heimtierausweis auf Seite 16/17 steht: "VIII. Sonstige Behandlung gegen Parasiten"

    Dort trägt mein Tierarzt das Bravecto und/oder Wurmkuren ein.

    Anfangs hab ich es einfach immer selbst ganz hinten im Ausweis unter "Verschiedenes" (S.28) notiert.

    aber wer NOCH SICHERER sein will und es gern bequem hat, wirft dem (erwachsenen) Hund trotzdem einmal im Monat eine Tablette rein. Wohlgemerkt: Dabei spielt eher das eigene Wohl die Hauptrolle, nicht unbedingt das Wohl des Hundes!

    Ich sehe nicht, dass man das so vorwurfsvoll sagen sollte. Es hat meiner Ansicht nach weniger mit Bequemlichkeit zu tun, als dem Schutz meiner Familie. Unsere Tochter hatte Würmer und der Zusammenhang zum Hund war da schnell hergestellt. Nun ist sie schon Teenager und kein (immunschwaches) Neugeborenes.

    Als Elternteil muss ich aber nicht nur meinen Hund / Welpen schützen, sondern vor allem auch meine Kinder.

    Und da ich ja kein Rattengift verteile, um das Problem zu lösen, sehe ich da auch keinen Grund für übervorsichtige Handhabe.

    FunFact: Als meine Eltern vor 30 Jahren ihren ersten Hund hatten, wurden wir Kinder einmal im Jahr mit entwurmt - prophylaktisch, weil der Kinderarzt dazu geraten hatte. Soweit ich das beurteilen kann, sind wir davon nicht kränker geworden.

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…ilie-a83717707/

    (eigentlich war ich auf der Suche nach einer Hundeschule, da wurde mir diese Anzeige angeboten)

    Die Nase von dem kleinen Kerl sieht ja toll aus, aber der ist doch im Leben nicht reinrassig oder?

    Gibt es die wirklich in Langhaar?

    Als letztes Jahr unser Hund Würmer hatte (trotz Entwurmung ... muss er danach wieder aufgenommen haben), hat meine Tochter sich angesteckt.

    Sie hatte schreckliche Magenkrämpfe, Blähungen und war total schlapp.

    Wir haben den Befall recht schnell bemerkt und behandelt, jetzt mag ich mir nicht vorstellen, wie das ist, wenn man das "einfach so lässt".

    Natürlich macht so ein Parasitenbefall Beschwerden.

    Und wenn als "verlässliche Quelle" dann Seiten wie "Impfgegner.de", Facebookposts von Privatleuten oder irgendwelche Homöopathen zitiert werden, dann erschließt sich mir nicht, warum ein (medizinisches) Institut, das in Feldstudien die Toxizität und Wirksamkeit prüft, als "unseriös" gilt.

    Beispiel Avermectine.

    Diese sind in Deutschland für Hunde überhaupt nicht zugelassen.

    Das sind Präparate für Pferde,Kühe, Schweine, Schaf und Ziege.

    Damit werden keine Hunde entwurmt!

    echt nicht?

    "Selamectin ist wie alle Avermectine ein Breitspektrumantiparasitikum mit sowohl vermizider als auch ektoparasitizider Wirkung."

    Das Präparat für Hunde soll Stronghold sein, ich dachte, ich hätte das hier auch schon gelesen?

    https://www.vetpharm.uzh.ch/v_takwir/00022011/9175_99.htm

    Oder gilt das tatsächlich nur für die Schweiz? Denn die Studie bzgl. der Toxizität wurde ja auch an Welpen und Kitten durchgeführt?

    Schwer zu sagen, welche Quelle neutral ist. Aber ich denke mal, zumindest über die Wirkungsweise der gängigen Präparate dürfte Einigkeit bestehen. Die Schlussfolgerungen dazu, die in dem von mir verlinkten Artikel zu lesen sind, finde ich überzeugend und die Einstufung des Wirkstoffes als "harmlos" demzufolge wenig überzeugend.

    "Bei Konzentrationen oberhalb der chemotherapeutisch relevanten findet zusätzlich eine Bindung an GABA (Gammaaminobuttersäure)-abhängige Rezeptoren statt."

    Das bedeutet aber doch, dass erst einmal eine Überdosierung stattfinden muss. Und dazu gibt es Studien, welche Wirkstoffmengen von Welpen und adulten Hunden toleriert werden.

    "wurde Hundewelpen (ab dem Alter von 6 Wochen) 7 × monatlich topisch mit der dreifachen, fünffachen und zehnfachen empfohlenen Dosis (6 mg/kg) verabreicht. Die Behandlung zeigte keine Nebenwirkungen"

    Ich finde ja auch einige Produkte von PerNaturam sehr gut und hilfreich als Unterstützung zur Schulmedizin.

    Als "wissenschaftliche Quelle" würde das aber für mich nicht gelten. Da verlasse ich mich dann doch lieber auf das hier:

    Am Beispiel von o.g. Avermectin: https://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00022011/9175_08.htm

    Bei den "Durchschnittslebenserwartungen" wird es eben immer die Ausreißer nach oben und unten geben.

    Ich kenne zwei Berner (meinen und den von einer Bekannten), die nicht mal fünf wurden. Dahingegen kenne ich inzwischen zwei Berner über 12 und einer wurde sogar 14. Drei sind inzwischen 10 und Bodo ist ja auch 4,5 Jahre. Die Hündinnen meiner Freundin sind 7 und 8.

    Bei Berner Sennenhunde in Not suchen regelmäßig alte Berner ein Zuhause.

    Wenn ich daraus eine Statistik bilden müsste, käme ich auch nicht auf die 8 Jahre durchschnittlicher Lebenserwartung.

    Dazu kommen die Todesursachen. Fallen in so eine Statistik Unfälle mit hinein, kann man das eigentlich getrost vergessen.

    Ich finde die Bemühungen des SSV mit den "Lebendmeldungen" alter Berner sehr gut.

    Trotzdem sehe ich eine geringere Lebensdauer nicht als Qualzucht. Etwas anderes wäre es, wenn die (kurze) Lebenszeit von massiven Gesundheitsproblemen eingeschränkt würde. Und glückliche 5 Jahre finde ich lebenswerter, als einen Hund, der u.U. jahrelang dahin siecht, nur damit der Halter sagen kann "Aber er ist 12 Jahre alt geworden!" Denn wie viele von diesen "steinalten" Hunden sind denn auch tatsächlich bis zu ihrem Tod "fit und munter"?

    Die Dackeldame meiner Oma wurde 16 und hatte die letzten 4 Jahre ihres Lebens massive gesundheitliche Probleme (Herz, Gesäugetumoren, Leber, ...) Dass sie so lang am Leben gehalten wurde, war nur meiner Oma zuliebe, die sie nicht gehen lassen wollte. Dafür wurden wöchentliche Tierarzttermine vereinbart. Lebenswert war das rückblickend nicht ...

    Die Magendrehungen, die mir bekannt sind, kamen nicht mal vom Futter, sondern vom Trinken ...

    Neulich beim TA war ein Schäferhund, der 5 Liter ausgesoffen hatte bei der Wärme.

    Wenn ich Bodo nicht vor dem Gang füttern würde, hätte ich hier ebenfalls ein Problem mit Erbrechen. Darum gibt es immer eine kleine Portion vor dem Gang (so früh morgens wird eh noch nicht getobt) und den Großteil dann danach.