Beiträge von Lysaya

    Ich gucke, an welchem Gewicht der Hund "näher dran" ist.

    Wenn 30kg und als nächstes dann 40kg angegeben sind, mein Hund aber 32kg wiegt, dann bekommt er die Menge für 30kg Hund plus "ein bisschen". Wiegt er 38kg, dann bekommt er die 40kg-Menge minus "ein bisschen". Da probiere ich dann rum, aber ich wiege ohnehin einmal wöchentlich.

    Bei unserer Pflegehündin, die genau 35kg wiegt, habe ich den "Abstand" zwischen der 30kg- und 40kg Menge durch 2 geteilt und das Ergebnis auf die 30kg-Menge aufgeschlagen. Damit kommt sie gut zurecht.

    Die Angaben sind ja eh nur "Richtwerte" und man muss halt ein wenig testen.

    Ich war noch nie auf der Station einer Tierklinik, aber ich könnte mir denken, dass der Platz dort auch begrenzt ist.

    Wenn jetzt im "schlimmsten" Fall pro Tier zwei Besucher mehrere Stunden da sind, die sich dann natürlich auch unterhalten - rein und rausgehen, etc. ... das stelle ich mir für das Personal schwierig vor.

    Außerdem müsste ja immer jemand da sein, der aufpasst, dass keine fremden Tiere angefasst oder gefüttert werden.

    Zusätzlich schleppen Besucher Keime auf die Station, was ja auch gefährlich sein kann. Manche Krankheiten werden auf Menschen übertragen und das wäre dann eben auch schlecht.

    Einen Vergleich mit Krankenhäusern für Menschen finde ich schwierig, aber ich erinnere mich, dass ich mit knapp 2 Jahren auf der Intensivstation gelegen habe. Das ist 38 Jahre her und damals gab es keine "Mutter-Kind-Zimmer". Ich war da den größten Teil des Tages allein und meine Eltern durften 2x in der Woche für eine halbe Stunde vorbei kommen. Selbst heute kann ich noch ganz genau den Raum und die grässliche Krankenschwester beschreiben.

    Meine Eltern erzählen mir immer noch, dass ich jedes Mal, wenn sie wieder gehen mussten, Beruhigungsmittel bekam. Die Tage, wo sie gar nicht kommen durften, habe ich wohl viel besser weg gesteckt, als die Aufregung und den Trennungsschmerz.

    Mich erschreckt wieder einmal, wieviel Empathie man in den Kommentaren dem Hund entgegen bringt, aber nicht an das Opfer denkt.

    Und die "Stellungnahme" finde ich unter aller Würde. Es muss schlimm für die Verwandten des Jungen sein, das so "verniedlicht" zu lesen.

    Müsste man da z.B. nicht auch bei Hunden, die öfter Blut abgenommen bekommen da so einen 'Patch' am Bein sehen(?)... . (Da wird ja immer freirasiert...)

    Ich glaube, am Bein ist das nochmal was anderes, als am Körper. Zumindest bei meinen Bernern hole ich da wenig Unterwolle heraus.

    Aber das, was SpaceOddity beschrieben hat, das meinte ich. Iwan hatte nach seiner kleinen OP an der Seite immer ein Problem. Da verfilzte auch alles total schnell und er mochte das Bürsten dort überhaupt nicht mehr.

    @Lysaja


    Du musst ja nicht verstehen, dass es Leute gibt, die das Thema interessiert. Wenn es einen so gar nicht interessiert, kann man sich dann nicht einfach mal zurückhalten? Wenn du dich lieber über Wurmbefall bei Menschen unterhalten willst, warum machst du nicht ein Thema dazu auf. Ich habe auch extra diesen Thread aufgemacht, um den Ursprungsthread nicht zu zerschießen, weil ich das ein bisschen respektlos finde.

    "Gerade Madenwürmer können von Haustieren wie Hunden und Katzen übertragen werden, diese deshalb regelmäßig vom Tierarzt entwurmen lassen."

    Du bist es, die den Zusammenhang nicht sehen möchte.

    Es geht nicht nur darum, die Welpen zu schützen, sondern eben auch die übrigen (menschlichen) Familienmitglieder.

    Dafür muss ich auch keinen neuen Thread eröffnen, denn meiner Ansicht nach darf man "Menschen können sich anstecken" durchaus als Argument für eine Wurmkur heran ziehen.

    Und respektlos ist das ganz sicher nicht, wenn Dir die Fakten halt einfach nicht gefallen ;) Momentan sagen Dir alle, dass es Bullshit ist, Welpen nicht zu entwurmen oder es über die fragwürdige Methode der Kotuntersuchung zu verifizieren. Darauf kommt von Dir immer eine neue seltsame Argumentation.

    "Hundewelpen können sich u.a. pränatal mit Spulwurmlarven infizieren. Daher sind die meisten Würfe zu 100 Prozent mit dem Spulwurm Toxocara canis infiziert (Epe 2006)."


    Die "meisten" Würfe (also 50 + x Prozent) sind also zu 100 % infiziert.


    Das heißt ja schonmal, WENN ein Welpe Würmer hat, hat es der ganze Wurf. Deshalb bräuchte man dann ja nur einen Welpen pro Wurf testen und könnte von diesem auf den gesamten Wurf schließen.


    Oder heißt "die meisten" Würfe = die meisten der verwurmten Würfe? Ich neige zur ersten Lesart.

    Dir ist aber schon klar, dass das reine Mathematik ist und mit dem wirklichen Leben nicht mehr viel zu tun hat?

    "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast."

    Ich verstehe ehrlich nicht, warum man sich daran so aufhängt. Wenn ich sage "die meisten Welpen überstehen die Entwurmung ohne Probleme", dann sagst Du "ja, aber da gab es einen, der ist daran gestorben!" Die meisten Würfe sind zu 100% infiziert. Vielleicht sind aber auch zwei Würfe nur zu 80% infiziert. Dann nimmt man aus Versehen einen der 20%, die nichts haben. Und dann soll der Rest der Welpen nicht entwurmt werden und drauf gehen?

    Du legst es Dir aus, wie Du es haben willst. Dann mach doch einfach, Du siehst doch, dass hier keiner Deiner "Logik" folgen wird.

    Fadenwürmer - zumindest laut Hausarzt und Tierarzt. Unser Hund hatte auch im Blutbild ganz typisch die Eosinophilen erhöht.

    Zitat

    Fadenwürmer vorbeugen

    Um eine Ansteckung mit Fadenwürmern oder anderen parasitären Würmern zu vermeiden, sollte man auf Hygiene achten und sich häufig die Hände waschen – besonders vor dem Essen, nach dem Toilettengang, dem Kontakt mit Haustieren und der Gartenarbeit. Kinder sollte man dazu ermahnen, sich nicht am Hintern zu kratzen (Fadenwürmer vom Typ Oxyuris = Madenwürmer!).

    Gerade Madenwürmer können von Haustieren wie Hunden und Katzen übertragen werden, diese deshalb regelmäßig vom Tierarzt entwurmen lassen.

    Zitat

    Bei einer Fadenwürmer-Infektion ist zudem auf sorgfältige Hygiene zu achten, beispielsweise häufiges Händewaschen. Bei Madenwürmern werden weitere Maßnahmen empfohlen, wie das Tragen enger Unterhosen (um nächtliches Kratzen zu verhindern), das Kürzen der Fingernägel, sowie das Auskochen von Unter- und Bettwäsche, Handtüchern, Waschlappen etc. Damit soll eine Ausbreitung der Fadenwürmer verhindert werden.

    Das Problem ist, dass man schon beim Aufschütteln der Bettwäsche die Eier aufwirbeln und dann einatmen kann. Darum muss alles gründlich gesaugt werden.

    Meine Nichte hatte vor ner Weile auch mal Würmer. Sie weiß das, ihre kleine Schwester hat keine Ahnung das auch sie mitbehandelt wurde. Weil die Kleine zwar schon 7 ist, sich aber wie so ziemlich alle Kinder in dem Alter nicht besonders dafür interessiert was das ist, sondern nur das es eklig schmeckt.

    Und ich wette das die Große, die ist jetzt 10, in spätestens nem Jahr auch völlig vergessen hat das sie mal Würmer hatte.

    Kinder vergessen schnell.

    Wie gesagt, meine Tochter auch.

    Die gesamte Familie - einschließlich Großeltern - sollte entwurmt werden.

    Ich habe hier sechs Wochen lang täglich vier Betten bezogen, alle Räume gesaugt (für jeden Raum einen neuen Beutel) und die Betten und Matratzen ausgesaugt.

    Körperwäsche zwei mal täglich ausgekocht und was nicht sofort gewaschen werden konnte, musste in luftdicht verschlossenen Behältern zwischen gelagert werden.

    Badezimmer immer desinfizieren und natürlich gründlich duschen, desinfizieren, etc. der Familienmitglieder.

    Dabei war ich sogar recht sicher, dass "nur" meine Tochter und der Hund was hatten, aber sowohl Tierarzt als auch Hausarzt haben zu o.g. Putzmarathon geraten.

    Das Blöde daran ist, dass ich einen Lebertumor habe (gutartig) und die Wurmkur auf die Leber geht. Daher musste ich den Mist unter ärztlicher Kontrolle nehmen (also regelmäßig in den 6 Wochen Blut abnehmen).

    Ich war sowas von froh, als der Mist vorbei war. Ich dämme das ein, so weit es geht. Und wenn mein Hund dafür regelmäßig eine Wurmkur braucht, dann ist das eben so. Ja, da bin ich dann durchaus "bequem", wenn man das so sagen will.

    Ist das allgemein gesprochen oder bezieht sich das auf meinen Text?

    Das bezog sich auf diejenigen, die Welpen "produzieren". Also explizit nicht auf die Ups-Würfe oder "einmal Welpen haben", sondern wirklich auf diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.


    Ob nun aus Profitgier oder der Führsorge den Welpen gegenüber, keiner wird auf Entwurmungen verzichten.

    Das meinte ich damit eigentlich auch.