Beiträge von Lysaya

    Es gibt halt leider überall Idioten, nur dass die in dem Fall mit ner geladenen Waffe draußen rum laufen...

    ... die sie im Normalfall aber nicht einsetzen werden.

    Ich zumindest kenne keinen Jäger, der seine Jagderlaubnis und seinen Beruf riskiert, indem er einfach blindwütig in der Gegend rum ballert.

    Wenn der Hundehalter sich an die gängigen Gesetze hält, der Hund nicht Wild hetzt, dann wird es bei einer "Bitte" oder "Aufforderung" bleiben - und das finde ich nicht schlimm.

    Mag sein, dass Du Dir angepampt vorkamst, aber Du weißt nicht, die wievielte Hundehalterin Du an dem Tag warst und vielleicht (oder wahrscheinlich) waren nicht alle so einsichtig. Damals als wir das Anti-Jagdtraining mit unserem Berner bei einer Jagdaufseherin hatten, kam uns eine Gruppe von zwei Frauen mit einem Dutzend unangeleinter Hunde aller Größen entgegen. Die Tiere liefen munter durchs Unterholz und auf die Bitte, das Rudel anzuleinen kam die Aussage: "Wir haben nicht genug Leinen dabei und der, der und der jagen eh nicht." :wallbash::doh:


    Hinterher erfuhr ich, dass die Frauen einen Hundesitterdienst betreiben und schon mehrfach angemahnt wurden. Bei den folgenden Begegnungen war die Jagdaufseherin dann auch nicht mehr so höflich.

    Ich kenne viele Hunde (und Menschen) inzwischen, die auf die Magenschoner so reagieren.

    Man denkt, dass man dem Hund was Gutes damit tut und im Grunde passiert genau das Gegenteil. Schon in den Nebenwirkungen steht drin, dass die Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall machen können.

    Die Dinger darf man aber auf keinen Fall einfach weglassen, die muss man ausschleichen, sonst kommt ein ziemlicher Rückschlag. (kannst mal nach Rebound-Effekt bei Omeprazol googlen)

    Ich würde das unbedingt beim TA ansprechen.

    Von Antibiotika kriegt mein Hund auch regelmäßig Magenprobleme - ich lasse das inzwischen immer spritzen, wenn es notwendig ist.

    Gute Besserung!

    Guten Morgen,

    unsere Tierärztin sagte, dass gerade Huhn (bzw. Geflügel) eines der häufigsten Allergene beim Hund wäre.

    Wir haben - das war ja Deine Frage - es so festgestellt, dass Trockenfutter mit Geflügel (vor allem aber Huhn) maximal 2 Wochen gefressen wird, danach fängt er an zu "mäkeln" und wenn man ihn "zwingt" es weiter zu fressen, treten augenblicklich alle Symptome auf: Durchfall, Erbrechen, Futterverweigerung, Abnahme ...

    Und wir haben verschiedene Sorten Trockenfutter mit Geflügel / Huhn durch. Am schlimmsten war es mit Hills i/d, das gab nach 10 Tagen blutige-schleimige Durchfälle.

    Josera bescherte uns "nur" Durchfall und Sodbrennen.

    Gebarft hatten wir ja auch eine Zeit, da hat er das Huhn aber auch nicht gut vertragen und damit fing dieser ganze Mist eigentlich erst an.

    Momentan füttern wir aus dem Fressnapf Premiere Sensitive Meat Dosen (Rind/Kartoffel) und Premiere Grain Free Sensitive Rind Kartoffel (Trockenfutter). Das ist echt nicht mein Wunschfutter (von den Analyse-Werten), aber irgendwann musste ich einsehen, dass ich nicht das Etikett füttere, sondern den Inhalt. Seit Wochen haben wir hier endlich einen Hund mit Appetit, kein Durchfall und kein Sodbrennen mehr.

    Ihr solltet wirklich eine vernünftige Ausschlussdiät machen und wenn er mit einem Futter klar kommt, dann würde ich da auch erstmal eine ganze Weile bei bleiben. Vor allem nichts zwischendurch geben, sondern den Magen-Darm zur Ruhe kommen lassen.

    Medikamentös würde ich den Magen nicht "beruhigen". Das sind in der Regel alles so Medikamente wie Omeprazol oder Ranitidin. Kosten den TA nicht viel und der Hundehalter ist erstmal beruhigt. Dabei machen die Dinger total blöde Nebenwirkungen und von Ranitidin hab ich neulich noch gelesen, dass es sogar zum Teil vom Markt genommen wurde / wird.


    Außerdem ist eine Ausschlussdiät schwierig, wenn Du zu viele Faktoren veränderst.

    Gute Besserung weiterhin :)

    Kinder haben einen besonderen Schutz per Gesetz. Nicht nur vor Hunden, sondern auch z. B. vor Autofahrern. Auch die Aufsichtspflicht der Eltern verlangt von diesen NICHT, dass sie ihre Kinder an die Kette legen, um die Umwelt vor möglichen kindlichen Verhaltensoriginalitäten zu bewahren. Die Umwelt hat solche Verhaltensoriginalitäten mit einzukalkulieren, nicht das Kind, und auch die Eltern nur beschränkt.

    Trotz allem gibt es Situationen, die durch aufmerksamere Eltern verhindert werden könnten.

    Der Schutz per Gesetz hilft nichts, wenn Eltern ihren Liebling über alles stellen und erwarten, dass jeder andere gefälligst Rücksicht zu nehmen hat.

    Ich bin neulich nach Hause gefahren (wir wohnen in einem "Anlieger frei"-Bereich, der sehr unübersichtlich ist, daher bin ich dort immer extrem langsam unterwegs), mitten auf der Straße kam mir ein kleines Mädchen (höchstens 2 Jahre alt) auf dem Laufrad entgegen. Wirklich mitten auf der Straße - weit und breit kein Elternteil zu sehen. Ich habe angehalten, das Kind fuhr mir beinahe vor das stehende Auto, bis hinter einem parkenden Wagen mal ein Mann (vermutlich der Vater) auftauchte, mir einen bitterbösen Blick zuwarf und mich durchs Zeigen auf das Schild aufmerksam machte, dass ja hier "Anlieger frei" wäre. Joah, ich wohne hier 15 Jahre, ich weiß das und ich darf hier fahren.

    Eben jenes kleine Mädchen kam zwei Tage später fröhlich quietschend auf unseren Hund zugerannt, um ihn zu umarmen. Bodo findet sowas zum Glück toll und macht nichts. Befremdlich find ich allerdings, wenn die Oma daneben steht und das Kind noch ermuntert mit den Worten: "Gell? Richtig schön umknuddeln den Bären."

    Dafür muss man das Kind ja nicht an die Kette legen, aber es wäre doch schon in eigenem Interesse, mein Kind zu schützen?

    Zitat

    Aber es ist ein sehr kritische situation, hundehalter mit ohnmacht. Gruselig. Wenn man es kann, sollte manversuchen die Hunde schnell noch an nen laternenfall zu binden. Oder das leihnenende schnell über nen Zaunpfahl stülpen. Uber was man sich alles so gedanken macht...

    Als ich damals im Beisein von Iwan meinen ersten epileptischen Anfall hatte, kam niemand an mich ran.

    Er hat sogar die Nachbarin gestellt, die er eigentlich kannte und mochte. Sie musste mich da liegen lassen und meinen Mann - der zum Glück zuhause war - holen. Der durfte mich anfassen.

    Hätte mich jemand anders gefunden, wäre das auch eindeutig eine Situation mit "gefährlichem Hund" gewesen und ich mag mir nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn Rettungsassistenten einfach zu mir gemusst hätten.

    Den zweiten Anfall (und alle anderen danach) habe ich so früh bemerkt, dass ich noch reagieren konnte. Inzwischen bin ich aber auch medikamentös gut eingestellt.

    Ich level ja gerade meine kleine Paladinöse ... und da ich die östlichen Königreiche zig mal durchgespielt hab, bin ich nun in Kalimdor. Das sind ja zum Teil total spannende Queststränge! Ich frag mich, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe ...

    Ich habe gerade richtig Spaß an meiner Disziplinpriesterin in BfA.

    Inzwischen traue ich mich sogar in Heros zu heilen :D

    Schami und Hexe hab ich auch auf 120 gebracht und die Jägerin ist zumindest 114.

    Gerade spiele ich eine lichtgeschmiedete Dranei als Paladin, die fehlte mir noch in der Sammlung und da ich noch am WE schnell den "Stolz von Kul Tiras" beendet habe, kann ich als nächstes dann einen Kul Tiraner spielen - einen Mann allerdings, die Frauen sehen alle sowas von doof aus.

    Classic hab ich mir noch nicht angesehen, da ich irgendwie fürchte, mir das "Gefühl von früher" kaputt zu machen.

    Das waren noch Zeiten, als man für den Mana-Reg an die 5sec Regel denken musste, Heilung schneller Aggro gezogen hat als mancher Tank ... Hach ja ...

    Es ist halt immer sehr einfach zu sagen: "Ich hätte da so und so gehandelt", wenn man nie in so einer Situation war. Wenn so eine Situation dann tatsächlich mal entsteht, handeln die meisten vermutlich absolut nicht so, wie sie es immer von sich selbst gedacht hätten. Das gilt sowohl für Zeugen, als auch für Täter.

    Denke ich auch. Das ist ja auch bei "normalen" Unfällen so.

    Da liegt ein blutüberströmtes Kind, wahrscheinlich eine aufgelöste Tante daneben.

    Da ist die Priorität einfach anders, als hinter irgendwem her zu rennen.

    Zumal ja u.U. noch die Angst mit rein spielt, was der Hund noch alles macht.